Metrocluster von Netapp im Einsatz

Spitzke stellt die digitalen Weichen neu

Das Bahninfrastrukturunternehmen Spitzke hat mit dem IT-Versorgungsunternehmen Kupper IT und dem Datenmanagement-Spezialisten Netapp seine Speicherlandschaft für Georedundanz, Leistungsschub und Zukunftssicherheit erneuert.

Spitzke stellt die digitalen Weichen neu

Auf Baustellen greifen Spitzke-Mitarbeiter dank der neuen Lösung mobil stabil auf Daten zu.

Der IT-Dienstleister Netapp und der Leipziger IT-Versorger Kupper IT haben nach eigenen Angaben die Speicherinfrastruktur ihres langjährigen Partners Spitzke in Rekordzeit umgestellt. Seitdem werde synchron auf FAS8200 in zwei Rechenzentren repliziert, wobei der skalierbare, hybride Flash Storage zunächst mit zwei Nodes konfiguriert sei. Neben der Georedundanz bringe das neue Speichersystem für Spitzke den gewünschten Performanceschub, sodass der Datenzugriff jetzt 15- bis 20-fach schneller und mobil zuverlässiger als zuvor erfolge.

Als Bahninfrastrukturunternehmen realisiert die Unternehmensgruppe Spitzke den Neubau und die Instandsetzung von Bahnanlagen. Komplettiert wird das Leistungsspektrum durch die Fertigung von Gleis- und Weichenschwellen aus Spannbeton sowie Schleuderbetonmasten. Für dieses Leistungsspektrum sowie den notwendigen reibungslosen Informationsaustausch stelle der zentrale IT-Bereich die komplette Infrastruktur – sowohl für alle Unternehmensteile als auch für die Bauvorhaben – bereit. Auf den Baustellen griffen Mitarbeiter mobil auf die Daten zu, die seit 2011 auf einem Speichersystem im eigenen Rechenzentrum gespeichert werden.

„Mit dem Projekt haben wir zwei Technologiesprünge vollzogen. Zum einen erfolgte der teilweise Wechsel von Sata-Festplatten auf SSD. Zugleich löste ein Metrocluster das bisher gespiegelte Storage-System im Backup-Rechenzentrum ab“, schildert Andreas Röder, Leiter EDV und Prozessmanagement bei Spitzke, die Herausforderung im Projekt. Der Metrocluster, bestehend aus skalierbarem Netapp-FAS8200-Hybrid-Flash-Storage, speichere die Daten parallel in zwei redundanten Rechenzentren und stelle diese gleichzeitig zur Verfügung. Performance-lastige Workloads, wie das Dokumentenmanagement, die Kerndatenbank und das ERP-System, liefen auf den schnellen SSD-Platten. Der Systemwechsel stelle die Datenverfügbarkeit der geschäftskritischen Anwendungen sicher. Vor etwaigen Ausfallsszenarien sichert den Metrocluster zusätzlich die installierte Lösung „Clusterlion“ ab.

Die Testphase habe eine 15- bis 20-fach höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit geschafft. Kupper IT unterstützte Spitzke bei der Migration vom alten auf das neue Speichersystem. Dabei sei der vorgegebene Projektzeitraum von nur drei Monaten eingehalten worden. Beim Anwender verweist man auf die Projektergebnisse: Schneller und mobil stabiler Datenzugriff, abgesicherter 24/7-Betrieb von zwei redundanten Rechenzentren und skalierbare Speichersysteme seien nun möglich.

Auch die Basis für die Digitalisierungsstrategie von Spitzke stehe dank der Hybrid-Flash-Systeme, durch die Abläufe auf den Baustellen weiter automatisiert werden können. Das betreffe beispielsweise digitale Bautagesberichte, mobile Arbeitszeiterfassung, Nachtragsmanagement und Disposition von Mitarbeitern und Geräten. Die Prozesse will man über eigens entwickelte Apps abbilden. Letztendlich gehe es darum, den Informationsfluss von Zentrale oder Niederlassung zu den Baustellen und zurück zu beschleunigen und zu optimieren.

Im nächsten Schritt plant das Bahninfrastrukturunternehmen, weitere Niederlassungen und Standorte mit der Hybrid-Flash-Technologie auszustatten. Diese würden dann in ein hochverfügbares Backup-System an ein drittes Rechenzentrum replizieren.

Bildquelle: Spitzer

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