Gehärteter Banking-Browser für Sparkassen

Verbessertes Online-Banking

120 Volksbanken und Raiffeisenbanken – und nun steigen die ersten Sparkassen mit ein: in das verbesserte Online-Banking mit dem gehärteten Protect Browser von Coronic.

Online-Banking

Das Hauptargument der Institute für den Einsatz des Banking-Browsers ist gar nicht mehr nur das Verhindern von Phishing und Online-Diebstahl.

Die Aufgabe eines normalen Internet-Browsers ist es, jede Internetseite anzuzeigen und jedes Video abzuspielen. Damit ist ein Browser erst einmal das genaue Gegenteil einer sicheren Software, denn er erlaubt alles. Die Viren- und Trojanerhersteller haben sich darauf längst eingeschossen: Heute basiert fast jeder Online-Bankraub technisch auf der Manipulation von Browser-Funktionen mittels eingeschleuster Schadsoftware. Moderner Phishing-Schutz setzt daher direkt beim Browser an. Wird der Zugriff des „Schädlings“ auf den Internet-Browser verhindert, kann auch das Online-Banking nicht mehr manipuliert und der Kunde nicht mehr getäuscht werden.

Deswegen begann Coronic aus Kiel 2007 mit der Entwicklung des gehärteten Banking-Browsers. Er soll sicherheitsoptimiertes Banking erlauben, selbst wenn Trojaner und Schadprogramme den Computer bereits infiziert haben. 2010 wurde der Protect Browser fertiggestellt. Er wehrt Trojaner ab und verhindert gleichzeitig durch Phishing provozierte Bedienfehler bei den Online-Banking-Kunden.

Verhindern von Phishing und Online-Diebstahl


„Sicheres Arbeiten auf bereits verseuchten IT-Umgebungen war damals ein völlig neuer technischer Ansatz“, sagt Frank Bock, Geschäftsführer des Kieler Sicherheitshauses. Mittlerweile sei der Protect Browser bei mehr als 120 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Einsatz. Jetzt haben sich auch die ersten Sparkassen für den Browser entschieden. „Damit machen wir den ersten Schritt, um unseren Browser auch in der größten deutschen Bankengruppe zu verbreiten“, sagt Bock.

Vorreiter beim Einsatz der Anti-Phishing-Technologie sind die Sparkassen aus Göttingen und Kiel. Das Hauptargument der Institute für den Einsatz des Banking-Browsers ist gar nicht mehr nur das Verhindern von Phishing und Online-Diebstahl. Vielmehr steigern die Banken mit Protect ihre Online-Quote und reduzieren ihre Offline-Kosten. Das heißt: je sicherer das Online-Banking, desto schneller steigt die Quote der Online-Banker an und desto weniger Belege werden eingereicht. Beides reduziert den Arbeitsaufwand für die Kreditinstitute und stellt gleichzeitig für alle Kunden einen neuen Online-Mehrwert dar.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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