Arbeitsplätze im Voraus buchen

Sicheres Arbeiten in Corona-Zeiten

Im Interview erläutert Clara Son, Trade Marketing Manager bei Sony Professional Solutions (PSE), wie ein sicheres und flexibles Arbeitsumfeld in Corona-Zeiten gestaltet sein sollte und welche Rolle intelligente Plattformen zur Verwaltung von Arbeitsbereichen dabei spielen.

Clara Son von Sony

Anspruchsvolle Lösungen erlauben laut Clara Son von Sony das „Buchen“ eines Arbeitsplatzes im Voraus.

ITD: Frau Son, in Anbetracht der Lockerungen des Shutdowns und damit der Rückkehr vieler Mitarbeiter ins Büro stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Wie sehen diese konkret aus?
Clara Son:
Wichtig ist immer und überall ein sicherer Arbeitsplatz, also der weitgehende Schutz vor der Infektion durch Kollegen. Es gibt technisch ausgereifte Lösungen, die Mitarbeiter auf Möglichkeiten zur Desinfektion hinweisen, Räume selbstständig belüften oder vorübergehend sperren und auf allgemeine Covid-19-Verhaltensmaßnahmen hinweisen. Auch helfen Apps beim Tracking von potenziell infizierten Kontakten. Eine besondere Herausforderung ist die Gewährleistung von Abstandsregeln, also des Social Distancing. Auch hier hilft die Technik, indem sie etwa die Anwesenden im Büro erfasst und so dafür sorgt, dass es nicht zu viele auf einmal werden. Nicht zuletzt können Sensoren sogar die Luftqualität am Arbeitsplatz messen – und mobile Apps geben diese Information dann weiter.

ITD: Wie sollte ein sicheres und flexibles Arbeitsumfeld anno 2020 gestaltet sein?
Son:
Zunächst braucht es möglichst flexible Arbeitspläne und eben eine Technologie, die das aktuelle Arbeitsumfeld erfassen und die Daten für den Nutzer aufbereiten kann. Anspruchsvolle Lösungen, wie z.B. intelligente Plattformen, erlauben sogar das „Buchen“ eines Arbeitsplatzes im Voraus.

ITD: Mit welchen Lösungen können Unternehmen die Rückkehr ihrer Mitarbeiter ins Büro im Rahmen der Covid-19-Pandemie erleichtern?
Son:
Auch hier wären in erster Linie intelligente Plattformen im Zusammenhang mit entsprechender Sensorik aufzuführen, denn sie geben schon früh Einblicke in die Situation am Arbeitsplatz. Mobile und Desktop-Anwendungen zur Reservierung von Arbeitsplätzen kombiniert mit Tischsensoren zur Messung der Belegung erleichtern die Planung enorm. Auch müssen die Mitarbeiter stets Desinfektionsmöglichkeiten zur Hand haben und die optimalen Laufwege im Gebäude kennen. Ebenfalls können Prozesse wie die Besucherregistrierung oder der Desk-Check-in via QR-Code berührungslos gestaltet werden. Über Digital Signage können Unternehmen alle relevanten Informationen sowie Covid-19-Gesundheitsrichtlinien kommunizieren. Dabei kommt es natürlich auf die Details an: Je genauer z.B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur und CO2-Gehalt der Luft von Sensoren gemessen werden, desto präziser kann eine Warnung ausgesprochen werden, wenn ein erhöhtes Übertragungsrisiko besteht. Automatisiert können die Warnungen bei Überschreiten eines Grenzwerts an die Mitarbeiter geschickt werden. Eine leistungsfähige Plattform sollte idealerweise alle diese Ausstattungsmerkmale aufweisen.

ITD: Mit welchem Aufwand ist das Aufsetzen einer intelligenten Plattform für die Verwaltung von Arbeitsbereichen verbunden?
Son:
In der Regel sind solche Lösungen schnell und unkompliziert installiert. Es gibt intelligente Plattformen, die keine gesonderte Programmierung erfordern. Die Basisserverlizenz wird zusammen mit einem nur vierstündigen Remote-Set-up ausgeliefert. Der modulare Aufbau solcher Lösungen hat den Vorteil, dass die Nutzer nur diejenigen Lizenzen und Komponenten kaufen können, die sie tatsächlich benötigen – was die Einrichtung flexibler Office-Lösungen einfach macht.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

ITD: Inwieweit wird das Arbeiten im Homeoffice Ihrer Ansicht nach auch nach Corona Bestand haben?
Son:
Laut Global Workplace Analytics wird etwa ein Drittel der Arbeitnehmer die Homeoffice-Tätigkeit auch nach der Pandemie fortsetzen – zumindest teilweise. Viele Unternehmen werden ihre Regelungen anpassen und sogenannte hybride Dienstpläne aufstellen, bei denen die Mitarbeiter nur noch für wichtige Kunden-Meetings, konkrete Zusammenarbeit mit Kollegen und auch zur Belebung des sozialen Umgangs an den Arbeitsplatz kommen.

Bildquelle: Sony PSE

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