Von 5G profitieren

Vorsprung durch smarte Vernetzung

Im Interview erläutert Karsten Pradel, Director B2B bei Telefónica Deutschland, wie Unternehmen zukünftig von 5G-Netzwerken profitieren können, was für Möglichkeiten sich daraus ergeben und bei welchen Projekten die neue Technologie bereits erprobt wird.

  • Karsten Pradel von Telefónica

    „Wir beobachten, dass vielen Unternehmen noch nicht klar ist, welche Potenziale in 5G für das eigene Geschäft schlummern”, so Karsten Pradel von Telefónica.

  • Karsten Pradel von Telefónica

    Karsten Pradel von Telefónica: „Durch neue Netztechnologien und deren Möglichkeiten wird IoT universell einsetzbar werden.”

  • Karsten Pradel von Telefónica

    „Das vernetzte Fahren ist ein riesiges Zukunftsthema, für das 5G komplett neue Möglichkeiten eröffnet”, ist sich Karsten Pradel von Telefónica sicher.

  • Karsten Pradel von Telefónica

    Karsten Pradel von Telefónica betont: „Ich bin fest davon überzeugt, dass LTE auch in den kommenden Jahren das Rückgrat der Netzinfrastruktur bilden wird.”

ITD: Herr Pradel, mit neuen Joint Ventures, Pilotprojekten und dem Ende der 5G-Auktion kann Telefónica auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurückblicken. Welche Projekte werden das neue Jahr prägen?
Karsten Pradel:
O2 Business ist der Angreifer im B2B-Markt und das werden wir konsequent ausspielen. Wir haben passgenaue Produkte und einen ausgezeichneten Kundenservice zu einem fairen Marktpreis für unsere Kunden. Telefónica Deutschland als Unternehmen hinter der Marke O2 investiert substanziell in die Zukunft der Telekommunikationsbranche, beispielsweise durch den LTE-Ausbau oder den Aufbau des 5G-Netzes. Die aktuellen Ergebnisse der Netztests verschiedener Fachmagazine unterstreichen die gute Performance des Mobilfunknetzes. Daher steht O2 Business heute für den besten „value for money”, also die Preis-Leistungs-Führerschaft, im B2B-Markt.

ITD: Geschäftliche Kommunikation ist in den vergangenen Jahren deutlich individueller geworden. Wie finden Unternehmen einen passenden Business Tarif?
Pradel:
O2 Business als Geschäftskunden-Marke von Telefónica Deutschland ist bereits heute nach Branchenmeinungen Preis-Leistungs-Führer im B2B-Markt und verfügt zudem über eine ausgezeichnete Service-Qualität. Darauf aufbauend revolutionieren wir mit unserem neuen Online-Tarifrechner einmal mehr das B2B-Segment: Der online verfügbare O2-Business-Tarifrechner macht es Unternehmen einfach, sich schnell und nachvollziehbar einen Überblick zu verschaffen, wie ein maximal faires Tarifmodell inklusive aller Rabatte aussieht und wie sie ganz konkret bei ihren Mobilfunkleistungen Geld sparen können.

ITD: Wie funktioniert das konkret?
Pradel:
Ein Großteil der Entscheider informiert sich heutzutage ausschließlich online über Produkte und Services, bevor ein persönliches Gespräch mit den Vertriebsmitarbeitern gesucht wird. Daher investieren wir weiterhin stark in unsere Online-Kanäle. Hierzu zählt auch der innovative Online-Tarifrechner, mit dem Geschäftskunden einfach und schnell ihr individuelles Mobilfunkangebot zusammenstellen können. Er ermöglicht ihnen beispielsweise spielend leicht zu definieren, wie viele SIM-Karten, Gesprächsminuten oder Endgeräte sie benötigen und wie hoch das Datenvolumen sein soll. Aus diesen und weiteren Angaben wird für den Kunden das Gesamtangebot errechnet – direkt inklusive aller möglichen Rabatte. Unter dem Strich steht nach unseren Erfahrungen ein unschlagbar günstiger Gesamtpreis mit einem Einsparpotenzial von bis zu 40 Prozent im Vergleich mit dem Wettbewerb.

