Planungssicherheit für Badenova

Software-Tool mischt die Finanzplanung auf

Die Badenova AG & Co. KG, die im Süden Deutschlands rund 450.000 Kunden mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme versorgt, will ihre integrierte Unternehmensplanung und -steuerung künftig mit dem Corporate-Performance-Management-Tool (CPM) des Münchner Anbieters Unit4 Prevero durchführen.

Windräder auf dem Schauinsland

Windräder auf dem Schauinsland im Schwarzwald

Mit Hilfe der Software soll künftig der gesamte Planungs- und Steuerungsprozess der Geschäftsfelder Markt und Energiedienstleistungen, Netze und Wasser sowie Wärme und Erneuerbare Erzeugung in der Unternehmensgruppe abgebildet werden. Der Schwerpunkt liege dabei auf einem kennzahlenbasierten Planungs- und Steuerungsansatz für die einzelnen Geschäftsfelder. Die Wirtschaftsplanung erfolgt einmal pro Jahr und umfasst neben der Vorschau des laufenden Jahres die Planung der kommenden fünf Jahre. Weitere Berichtszeitpunkte sind die Analyse der Jahresabschlussdaten zu Beginn des Folgejahres sowie eine weitere unterjährige Vorschau im Sommer.

Die Entscheidung für ihren neuen Software-Lieferanten, der sich gegen zwei Mitbewerber durchsetzen konnte, fiel nach einem Auswahlverfahren im September 2017; das Kick-Off-Meeting fand im Oktober statt, Projektbeginn war im November. Die Inbetriebnahme und damit der Projektabschluss seien – rechtzeitig zum ersten Planungsmeeting im Jahr – für Ende März vorgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden rund 80 bis 100 Anwender und ca. drei Power-User mit dem neuen System arbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Interaktive Performance-Dialoge

Michael Scherle, Leiter Controlling im Hause Badenova: „Zur Aufbereitung der geschäftsfeldbezogenen Daten haben wir bisher eigene Excel-Lösungen im Einsatz. Mithilfe der neuen Software können wir den Automatisierungsgrad in der Zahlenaufbereitung erhöhen sowie die zur Steuerung notwendigen Kennzahlen standardisiert berechnen und auswerten. Damit erzeugen wir Transparenz über Ergebnisse und Prozesse für die Geschäftsfelder und für die Unternehmensleitung. Zudem können wir unseren Steuerungsansatz weiter verfolgen und umsetzen mit dem Ziel, anstelle von klassischen Planungsgesprächen zielgerichtete und interaktive Performance-Dialoge zu führen. Außerdem wollen wir damit unseren Führungskräften einen einfachen Zugang zu ihren steuerungsrelevanten Daten ermöglichen.“

Zwei Dinge seien ihnen dabei besonders wichtig gewesen, so Scherle: „Das ist zum einen die Abbildung einer Szenarienrechnung, d. h. einer Was-wäre-wenn-Simulation. Zum anderen ist es die Tatsache, dass die Datenübertragung von den Vorsystemen automatisiert über eine Schnittstelle erfolgt. Erfreulich sei dabei die Tatsache, dass die so erhöhte Datensicherheit auch eine höhere Planungssicherheit mit sich bringe.

Bildquelle: Badenova

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