Apotheke 4.0: Moderne Medikamentenlogistik im LKH Graz

Roboter managt Krankenhausapotheke

Mit dem Bau eines neuen Gebäudes für zentrale Dienste am Universitätsklinikum Graz siedelte auch die Krankenhausapotheke, die ebenso als Zentralapotheke der Kages fungiert, in die neuen Räumlichkeiten um. Miteingezogen ist ein Hightech-Kommissionierautomat von Apostore aus der Knapp-Gruppe. Was kann der Roboter?

  • Apostore-Kommissionierautomat

    Der Apostore-Kommissionierautomat im Universitätsklinikum Graz bietet Platz für 60.000 Medikamentenpackungen.

  • Moderne Medikamentenlogistik

    Moderne Medikamentenlogistik für das LKH Graz und die 17 Krankenhäuser im Kages-Verbund

Vorbei sollen die Zeiten sein, in denen Mitarbeiter mit Bestelllisten auf Papier durch Regalzeilen liefen, um Medikamente einzuordnen oder Auslieferungen zusammenzustellen. Heute erfolgt die Apothekenlogistik im LKH Graz Dank des Hightech-Lagerautomaten vollkommen automatisiert und bildet das Herzstück zwischen Warenwirtschaft und Transportdienstleistung.

„Zu den Vorteilen des Systems zählen vor allem die Personalentlastung, die platzsparende Lagerung der Medikamente sowie mehr Ordnung und Überblick wie beispielsweise durch die Rückverfolgbarkeit der Chargen“, so Dr. Marianne Leitner von der Krankenhausapotheke des LKH Graz. Begeistert ist auch die Managerin des Logistikprojekts, Maria Lanz: „Das Einlagern und Kommissionieren von rund 90 Prozent aller bei Raumtemperatur zu lagernden Medikamente erfolgt nun vollautomatisiert. Dadurch werden unsere Mitarbeiter entlastet und Spitzenzeiten können abgebaut werden. Darüber hinaus liefert das System tagesgenaue Inventurdaten und bietet eine fehlerfreie Lagerhaltung und -führung.“

Hohe Verfügbarkeit und Leistung


Im Vergleich zum Apostore-Roboter für öffentliche Apotheken ist der Kommissionierautomat im LKH Graz für die vierfache Menge ausgerichtet. Krankenhäuser bestellen Arzneien in Großmengen – und das gleich palettenweise. Im Kommissionierautomaten lagern 60.000 Medikamentenpackungen. 1.500 Medikamentenpackungen pro Stunde übernimmt der Roboter zur Einlagerung und erfasst gleichzeitig die Chargen- und Verfallsdaten. Bis zu 2.250 Packungen pro Stunde können auf Abruf an die einzelnen Krankenhausstationen bzw. an die 17 Krankenhäuser im Kages-Verbund ausgegeben werden. Der Kommissionierroboter ist zudem ein redundantes System. Bei einer Störung arbeitet der zweite Roboter weiter und garantiert so die maximale Sicherheit und Verfügbarkeit.

Bildquelle: Knapp AG

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