Kurze Antwortzeiten bei Sicherheits-Incidents

Wie Daimler die IT-Sicherheit organisiert

Der Automobilkonzern Daimler wird seine bisherige SIEM-Lösung (Security Information and Event Management) durch Splunk Enterprise und Enterprise Security (ES) ersetzen. Der Konzern plant, das System als Nervenzentrum für Security Analytics einzusetzen, um sicherheitsrelevante Erkenntnisse aus dem gesamten Unternehmen zu gewinnen, was auch firmenkritische Umgebungen wie Fahrzeugsysteme und Fertigungsstraßen einschließt.

Daimler organisiert IT-Sicherheit neu

IT-Sicherheit: Der Automobilkonzern Daimler setzt auf eine neue SIEM-Lösung (Security Information and Event Management).

Daimler will die SIEM-Lösung dazu nutzen, mehrere Terabyte an Daten pro Tag zu analysieren. Das Team geht davon aus, dass die Dauer für Sicherheitsuntersuchungen von Stunden auf Sekunden verkürzt werden kann, indem Analysten mithilfe von Visualisierungen Daten besser untersuchen und auswerten sowie Probleme schneller erkennen und behandeln können. Durch den Abschluss eines „Splunk Enterprise Adoption Agreements (EAA)“ sei die künftige Sicherheit dank der kalkulierbaren Preise des Anbieters für den Konzern planbar. Auch die Flexibilität der Plattform war laut Daimler ausschlaggebend: Der Konzern erwartet für die Zukunft Vorteile bei herkömmlichen IT-Anwendungsfällen sowie bei neu entwickelten digitalen Anwendungen und Services, etwa durch Einblicke in die vernetzte Fahrzeugflotte oder in Industrie-4.0-Projekte.

„Da die Digitalisierung Industrie und Wirtschaft immer weiter verändert und neue Quellen sicherheitsrelevanter Daten mit sich bringt, müssen Sicherheitsstrategien auf einer soliden Datenbasis aufgebaut werden. SIEM-Lösungen sollten moderne Analyseverfahren nutzen, damit sie verlässlich zur Bekämpfung der komplexen Bedrohungswelle beitragen, die wir momentan erleben“, erklärt Haiyan Song, Vice President bei Splunk. „Mit unserer SIEM-Lösung kann Daimler sofort verwendbare Inhalte nutzen, um Bedrohungen schnell zu identifizieren und zu visualisieren und in Echtzeit die Antworten zu erhalten, die zum Schutz des Unternehmens notwendig sind.“

Bildquelle: Daimler

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