Warenfluss modernisiert

Rewe setzt auf Veeam Availability Suite

Veeam, Software-Anbieter für intelligentes Datenmanagement in einem Hochverfügbarkeitsumfeld, soll künftig für permanente Verfügbarkeit des Großteils der geschäftskritischen Anwendungen bei der Rewe International AG sorgen.

Warenfluss modernisiert

Die Rewe-Gruppe reagiert auf die zunehmende Digitalisierung von Warenströmen.

Die Plattform des Unternehmens trage dazu bei, dass die Versorgung für den Großteil der Supermarktfilialen zuverlässig funktioniere und fast zwei Millionen Kunden in Österreich täglich ihre Einkäufe wie gewohnt erledigen können. Gleichzeitig könne das Handelsunternehmen den Aufwand für die IT-Administration um rund 50 Prozent senken.

Mit rund 42.300 Mitarbeitern zähle der Retailer zu den größten Arbeitgebern in Österreich. Darüber hinaus betreue das Unternehmen von Wiener Neudorf aus das gesamte internationale Geschäft der Rewe-Gruppe in neun weiteren zentral- und osteuropäischen Ländern. Auch die IT werde weitgehend zentral gesteuert: In zwei Rechenzentren betreibe die IT-Organisation einen Großteil der kritischen Geschäftsapplikationen, von der Kommunikation über Warenwirtschaft und Logistik bis hin zu den Web-Servern für die Online-Shops. Dabei würden rund 70 Prozent der Systeme als virtuelle Server auf einer Microsoft-Hyper-V-Plattform betrieben.

Die permanente Verfügbarkeit der Infrastruktur sei essentiell für zahlreiche Prozesse im Unternehmen: Fallen zum Beispiel die Lagersysteme aus, stört das die Intralogistik in den Lebensmittellagern, schlimmstenfalls können die Filialen nicht mehr mit frischen Lebensmitteln beliefert werden und die Kundenversorgung leidet. Ebenso geschäftskritisch sei die virtuelle Desktop-Infrastruktur: Da die Filialarbeitsplätze an die Remote-Desktop-Server im Rechenzentrum angebunden seien, wären die Mitarbeiter bei Störungen von der Kommunikation mit der Zentrale und den Lieferanten weitgehend abgeschnitten.

„Veeam hilft uns, die gestiegenen Business-Anforderungen aufgrund der zunehmend digital gesteuerten Warenströme zu erfüllen. Wir haben den Zustand unserer virtuellen Infrastruktur immer im Blick und stellen sicher, dass alle Anwendungen verfügbar sind. So tragen wir dazu bei, dass die Versorgung unserer Filialen zuverlässig funktioniert”, erklärt Alexander Tinhof, Leiter Systemadministration National bei der Rewe.

Deshalb habe man die Veeam Availability Suite als zentrale Verfügbarkeitslösung implementiert. Die Lösung soll für vollständige Transparenz über die Verfügbarkeit und Performance aller virtuellen Workloads in der Hyper-V-Umgebung sorgen. Monitoring-Tools überwachen die Leistung und Auslastung der genutzten Ressourcen. Bei Engpässen und Abweichungen würden die Administratoren sofort alarmiert. „Unsere bisherige Backup-Software war nicht auf virtuelle Umgebungen ausgelegt. Wir wollten zudem die Ausfallsicherheit unserer rund 900 virtuellen Maschinen erhöhen, den laufenden Betrieb vereinfachen und die Wiederherstellungszeiten verkürzen”, fasst Tinhof zusammen. „Wir können jetzt viele Probleme mit virtuellen Maschinen schon beheben, bevor diese ausfallen und damit den Geschäftsbetrieb in unseren Filialen beeinträchtigen.”

Gleichzeitig sollen die detaillierten Daten die Kapazitätsplanung und Entscheidungen über IT-Investitionen unterstützen. Nach Schätzung der IT-Verantwortlichen sei der Zeitaufwand für Verwaltung, Sicherung und Wiederherstellung virtueller Ressourcen um 50 Prozent gesunken. Ausgefallene virtuelle Maschinen lassen sich in weniger als 15 Minuten wieder bereitstellen. Künftig solle die Plattform daher auch für physische Workloads genutzt werden.

Bildquelle: Rewe Group

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