Nicht im Sinne der Investoren

Übernahmeangebot: HP verpasst Xerox eine Abfuhr

Die Übernahme des US-Amerikanischen PC-Riesens HP durch den Druckerspezialisten Xerox ist vom Tisch – die Geschäftsführung teilte mit, dass das Angebot von Xerox-CEO John Visentin zu niedrig sei.

Das HP-Logo auf einem Schild im freien

Die HP Inc. beschäftigt rund 55.000 Mitarbeiter.

Insgesamt 33 Milliarden US-Dollar hatte Xerox für die HP Inc. am 5. November geboten. In dem Angebot hieß es unter anderem, dass man an die Unterstützung der Aktionäre und Belegschaft für einen Zusammenschluss glaube und daher entschlossen sei, eine Übernahme anzugehen. Der Verwaltungsrat von HP hat indes seine Bedenken mitgeteilt und das Angebot ausgeschlagen, da der Wert des Konzerns stark unterschätzt werde und das Geschäft nicht im Sinne der Aktionäre wäre. Die Führung des PC-Anbieters sieht vor allem die angestrebte Finanzierung für eine solche Transaktion kritisch, bei der sich die hohen Verschuldungsraten negativ auf die Entwicklung der Aktienkurse auswirken könnten.

HP teilte derweil mit, dass man auch in Zukunft für eine gemeinsame Zusammenarbeit offen sei: „Wir erkennen die möglichen Vorteile einer Fusion und sind offen dafür zu überprüfen, ob durch einen möglichen Zusammenschluss mit Xerox ein Mehrwert für die HP-Aktionäre zu schaffen ist”, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens an die Investoren. Das Management machte aber auch deutlich, dass zunächst einige grundlegende Dinge geklärt werden müssten, da die negative Umsatzentwicklung bei Xerox Fragen bezüglich der Entwicklung des Unternehmens aufwerfen würden.

Bildquelle: HP Inc.

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