Der beste Zeitpunkt für den ERP-Umstieg

Timing ist alles

Wann ist die Zeit für ein Upgrade oder eine Migration auf eine moderne Lösung für Enterprise Resource Planning (ERP) gekommen? Der ERP-Anbieter Epicor Software gibt darauf Antworten.

Statt subjektiv individuelle Schmerzgrenzen heranzuziehen, sollte die Entscheidung für ein Upgrade oder eine Migration auf eine moderne ERP-Lösung besser kompromisslos auf geschäftsstrategischen Kriterien basieren. Sobald diese identifiziert sind, bieten sie im weiteren Schritt die Grundlage für messbare Faktoren, um die Wirtschaftlichkeit moderner ERP-Lösungen beurteilen zu können. Mehr noch: An konkreten, nachvollziehbaren Messwerten dieser Art können Unternehmen auch langfristig die Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit ihrer Organisation analysieren. Als ERP-Spezialist identifizierte Epicor aus der Projektpraxis zehn Bereiche im Unternehmen die signalisieren, wann ein Wechsel der Unternehmenssoftware auf die Agenda der Top-Prioritäten gehört.

1. Erweiterung der Software-Funktionen wird immer teurer?
Expandierende Organisationen benötigen eine technologische Grundlage, die es ihnen erlaubt, von den Vorteilen des Wachstums umfassend zu profitieren. Hilfreich sind hier konsequent umgesetzte service-orientierte Architekturen (SOA): Sie vereinfachen die Integration von Applikationen und bieten weitreichende Flexibilität für erweiterte Funktionen, die im Zuge der Unternehmensentwicklung erforderlich werden.

2. Die Produktivität der Anwender ist rückläufig?

Mitarbeiter zeigen eine höhere Produktivität, wenn das ERP-System nahtlos mit der gewohnten Windows-Umgebung verknüpft ist. Dieses Konzept reduziert zudem deutlich den ERP-Schulungsaufwand und verringert Fehler bei der Dateneingabe.

3. Die Informationsbereitstellung wird immer aufwendiger?

Die manuelle Suche nach Informationen ist zeitaufwendig, fehlerbehaftet und beeinträchtigt Prozesse sowie Kundenservice. Moderne Unternehmenssoftware hingegen bietet Suchfunktionen mit Bezug zu momentanen Aktivitäten des Anwenders, stellt Informationen präzise und in Echtzeit zur Verfügung und zeigt sie bedarfsorientiert über Dashboards und Tracker an.

4. Bei Qualität und Kostenkontrolle können Potentiale nicht ausgeschöpft werden?

Schlanke Fertigung und Qualitätsinitiativen sind für kontinuierlichen Erfolg entscheidend. Wertvoll sind dafür ein in das ERP integriertes elektronisches Kanban, Parts-on–the-fly sowie Business Activity Manager, die systemübergreifend kritische Werte und Alarmmeldungen anzeigen. Zusätzlich vereinfacht es das Business Process Management (BPM), mithilfe von Regeln Prozesse automatisiert anzustoßen. Sollen Produkte effektiver und zu geringeren Kosten auf den Markt gebracht werden, helfen integrierte Lösungen für Product Lifecycle Management mit eingebundener Produktkonfiguration sowie intelligente Funktionen für das Produktdatenmanagement.

5. Kommunikation und Informationsaustausch verzögern sich immer mehr?

Die Wertschöpfungskette profitiert von der Möglichkeit, dass ERP-Systeme auch Zugriffe über mobile Endgeräte ermöglichen und Anwendungen flexibel verknüpfen. Daneben vereinfachen XML-basierte Benutzeroberflächen bzw. Webportale die Kommunikation mit Handelspartnern, dezentralen Standorten, Kunden und Zulieferern. Grafische Drag-&-Drop-Oberflächen erleichtern es, Geschäftsprozesse abzustimmen, Aktionen und Ereignisse anzustoßen sowie automatisierte Workflows zu gestalten.

6. Die Datenverarbeitung zeigt systembedingte Beschränkungen?
Die flexible Unterstützung moderner Datenbanken wie Progress RDBMS oder Microsoft SQL Server erlaubt es, die individuell besten Varianten einsetzen zu können. So profitieren Unternehmen frühzeitig von neuen Entwicklungen für höhere Geschwindigkeiten in der Datenverarbeitung sowie verbesserter Sicherheit und Verfügbarkeit.

7. Dem Management fehlen Möglichkeiten, aktiv in Prozesse einzugreifen?

Workflow-Management, Integrationslösungen und vorgefertigte Funktionen für Business Intelligence sowie Analytics für persönliche Dashboards bieten einen zeitnahen Einblick in die Ist-Zustände der Geschäftsprozesse. Dies erlaubt dem Unternehmensmanagement eine aktive Planung und Steuerung der Geschäftsentwicklung in Echtzeit statt bislang passiver Kontrolle aufgrund von Zeitverzögerungen. Sobald jederzeit aktuelle Informationen verfügbar sind, werden Entscheidungen fundierter und dynamischer, damit verbundene Vorlagen und Berichte werden vereinfacht.

8. Wachstum und Expansion sind durch Systemengpässe eingeschränkt?
Für die Expansion von Unternehmen ist die flexible Bereitstellung der Unternehmenssoftware wesentlich – mehrsprachige Verfügbarkeit der Software und des Supports sowie variable Möglichkeiten der Implementierung in eigenen Rechenzentren oder als Software-as-a-Service (SaaS) sind dafür entscheidende Kriterien.

9. Vertriebserfolge stoßen an Prozessgrenzen?
Quote- und Order-Management sowie modernes EDI-Demand-Management ermöglichen es, Aufträge ohne Systembruch zu erfassen und direkt in die Supply Chain einschließlich Produktionssteuerung und Finanzwesen einfließen zu lassen. Dies automatisiert bislang arbeitsintensive Vorgänge und verbessert den „Quote-to-Cash“-Prozess.

10. Die Kosten für Systempflege und -wartung steigen kontinuierlich?

Integrierte ERP-Systeme mit Modulen für Kundenbeziehungsmanagement und umfassender Planung und Disposition vermeiden die aufwendige Wartung und Pflege von Schnittstellen. Bietet zudem eine im ERP integrierte Middleware die nahtlose Anbindung von zusätzlichen Modulen auch von Drittanbietern ohne Eingriffe in den Programmcode, vereinfachen sich insbesondere auch Release-Wechsel.

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