Open-Source-Lösung im Einsatz

Warum ZF Friedrichshafen auf Suse vertraut

Der Wettbewerbsdruck in der Automobilbranche ist immens. Bestehen kann nur, wer als Erster mit innovativen neuen Produkten auf den Markt kommt – wie z.B. selbstfahrenden Autos, die neueste Internet-of-Things-Technologien nutzen. Die ZF Friedrichshafen AG ist keine Ausnahme. Sie setzt auf software-definierte Infrastrukturlösungen von Suse.

ZF ist ein Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik.

ZF ist ein Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik.

Eine Partnerschaft mit dem Grafikprozessor- und KI-Spezialisten Nvidia hat zum Ziel, intelligente und autonome Fahrsysteme zu entwickeln. Die Systeme werden PKWs und LKWs mittels Deep Learning und durch das Verarbeiten von Sensordaten intelligent machen, damit sie ihre Umwelt verstehen können. Um eine schnelle Entwicklung dieser innovativen Angebote umzusetzen, nutzt ZF Suse Openstack Cloud. Die ZF-Entwickler können so neue Testumgebungen in Minuten aufsetzen statt wie bisher in Tagen. Mit der Einführung von automatisiertem Provisioning und Self-Service-Angeboten kann sich das IT-Team von ZF jetzt verstärkt auf Business-Lösungen für eine verbesserte Wertschöpfung im Unternehmen konzentrieren.

Zwecks Design, Erstellung und Test der neuesten Technologiekomponenten für die innovativen Angebote vertraut ZF auf computergestützte Entwicklungsmethoden (CA Engineering – CAE). Da häufig vielfache Iterationen einer einzelnen Komponente erzeugt werden, ist es notwendig, schnell neue Entwicklungsumgebungen zu erstellen oder bestehende Anwendungen in die dynamische Openstack-Umgebung zu skalieren, um die Rechenzeiten reduzieren zu können. So werden den Anwendern auch bei Spitzenbelastung ausreichende Ressourcen zur Verfügung stehen.

ZF hatte sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform aufzubauen, die dazu beitragen soll, die Entwicklung so schnell und so kosteneffizient wie möglich zu gestalten. Zusätzlich hatte sich das Unternehmen bereits sehr früh entschieden, die Vorteile der Openstack-Technologie zu nutzen, und begann mit der Suche nach der passenden Distribution.

Entscheidung für Open-Source-Lösung


Harald Holder, Director IT Server Services bei ZF, kommentiert: „Unsere Entwickler sollten von maximaler Flexibilität profitieren, sowohl bei Werkzeugen als auch bei den verwendeten APIs. Es war deshalb für uns entscheidend, dass sie nicht allein auf die Verwendung proprietärer Anwendungen beschränkt waren. Daher fiel unsere Entscheidung auf eine Open-Source-Lösung. Wir haben Openstack Cloud gewählt, weil wir hier kosteneffektiv neueste Innovation in Enterprise-Qualität erhalten und weil Suse ein vertrauenswürdiger Partner in der Open-Source-Welt ist. Zusätzlich hatten wir bereits eine starke Verbindung mit Suse, da wir unsere geschäftskritischen Unternehmensanwendungen auf Linux Enterprise Server ausführen.“

Mit Openstack Cloud hat ZF eine Private-Cloud-Umgebung eingeführt, die eine flexible Plattform für die Unterstützung der Software-Entwickler bietet. Sobald die Entwickler eine neue Umgebung benötigen, z.B. um neu geschriebenen Programmcode zu testen, können sie diese über Self-Service-Angebote und das darauffolgende, automatische Provisioning aufsetzen. Zusätzlich laufen ressourcenintensive Engineering-Simulationen auf Openstack Cloud, die zum Teil speziell zugeordnete Hardware-Pools ersetzen. Zur Datenspeicherung in der Cloud-Umgebung nutzt ZF u.a. Suse Enterprise Storage, eine software-definierte Storage-Lösung, die vereinheitlichten Objekt-, Datei- und Blockspeicher bietet.

Nur wenige Monate nach der Einführung von Openstack Cloud profitiert ZF bereits von einigen Vorteilen. Markus Forster, Projektleiter ZF Cloud, sagt: „In der Vergangenheit mussten unsere Entwickler manchmal einige Tage auf ihre neue Testumgebung warten – jetzt stehen ihnen die benötigten Ressourcen nach Anforderung innerhalb von wenigen Minuten zur Verfügung. Zusätzlich können wir mit Openstack Cloud und Enterprise Storage unseren Kunden Self-Service- (und selbstverantwortlich) getriebene virtuelle Data Center bieten, wodurch wir die Schatten-IT reduzieren können, während wir die Governance wahren. Auch das Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell ist ein willkommenes neues Angebot für die internen Kunden.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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