Das heißt, wir bieten faire Lösungen für Geschäftskunden. Zugleich tragen wir mit unserem Online-Tarifrechner zu mehr Transparenz im B2B-Mobilfunkmarkt bei.

ITD: In welchen Segmenten möchte der Konzern im B2B-Bereich weiterwachsen?
Pradel:
Unser Fokus im Geschäftskundensegment liegt auf dem Mittelstand. Aber auch das Großkundengeschäft treiben wir tatkräftig voran. Unser jüngst geschlossener Vertrag für den Aufbau und den Betrieb eines standortübergreifenden Unternehmensnetzwerks für Arlanxeo, welches SD-WAN, LAN, WiFi und IP-Telefonie beinhaltet, zeigt unseren Erfolg und lässt deutlich erkennen, dass wir aus Sicht der Kunden der richtige Partner sind.

ITD: Wo liegen derzeit die Prioritäten der Kunden?
Pradel:
Zum einen beschäftigen sich die großen Unternehmen verstärkt mit dem Thema 5G-Campus-Netze. Daneben geht es den Unternehmen aber auch um die kosteneffiziente und sichere Vernetzung von Unternehmensstandorten – dies national und international. Bei der Betrachtung möglicher Lösungen spielt das Thema SD-WAN eine wichtige Rolle.

ITD: Auf welche Herausforderungen treffen Unternehmen bei der Auseinandersetzung mit modernen Campus-Netzwerken?
Pradel:
Wir beobachten, dass vielen Unternehmen noch nicht klar ist, welche Potenziale in 5G für das eigene Geschäft schlummern. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Technologie noch nicht weit verbreitet ist und es zurzeit noch an einer breiten Produktpalette mangelt. Wir beraten Unternehmen zunächst intensiv, um in der Folge dann in die Konzeption und den Rollout zu gehen.

ITD: Welche Aspekte sind dabei zu berücksichtigen?
Pradel:
Wenn ein Unternehmen ein eigenes Campus-Netz aufbauen möchte, sind dedizierte Frequenzen u.U. von Vorteil. In Deutschland hat die Bundesnetzagentur (BNA) extra für solche Campus-Netze ein Spektrum im Bereich 3.700 MHz bis 3.800 MHz reserviert. Die benötigten Frequenzen können dann unter Beachtung der zu erfüllenden Auflagen (Verwaltungsvorschrift Lokales Breitband) beantragt werden. Möchte der Firmenkunde keine eigenen Frequenzen beantragen, so können wir ihm basierend auf unseren bestehenden Frequenzen ein werkseigenes Mobilfunknetz implementieren.

Zudem sind wir in der Lage, ein abgeschirmtes Privatnetz mittels Network Slicing in unserm Netz einzurichten. Dies kann sinnvoll sein, da sich die Frequenzen oberhalb von 3 GHz, wie sie für Campus-Netze vorgesehen sind, nicht unbedingt für jeden Anwendungsfall eignen bzw. eine Kombination mit niedrigeren Frequenzen Vorteile mit sich bringt.

ITD: In Berlin-Mitte betreiben Sie derzeit eine Art „Modell-Campus-Netz” mit 5G-Technologie. Was erhoffen Sie sich von dem Projekt?
Pradel:
Dank der 5G-Campus-Lösung wird das „Basecamp” in Berlin-Mitte, das als zentraler Hotspot der Digitalisierung seit Jahren Debattenraum, Co-Working Space, O2 Shop und Café erfolgreich kombiniert, in diesem Jahr zusätzlich zum 5G-Campus. Das Basecamp wird es allen interessierten Politikern, Wirtschaftsvertretern, Gründern und Verbrauchern ermöglichen, die neue Mobilfunk-Technologie in der realen Welt auszuprobieren und kennenzulernen.

