Wachstumsstrategie 2020plus

So will QSC 200 Mio. Euro im Jahr 2022 umsetzen

Der Verkauf der Telekommunikationstochter Plusnet soll einen Meilenstein auf dem Weg in eine neue Wachstumsphase der QSC AG markieren. Nun will der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand seine Wachstumsstrategie 2020plus beschleunigt umsetzen und plant für das Jahr 2022 einen Umsatz von 200 Mio. Euro.

QSC plant für 2022 einen Umsatz von 200 Mio. Euro.

QSC plant für 2022 einen Umsatz von 200 Mio. Euro.

Update 01.07.2019: Die QSC AG hat den Verkauf ihrer Telekommunikationstochter Plusnet GmbH an die EnBW Telekommunikation GmbH schneller als geplant abgeschlossen. Nach der Freigabe der Transaktion durch das Bundeskartellamt wurde die Transaktion bereits zum 30. Juni 2019 vollzogen. Auch nach dem Verkauf behält Plusnet ihren Sitz in den Räumlichkeiten der QSC-Zentrale in Köln und wird hier Verwaltungsleistungen von QSC beziehen. QSC wiederum wird ihren Kunden auch weiterhin TK- und Netz-Services anbieten.

2018 erzielte das Unternehmen ohne Plusnet einen Umsatz von 135 Mio. Euro. Für das Jahr 2022 strebt QSC zudem eine EBITDA-Marge von mehr als zehn Prozent sowie einen positiven Free Cashflow an. Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärt: „Wir bewegen uns ausschließlich in Wachstumsmärkten und verfügen über ein Portfolio, das auf die Anforderungen unserer mittelständischen Kunden zugeschnitten ist. Die Grundlage bildet unsere Technologiekompetenz vor allem im Cloud-, SAP- und IoT-Bereich, die wir intelligent kombinieren.“ Langfristige Kundenbeziehungen würden zu einem Anteil wiederkehrender Umsätze am Gesamtumsatz von 80 Prozent im Jahr 2022 führen.

Das bestehende Cloud-, SAP- und IoT-Portfolio will der Anbieter in den kommenden Jahren weiter ausbauen und um Software-Entwicklungen mit steigender Wertschöpfungstiefe erweitern. Aktuelles Beispiel: Das Unternehmen entwickelt eine Lösung für die vernetzte Fertigung im produzierenden Gewerbe. Diese Technologie verbinde erstmals die Automatisierungstechnik mit der Unternehmens-IT und schließe eine Lücke auf dem Weg zur vernetzten Fertigung. Es handele sich quasi um eine „Fritzbox für Industrie 4.0“ und sei aktuell die einzige Lösung in Europa, die OT und IT verbinde. Zum Ausbau des bestehenden Portfolios und zur Erweiterung der Wertschöpfungstiefe seien auch gezielte Akquisitionen in hoch skalierbare Technologien möglich.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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