Kirchhoff Automotive startet PLM-Lösung

Roll-out über sechs Standorte in Europa und Asien

Kirchhoff Automotive ist in Deutschland, Frankreich, Polen, Portugal und China mit ihrer PLM-Lösung auf Basis der CIM Database-Plattform produktiv gegangen. Diese integriert alle Kernanwendungen im Unternehmen und basiert auf Contacts Kollaborationslösungen für den Innovationsprozess und das Product Lifecycle Management (PLM). Die PLM-Einführung startete mit einer Datenmigration von rund 37.000 Projekten, 62.000 Artikeln sowie 2.200.000 Dokumenten.

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Aktuell nutzen mehr als 400 Mitarbeiter über alle Abteilungen hinweg an sechs Standorten die neuen PLM-Anwendungen. Dazu zählen neben Entwicklung, Qualitätssicherung, Projektmanagement und Simulation/Berechnung auch Bereiche wie Produktion, Controlling, Einkauf, Vertrieb und Wartung. Und der Nutzerkreis soll noch wachsen: Das Unternehmen plant die Anbindung weiterer Standorte, den Ausbau der Projektmanagement-Funktionalität und den automatisierten Produktdatenaustausch mit Kunden und Lieferanten.

Kirchhoff Automotive ist ein global aufgestelltes Unternehmen mit Stammsitz in Iserlohn und Attendorn/NRW, das seit vier Generationen im Familienbesitz ist. Der Automotive-Bereich mit ca. 7.800 Beschäftigten in Europa, Asien und Nordamerika zählt zu den führenden Anbietern von komplexen Metall- und Hybridstrukturen für Karosserie und Fahrwerk. Als Entwicklungspartner der Automobilindustrie liefert das Unternehmen bspw. Stoßfänger-Systeme, Sitzrahmen und Querträger.

Die PLM-Einführung startete mit einer umfangreichen Datenmigration von rund 37.000 Projekten, 62.000 Artikeln sowie 2.200.000 Dokumenten, darunter fast 300.000 CATIA- und NX-Modelle und Zeichnungen.

Für das CAD-Datenmanagement setzt das Unternehmen nun Contact Workspaces ein, inklusive Neutralformatausleitung für 2D. Das Dokumentenmanagement erfolgt über die CIM Database-Integrationen zu MS Office und zu den E-Mail-Systemen MS Outlook und Notes. Zu den zentralen PLM-Bausteinen gehören des Weiteren das Änderungs- und Projektmanagement sowie die Synchronisation von Artikeln und Änderungen mit SAP. Contacts Enterprise Search soll zudem für eine schnelle Informationsbeschaffung im gesamten Datenbestand sorgen.

Mit der Sales-Datenbank hat das Unternehmen außerdem ein Prognose-System implementiert, mit dessen Hilfe sich Umsätze und Gewinne für zukünftige Geschäftsjahre berechnen lassen sollen. Die Eingangsinformationen dafür (z.B. Stückzahlen der OEMs und Produktionszeiträume) kommen von IHS Automotive, die Kennzahlen für die Berechnung liefert die PLM-Plattform. Sie stellt auch die Reporting-Tools für die graphische Aufbereitung der Ergebnisse bereit, die nach unterschiedlichen Kriterien gefiltert werden können und die der Vertrieb für die Angebotsbearbeitung und das Management für die strategische Planung nutzt.

„Dieses PLM-Projekt hat für Kirchhoff Automotive dieselbe strategische Bedeutung wie die Einführung des SAP-Systems“, betonte Dr. Thorsten Gaitzsch, Executive Vice President Sales & Technical Development, anlässlich der Kick-off-Veranstaltung.

Schon heute organisiert der Automobilzulieferer mit Project Office seine Daten und Prozesse entlang der externen wie internen Projekte. Steuert die Lösung bisher bereits die Aufgaben, Offenen Punkte und die  Projektdokumentation, so sollen zukünftig auch ihre Quality Gate- und Controlling-Funktionen genutzt werden. Wichtiges Element der Ausbauplanung ist zudem der Produktdatenaustausch mit durchgängigen Prozessketten für den automatisierten Versand und Empfang zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer im Zusammenspiel mit den Lösungen von Trubiquity.

www.kirchhoff-gruppe.de

www.contact.de

Bildquelle: Kirchhoff Automotive

 

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