Berechenbare Kalkulationen

Sparpotentiale dank Leasing

Leasing-Modelle verschaffen Unternehmen Liquiditätsvorteile und ermöglichen durch die gleichbleibende Höhe der Raten eine berechenbare Kalkulation – eine Verlässlichkeit, die bei Unternehmen mitunter hoch im Kurs steht.

Leasing

Leasing-Konzepte bieten nicht nur wirtschaftliche und technologische Vorteile...

Die Vorzüge des Leasings bestätigt die Statistik: Für das erste Halbjahr 2016 vermeldete der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen eine Steigerung des Neugeschäfts mit Ausrüstungsgütern um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grundsätzlich eignen sich im Geschäftsbereich alle kurzlebigen Investitionsgüter wie Server, PCs und Data-Storage-Equipment, Netzwerkgeräte, aber auch Postbearbeitungsmaschinen oder Sicherheitstechnik für die Finanzierung via Leasing. Mittlerweile fragen Unternehmen gar Angebote an, die nicht nur klassische Bürogeräte umfassen, sondern auch Möbel und Beleuchtungslösungen. In Zukunft werden solche Modelle allein aus Gründen der unternehmerischen Flexibilität an Bedeutung gewinnen.

Üblicherweise besteht für Betriebe immer die Op­tion, die geleasten Investitionsgüter am Ende der Laufzeit zu erwerben. Vor allem bei langlebigen Maschinen und Anlagen etwa im Bereich der Produktion und Fertigung ist dies oft eine sinnvolle Alternative. Für kurzlebige Investitionsgüter aus dem Bereich Office Technology sind hingegen Konzepte wie Fair Market Value (FMV) besser geeignet, da sie dem Leasing-Nehmer noch weitere Möglichkeiten bieten. Statt die eingesetzten Geräte zu übernehmen, können Kunden nach Ablauf der Laufzeit entscheiden, ob sie die eingesetzten Geräte vom Händler oder Hersteller gegen neue Modelle austauschen lassen. Damit können Unternehmen nicht nur die steuerlichen und bilanztechnischen Vorteile des Leasing-Modells nutzen und verhindern, dass übermäßig viel Betriebsvermögen durch kapitalintensive Investitionen gebunden wird. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass Geräte und Equipment durch entsprechend gewählte Austauschintervalle jederzeit auf dem gewünschten technologischen Stand gehalten werden.

Wie lang die Laufzeit eines Vertrags sein sollte, bemisst sich danach, wie stark der Verschleiß und die technologische Überalterung des jeweiligen Geräts zu Buche schlagen. Gerade bei spezifischen IT-Komponenten ist oft bereits nach zwei bis vier Jahren eine Grenze erreicht, an der ein Gerät ausgetauscht werden sollte, um das reibungslose Zusammenspiel der gesamten IT-Infrastruktur zu gewähren. Weniger stark beanspruchte Geräte sollten nach acht bis neun Jahren ausgetauscht werden, da sich spätestens ab diesem Zeitpunkt technische Fehler und Ausfälle zu häufen beginnen. Mit Blick auf Nachhaltigkeit gewinnen in diesem Zusammenhang das Recycling von nicht mehr verwertbarem Equipment sowie die Aufbereitung von Geräten für die Zweitverwendung immer mehr an Bedeutung.

Zweitverwertung oder Recycling?


Bedingt durch die zunehmende Innovationsgeschwindigkeit verkürzen sich die Produktlebenszyklen im Technologiebereich kontinuierlich. Das heißt aber auch: Es sind immer mehr und immer hochwertigere Gebrauchtgeräte auf dem Markt, die teilweise erst zwei bis drei Jahre im Einsatz waren, bevor sie für die Wiederaufbereitung zurück zum Hersteller gehen. Welches Potential dahintersteckt, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre. Inzwischen haben sich sowohl mehrere Hersteller von Office Technology als auch zahlreiche Händler darauf spezialisiert, diese Geräte im Rahmen des sogenannten „Second Life Leasings“ erneut in den Wirtschaftskreislauf zu bringen. Und die Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen. Nach und nach springen alle Hersteller auf diesen Zug auf. Da sie ohnehin viel Lagerraum für ihre Produktion vorhalten müssen, können sie die kapitalintensive Lagerung der Gebrauchtgeräte meist leichter stemmen als viele Händler. Für ihre Kunden eröffnet sich damit die Chance, hochwertige gebrauchte Office-Geräte zu günstigen Preisen zu erhalten.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11/2016. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Natürlich ist dieser Weg nicht für jede Gerätekategorie gangbar: Kleinkomponenten, die nicht mehr für eine Aufbereitung infrage kommen, werden stattdessen dem Recycling zugeführt. Hersteller haben hier ein gesundes Eigeninteresse daran, die enthaltenen Rohstoffe, von Kupfer und Gold bis hin zu seltenen Erden, zurückzugewinnen.

Leasing-Konzepte wie sie De Lage Landen (DLL) ermöglicht, bieten nicht nur wirtschaftliche und technologische Vorteile. Die Betriebe können zudem ihren ökologischen Fußabdruck verbessern, indem sie damit die beschriebene Kreislaufwirtschaft unterstützen. Das hilft auch in der Außenkommunikation, denn die Einhaltung von zertifizierten Recyclingstandards und Ressourceneffizienz stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Neben dem Marketing-Argument fällt auch ein weiterer Nutzen ins Gewicht: Insbesondere die öffentliche Hand kann ihre Auftragsvergaben an die Erfüllung von Umweltgesichtspunkten koppeln (z.B. die Vorlage von Umweltzeichen).

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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