Erreichbarkeit von Webseiten

Versicherungsbranche auf dem Prüfstand

In einem Benchmarking hat Uptrends, ein Anbieter externer Webseitenüberwachungslösungen, die Erreichbarkeit von 69 Webseiten der Versicherungsbranche auf den Prüfstand gestellt.

Sicherheit und Zuverlässigkeit sind wichtige Attribute, die man in der Regel mit dem Thema Versicherung in Verbindung bringt. Doch kann dies auch auf die Webseiten der Versicherer übertragen werden? Vor diesem Hintergrund hat Uptrends vom 26. November 2012 bis zum 24. Januar 2013 in einem Abstand von fünf Minuten die jeweilige Homepage von 69 Versicherungen und Vergleichsportalen für Versicherungen besucht. Dabei wurde jedes Mal die Erreichbarkeit der Webseite überprüft.

Das Ergebnis des Benchmarks zeigt, dass lediglich 56 Prozent der Webseiten eine Erreichbarkeit von 99,90 Prozent oder mehr erreichen konnten. Die Anzahl der Webseiten mit geringerer Erreichbarkeit liegt mit knapp 44 Prozent zwar im Vergleich zu anderen Untersuchungen relativ hoch, trotzdem lässt sich feststellen, dass das Gros der Webseiten durchaus gut erreichbar war. Denn die meisten dieser Webseiten hatten laut Studie immerhin noch eine Verfügbarkeit über 99,00 Prozent, nur sechs Seiten lagen darunter. Der niedrigste ermittelte Wert lag bei noch akzeptablen 98,29 Prozent lag. Auf Basis dieser Ergebnisse hält es der SAaS-Anbieter für ratsam, im Einzelnen nach den Gründen für die Ausfallzeiten zu forschen, um die Erreichbarkeit für die Kunden und Besucher zu optimieren.

Im Einzelnen betrachtet ergibt sich bei der Erreichbarkeit folgendes Bild: Erstaunlicherweise lag die Anzahl der Webseiten mit ununterbrochener Erreichbarkeit bei sehr niedrigen 11,59 Prozent. Das sind lediglich 8 der 69 Webseiten. Hierzu zählten zum Beispiel ergodirekt.de, mannheimer.de, rheinland-versicherungen.de, vhv.de und wuerzburger.com.
Der bisherige niedrigste Wert lag bei knapp 20 Prozent.

Zu der Gruppe mit ebenfalls noch guter Erreichbarkeit zählten in dieser Messung 31 Webseiten (44,93 Prozent). Dies bedeutet eine Webseiten Verfügbarkeit von 99,90 bis 99,99 Prozent. Hier können unter anderem folgende Seiten genannt werden: wwk.de, uelzener.de, hdi-gerling.de, diretline.de, huk24.de ruv.de oder tarifcheck24.de.

Ausfallszeiten sind der größte Feind

Mit 43,48 Prozent und 30 Webseiten war, wie bereits erwähnt, die Gruppe mit einer Erreichbarkeit unter 99,90 Prozent ungewöhnlich stark. Verglichen mit den anderen Benchmarks von Uptrends in der jüngsten Vergangenheit war die Qualität der Erreichbarkeit noch immer relativ hoch. Lag in dieser Untersuchung der Versicherungswebseiten und Versicherungs-Vergleichsportale die maximale Ausfallzeit bei 1.480 Minuten innerhalb der 60 Tage, so waren dies bei der Untersuchung der Bitkom-Mitglieder innerhalb von 31 Tagen sage und schreibe 6.931 Minuten. Zu dieser letzten Gruppe zählten namentlich unter anderem die Webseiten debeka.de, zurich.de, da-direkt.de, sparkassenversicherung.de, gothaer.de, skanida.de, axa.de und deutschinternetversicherung.de.

Ausfallzeiten sind der größte Feind von Webseiten. Nicht immer sind Unternehmen tatsächlich komplett über diese Störungen im Bilde. Grund hierfür ist vielfach, dass sich die Webseiten Betreiber auf ihre internen Monitoring verlassen und der Überzeugung sind, dass die Funktionsfähigkeit von Servern und die interne Überwachung von Applikationen gleichzusetzten sind mit optimaler User-Experience. Tatsächlich finden jedoch nur 20 Prozent eines Webseiten-Aufrufs innerhalb eines Datacenters statt. 80 Prozent dieses Prozesses liegen im World Wide Web. So können Infrastruktur oder Firewall-Probleme dazu führen, das Webseiten nicht erreichbar sind. Oder Applikationen scheinen tatsächlich zu funktionieren, für den Anwender kommt es jedoch zu Problemen. Nicht zuletzt kann es passieren, dass Webseiten-Aufrufe aufgrund zu hohen Traffics einfach nicht bedient werden können.

www.uptrends.de

Bildquelle: Gerd Altmann/Pixelio.de

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