ITD: Betreiben Sie noch weitere, vergleichbare Projekte?
Pradel:
Der „5G Campus“ im Berliner Basecamp gehört zu einer Vielzahl von Projekten, die das Unternehmen deutschlandweit betreibt. Unter anderem forschen wir im Münchner Norden an technischen Neuentwicklungen für 5G (Projekt „TechCity“). In Oberbayern arbeitet Telefónica an der Erhöhung der Reichweiten im Mobilfunk bei niedrigen Frequenzen (Projekt „5G Today“) sowie an der A9 am vernetzten Fahren (Projekt „Connected Mobility“).

ITD: Was für Datenraten erzielen Sie an den jeweiligen Standorten?
Pradel:
Im Rahmen unseres „TechCity”-Projekts in München haben wir allein durch die effiziente Zusammenlegung verschiedener LTE-Frequenzbänder bereits eine Download-Datenrate von 1,7 GBit/s erreichen können. Bei Tests im Transportnetz konnten wir über Richtfunk sogar Spitzendatenraten von bis zu 16 Gbit/s erreichen. Aber es geht bei unseren 5G-Projekten nicht immer nur um Spitzendatenraten. Denn insbesondere auch für den industriellen Kontext sind andere Vorteile von 5G viel wichtiger, etwa extrem kurze Latenzzeiten, die zukünftig eine Kommunikation in Echtzeit ermöglichen sollen. Daher haben die einzelnen Projekte stets einen ganz eigenen Fokus, um den 5G-Standard zu erproben und weiterzuentwickeln.

ITD: Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln sollen bis Ende des kommenden Jahres mit dem neuen Mobilfunkstandard versorgt werden. Wie profitieren die Unternehmen in diesen Regionen konkret davon?
Pradel:
Mit dem Aufbau unseres 5G-Netzes werden wir unseren Geschäftskunden künftig höhere Geschwindigkeiten, mehr Kapazitäten und eine intelligente Vernetzung ihrer digitalen Geräte ermöglichen. In erster Linie wird 5G im Geschäftsalltag unserer Kunden für ein deutlich besseres Netzerlebnis bei der mobilen Datennutzung sorgen. Denn dank 5G können sie höhere Datenraten erzielen und es können sich mehr Kunden parallel die verfügbaren Breitbandkapazitäten von LTE und 5G teilen. Gerade deshalb ist es sinnvoll, 5G zunächst in hochfrequentierten Regionen wie deutschen Großstädten auszubauen. Darüber hinaus können wir mit 5G den IoT-Sektor voranbringen und Millionen Geräte effizient miteinander vernetzen.

ITD: Wie unterstützten Sie die IoT-Ambitionen Ihrer Kunden?
Pradel:
Telefónica Deutschland gibt Unternehmen wichtige IoT-Werkzeuge an die Hand, z.B. das IoT-Activation-Programm mit Testcenter-Möglichkeit sowie Sicherheitsprodukte und IoT–Management-Tools, wie die Telefónica-Kite-Plattform. Geschäftskunden profitieren zudem von unseren Start-up-Unternehmen, die wir in der Wayra-Akademie, unserem Start-up-Inkubator, fördern. Zudem bieten wir als erster Netzbetreiber in Deutschland beide wichtigen IoT-Netzstandards an, Narrowband IoT und LTE-M. Beide Übertragungsverfahren beinhalten Funktionalitäten des 5G-Standards und die Unternehmen sind somit gut gerüstet für die Zukunft. Wir sind sicher, dass mit 5G die intelligente Vernetzung über das Internet der Dinge noch einmal eine deutlich größere Anwendungsbreite erfährt.

ITD: Laut einer Studie, die Sie im vergangenen November gemeinsam mit IDG herausgegeben haben, hat knapp die Hälfte der befragten Unternehmen schon IoT-Projekte umgesetzt. Was ist hier der Schlüssel zum Erfolg?
Pradel:
Der Mehrwert der IoT-Projekte stellt sich jetzt im Schnitt etwas schneller ein. Das liegt zum einen an den Erfahrungen aus den vielen Testprojekten und zum anderen daran, dass die Firmen beim Thema IoT jetzt zielgerichteter arbeiten. Das fängt schon bei der Definition von den Anwendungsfällen an und wirkt sich dann auch auf die Konzeption und Umsetzung der IoT-Lösungen aus.

