Raum für Meetings, Kreativität, Kollaboration

Was steckt hinter Huddle Rooms?

In Zeiten von Großraumbüros, global verteilten Teams und gesteigertem Leistungsdruck brauchen Arbeitnehmer einen Raum, der ihnen Platz für effektive Zusammenarbeit, digitale Nähe zu Kollegen, Kunden und Partnern gibt sowie Konzentration fördert. Huddle Rooms könnten eine Lösung für das Arbeitsplatzkonzept der Zukunft sein.

Im Trend: Huddle Rooms

Huddle Rooms sollten Plätze sein, an denen sich Mitarbeiter wohlfühlen, gleichzeitig bieten sie eine Alternative zu normalen Arbeitsplätzen oder Großraumbüros.

Prinzipiell gibt es keine Standardform eines Huddle Rooms. Die kleinen Räume existieren in viele Arten, Größen und Ausführungen. Sie sind meist für vier bis sechs Personen ausgelegt und in der Regel mit einem Großteil der Technik eines Standard-Konferenzraums – einschließlich Videotechnik – ausgestattet, aber kostengünstiger. Die Idee hinter einem Huddle Room ist es, kreatives Denken, die Produktivität und den Spaß an der Team- sowie Projektarbeit zu fördern.

Technische Ausstattung: Hard- und Software

Um die größten Vorteile aus einem Huddle Room zu ziehen, ist es wichtig, ihn mit einer Videokonferenz-Software auszustatten. Auf diese Weise können Mitarbeiter von überall mit dem ansässigen Team zusammenarbeiten und sicherstellen, dass sich die Kollegen, Kunden und Partner problemlos per Video zusammenfinden können. Die optimale Einrichtung besteht aus einem großen, hochauflösenden Display für Video und Content Sharing, einer HD-Kamera, einem PC, Lautsprecher und Mikrofon sowie einem Tablet.

Als Alternative zum Lautsprecher und Mikrofon können viele Unternehmen beispielsweise auch ein Dolby Conference Phone verwenden. Die integrierten Lautsprecher und das Mikrofon bieten eine 360-Grad-Audioaufnahme, die alle Gespräche im Konferenzraum aufnimmt, während die Spatial-Audio-Technologie jede Stimme wiedergibt und unnötige Hintergrundgeräusche eliminiert. Die One-Touch-To-Join-Funktion ermöglicht dem Benutzer einen schnellen Einstieg in die Konferenz.

Allrounder für Besprechungen

Huddle Rooms solltes Allrounder für Besprechungen sein – von improvisierten Strategiesitzungen bis hin zu formalen Präsentationen mit Kunden. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie eine Technologie wählen, die eine vertraute und benutzerfreundliche Oberfläche hat, so dass sie sowohl einfach zu verbinden als auch einfach zu verwenden ist. Dadurch kann der Return On Invest (ROI) erhöht werden, da die Mitarbeiter den Raum kontinuierlich nutzen und die Notwendigkeit, die IT-Abteilung bei jedem Meeting um Unterstützung zu bitten, entfällt.

Zu den wichtigsten Punkten bei der Auswahl einer Meeting-Plattform zählen: die Anzahl der Teilnehmer, Touch-to-Join-Fähigkeiten, die Verfügbarkeit der drahtlosen Bildschirmfreigabe, Integration mit bereits im Einsatz stehenden Produktivitätstools und eine zentrale Verwaltung. Mit intelligenten Whiteboard-Funktionen können Benutzer zudem auch Skizzen live mit Konferenzteilnehmern teilen.

Darüber hinaus muss jeder Huddle Room über eine zuverlässige Internetverbindung verfügen. Wichtig ist auch eine ausreichende Anzahl von Stromquellen. Abhängig von der Art der Geräte und Einrichtungen, die von den Mitarbeitern verwendet werden, können auch zusätzliche Ports und Anschlüsse erforderlich sein.

Das kreative Design

Huddle Rooms sollten Plätze sein, an denen sich Mitarbeiter wohlfühlen. Sie bieten eine Alternative zu normalen Arbeitsplätzen oder Großraumbüros, daher ist eine angenehme Raumatmosphäre wichtig. Nutzer sollen hier einfach und schnell Präsentationen halten und mit örtlich verteilten Teams zusammenarbeiten können.

Das Raumdesign und die Ästhetik spielen ebenfalls eine große Rolle. Stühle und passende Tische sollten sich an das Raumdesign anpassen. Ein Logo oder Motto an der Wand, den Raum in einer anderen Farbe streichen oder jedem Raum einen lustigen Namen geben, sind nur einige Beispiele für das Design. Geben Sie den Räumen Namen, die zu Ihrem Brand passen. Bei dem Videotelefonie-Spezialisten Blue Jeans ist beispielsweise jedes Zimmer nach den Lieblingsjeansmodellen der Mitarbeiter benannt – Baggy, Slim Fit oder Bell Bottom.

* Der Autor James Campanini ist Vice President of Global Channel bei Blue Jeans.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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