Bauprojekt in Frankfurt

RZ-Fläche für wachsende Anforderungen

Mit dem ambitionierten Bauvorhaben FRA15 will die Interxion GmbH im Frankfurter Ostend 10.000m² Rechenzentrumsfläche mit einer IT-leistung von 20 MW erschließen.

Visualisierung des fertigen Projekts: So soll der RZ-Komplex im Jahr 2021 aussehen.

Visualisierung des fertigen Projekts: So soll der RZ-Komplex im Jahr 2021 aussehen.

Die ersten beiden Flächen des Rechenzentrums sollen am ersten April des kommenden Jahres an Kunden übergeben werden. Mit der Fertigstellung des Rohbaus auf dem alten Audi-Gelände rechnet man bereits im September. Die restlichen Komplexe werden laut Interxion bis zum dritten Quartal 2021 übergeben.

Die Fläche soll durch moderne Sicherheits-, BMS-, Brandfrühsterkennungs- und Löschsysteme gesichert werden. Für schnelle Reaktionszeiten sei eine durchgehend besetzte Leitwarte geplant, an der alle Systeme aufgeschaltet werden. Die redundante Anbindung an den Interxion Campus soll für die entsprechende Konnektivität sorgen. Mit einer maximalen Kälteleistung von 22 MW und zusätzlichen Möglichkeiten für eine mechanische Kühlung könne man zudem auch einen erhöhten Leistungsbedarf stemmen. Die benötigte Gesamtanschlusskapazität von 32 MW soll durch das hauseigene Umspannwerk gewährleistet werden.

Der Bau stellt für Interxion-Geschäftsführer Jens Prautzsch auch eine Reaktion auf die wachsenden Anforderungen der Kunden dar: „Das Thema Latenz ist nach wie vor der treibende Faktor, der es für uns erfordert, dass wir hier im Frankfurter Ostend weiterwachsen wollen”, erklärte Prautzsch bei der Vorstellung des Projekts. Auch die Stromdichte, die von den Kunden erwartet werde, sei signifikant gestiegen. Wären Kunden anfangs mit einem KW pro Quadratmeter ausgekommen, bewege man sich inzwischen teilweise im zweistelligen Bereich.

Neben den technischen Spezifikationen soll FRA15 auch durch seine ungewöhnliche Alucobond-Fassade auffallen, die in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt erarbeitet wurde und der prominenten Lage geschuldet ist. Die Investitionssumme des Projekts beläuft sich auf 176 Millionen Euro.

Bildquelle: Interxion GmbH

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