ITD: Welche Anwendungsszenarien werden wir neben den aktuell gängigen Use Cases in Zukunft häufiger sehen?
Pradel:
Durch neue Netztechnologien (NB-IoT, LTE-M und 5G) und deren Möglichkeiten wird IoT universell einsetzbar werden. Den Schwerpunkt sehen wir in den Kategorien Qualitätssicherung, Industrie 4.0 und Smart Connected Products. Denn während in der Vergangenheit IoT-Konnektivität in der Produktion eher als Backup oder für Remote Maintenance eingesetzt wurde, steigt durch 5G die Nachfrage nach privaten Campus-Netzen und damit einer ganzheitlichen Unternehmenslösung.

ITD: IoT-Komponenten gelten häufig als Schwachstellen in der IT-Sicherheit. Worauf kommt es beim Schutz solcher Infrastrukturen an?
Pradel:
Nicht jede IoT-Anwendung benötigt die gleichen Sicherheits-Level. Daher unterscheiden wir je nach Geschäftsanwendung zwischen drei verschiedenen Security-Stufen: Basic-Security für Micro Controller, um Umgebungsdaten wie Luftverschmutzung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit zu messen. Medium Security für Anwendungen mit vertraulichen Daten oder Diebstahlrisiko, z.B. Überwachungsanlagen, Flottenüberwachung, Wearables oder Kreditkartenterminals am Point of Sale. Die höchste Security Stufe wird bei Anwendungen wie autonomes Fahren, Gesundheitswesen, Verkehrsmanagement oder Smart Grid empfohlen. Bei Telefónica Deutschland bieten wir zusammen mit unserem weltweiten Partner für Security (ElevenPath) eine End-to-End Sicherheitslösung an. Damit meinen wir: Die Absicherung der Endgeräte über das Netzwerk und managed Connectivity bis hin zu Plattformen und Anwendungen.

ITD: Komplexere IoT-Projekte hängen oft eng mit dem Betrieb von Campus-Netzwerken zusammen. Wie das im Idealfall aussehen kann, zeigt ein gemeinsames Pilotprojekt von Telefónica mit Mercedes Benz in Baden-Württemberg. Was hat es damit auf sich?
Pradel:
Wir haben zusammen mit dem Netzwerkausrüster Ericsson ein modernes 5G-Campus-Netz für Mercedes Benz-Cars in Sindelfingen errichtet. Der Mobilfunkstandard 5G soll in der laufenden Produktion eingesetzt werden und beispielsweise Maschinen und Anlagen intelligent miteinander vernetzen und die Genauigkeit im Produktionsprozess unterstützen. 5G liefert hier einen entscheidenden Mehrwert in der Produktion. Wir sind stolz darauf, dass wir seitens Telefónica Deutschland das modernste Mobilfunknetz für eine der modernsten Automobilfabriken der Welt bauen konnten. Wir verfügen über umfassende Erfahrungen bei der Planung, Errichtung, Wartung und dem Ausbau privater und industrieller Netzwerklösungen, die wir in dieses Vorzeigeprojekt mit einfließen lassen.

ITD: Was können andere Industrieunternehmen von dem Pilotprojekt lernen?
Pradel:
Gerade im Vergleich zu anderen Netzübertragungstechnologien zeichnet sich ein privates Mobilfunknetz durch verschiedene Vorteile aus. Zum einen wäre da die flexible und effiziente Gestaltung der Produktion, also die Übertragung großer Datenmengen in Echtzeit sowie schnelle Datenübertragung mit niedrigen Latenzen zu einem flexiblen Zeitpunkt. Darüber hinaus spielt das Wahren von Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität unternehmenseigener Daten eine wichtige Rolle. Vor allem durch letzteres wird der Verbleib der Datenhoheit im Unternehmen sichergestellt.

Hinzu kommt die drahtlose Vernetzung von Produktionsstätten innerhalb der Gebäude und auf dem Außengelände. Nachteile gibt es aktuell im 5G-Bereich höchstens bei den noch nicht wirklich breit verfügbaren Netz-Komponenten bzw. Geräten. Aber es bietet sich je nach Kundenanforderung auch an, mit einem LTE Netz zu starten und später auf 5G zu migrieren.

