Streit mit Mutterkonzern als Rücktrittsgrund?

Vodafone-Chef Schulte-Bockum tritt zurück

Jens Schulte-Bockum hat den Aufsichtsrat von Vodafone Deutschland über seine Absicht informiert, innerhalb des laufenden Geschäftsjahrs von seinem Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland zurückzutreten.

Jens Schulte-Bockum tritt als Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland zurück.

Jens Schulte-Bockum tritt als Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland zurück.

Update 03.06.15

Der Aufsichtsrat der Vodafone Deutschland GmbH hat nach der Niederlegung von Jens Schulte-Bockum zum 30. Juni 2015 heute entschieden, Dr. Manuel Cubero mit Wirkung zum 1. Juli 2015 zum Sprecher der Geschäftsführung zu ernennen, bis ein neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bestellt ist. Die Nachfolge soll zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Unüberbrückbare Differenzen?

Ferner berichtete die Wirtschaftswoche über den Rücktritt, wobei Schulte-Bockum als Rücktrittsgrund „unüberbrückbare Differenzen“ mit der Spitze des Londoner Mutterkonzerns genannt haben soll.

Jens Schulte-Bockum begann seine Laufbahn 2003 bei Vodafone als Group Strategy Director. Vor seinem Wechsel nach Deutschland im April 2012 verantwortete er als CEO das Geschäft von Vodafone in den Niederlanden.

Zu seinem bevorstehenden Rückritt sagt er: „Ich bin dankbar für meine Zeit bei Vodafone und stolz auf unsere zahlreichen Erfolge während meiner Amtszeit als CEO in Deutschland. Zu verdanken ist dies dem Einsatz, der Leidenschaft und dem Engagement der Führungsmannschaft und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen allen danke ich von Herzen. Für mich ist es an der Zeit, mich Neuem zuzuwenden. Für eine Übergangszeit werde ich die Geschäfte weiter führen."

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