ITD: Wann wird 5G Ihrer Einschätzung nach beim vernetzten Fahren in Deutschland eine Rolle spielen?
Pradel:
Das vernetzte Fahren ist ein riesiges Zukunftsthema, für das 5G komplett neue Möglichkeiten eröffnet. Aber wie überall gilt: Wir haben es hier mit einem Evolutionsprozess zu tun. Bereits heute sorgen zahlreiche Sensoren im Auto für mehr Fahrspaß, Sicherheit und Komfort. Einzelne Informationen werden dabei auch über das Mobilfunknetz ausgetauscht. Dank der geringen Latenzzeiten, die uns 5G bietet, können künftig Autos untereinander, mit anderen Verkehrsteilnehmern oder mit der umliegenden Straßeninfrastruktur in Echtzeit kommunizieren. Autofahrer erhalten dadurch selbst in unübersichtlichen Situationen oder bei einer potentiellen Gefährdungslage eine frühzeitige Warnmeldung. Im Idealfall reagiert das Auto bereits automatisch. Das wird unseren Straßenverkehr langfristig sicherer machen und zahlreiche Unfälle vermeiden.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 01-02/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Das vernetzte Fahren wird auch für die Spedition und Logistik interessant sein, beispielsweise wenn sich im Sinne des sogenannten „Platoonings“ ein LKW-Konvoi automatisch an das Fahrverhalten des Führungsfahrzeugs anpassen kann. Bis das überall uneingeschränkt möglich sein wird, werden aber sicherlich noch einige Jahre vergehen.

ITD: Welche Rolle wird LTE mit der fortschreitenden Verbreitung von 5G-Netzen einnehmen?
Pradel:
Ich bin fest davon überzeugt, dass LTE auch in den kommenden Jahren das Rückgrat der Netzinfrastruktur bilden wird und weiterhin eine entscheidende Rolle bei der mobilen Breitbandversorgung spielt. Denn die Leistungsgrenze von LTE ist für Alltagsanwendungen noch längst nicht erreicht. Daher werden wir unser LTE-Netz auch in den kommenden Jahren massiv weiter ausbauen – und zwar schneller und umfangreicher als je zuvor. Das führt für unsere Kunden zu höheren Geschwindigkeiten und Kapazitäten sowie zu einer besseren bundesweiten LTE-Versorgung. Selbst wenn wir künftig über ein gut ausgebautes 5G-Netz verfügen, wird LTE weiterhin eine wichtige Alternative und Fallback-Option für die mobile Breitbandnutzung bleiben. Unsere Kunden fahren dabei quasi auf zwei Highspeed-Spuren mit genügend Kapazität: 5G und LTE.

ITD: Netztechnologie gilt in vielen Unternehmen als reine IT-Angelegenheit. Wie wird sich die Sicht auf diese Thematik zukünftig verändern?
Pradel:
IT und Telekommunikation werden mehr und mehr verschmelzen. Das bedeutet eine noch engere Verzahnung der IT mit den Produktionsprozessen und damit einhergehend eine immer größere Verantwortung der IT-Funktion.


Name: Karsten Pradel
Alter: 51 Jahre
Familienstand: verheiratet
Position: Director B2B, Telefónica Deutschland
Werdegang: Karsten Pradel trägt seit dem 1. Juni 2019 die Verantwortung für den Geschäftskundenbereich von Telefónica Deutschland. Davor war Pradel bei der Vodafone Group, wo er seit 2013 in unterschiedlichen Positionen tätig war, unter anderem als Commercial Director für mehrere europäische Vodafone-Märkte. Zuvor war Pradel drei Jahre Leiter des Commercial Management des Geschäftskundenbereichs der Telekom Deutschland. Dort leitete er die gesamte Geschäftskundenplanung und -steuerung.
Hobbys: Reisen, Fitness, Moderne Kunst


Bildquelle: Quirin Leppert

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