Rollout in drei Werken

Wie Zollern seine Einkaufsstrategie verbessert

Das deutsche Traditionsunternehmen Zollern, einer der Pioniere der Metallbranche, optimiert und digitalisiert seine Beschaffungsprozesse gemeinsam mit Jaggaer. Der Rollout erfolgte dabei in den drei deutschen Werken Laucherthal, Herbertingen und Braunschweig.

Hinter Zollern verbirgt sich ein Pionier der Metallbranche mit 300-jähriger Geschichte.

Hinter Zollern verbirgt sich ein Pionier der Metallbranche mit 300-jähriger Geschichte.

Das Projekt wurde erfolgreich von einem fachübergreifenden Projektteam aus IT und den drei deutschen Beschaffungsorganisationen geleitet und implementiert. Zollern entschied sich u.a. aufgrund der mehrsprachigen Funktionalität, der Integration von Upstream- und Downstream-Modulen in einer Plattform, der SAP-Kompetenz und des schnellen Lieferanten-Onboardings für die Lösung von Jaggaer.

Der direkte Einkauf beim Anwender ist dezentral organisiert, während die indirekten Anforderungen zentral in der Unternehmenszentrale im baden-württembergischen Laucherthal gebündelt und abgewickelt werden. Das Projektteam hat eine reibungslose Implementierung der neuen Module durchgeführt. Das nächste Ziel ist es, eine breite Nutzerakzeptanz in allen Abteilungen zu erreichen.

Die Zollern-Gruppe gehört mit ihrer über 300-jährigen Firmengeschichte zu den Pionieren der Metallbranche. Sie hat deren Entwicklung von Anfang an mitgeprägt. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen insgesamt 3.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Umsatz von 500 Mio. Euro. Mit 14 Werken und sieben Tochtergesellschaften in Europa, Amerika und Asien ist man in allen Industrieregionen der Welt vertreten.

„Wir sind ständig auf der Suche nach neuen und innovativen Lösungen, die Einkaufsprozesse effektiver und effizienter machen“, so Francisco del Castillo, Project Leader, Strategic Procurement for Zollern Drive Technology. „Unser Beschaffungsansatz lässt sich leicht zusammenfassen: Wir wollen uns von den administrativen Tätigkeiten hin zu Aufgaben bewegen, die wirklich einen Mehrwert im Unternehmen schaffen.“

Das Projektteam sah einen Mehrwert in der neuen Plattform. Die Lösung ist mehrsprachig, was für ein multinationales und exportorientiertes Unternehmen wichtig ist. Dadurch kann der Anwender eine einheitliche, unternehmensweite Einkaufsstrategie implementieren – mit einer globalen Kontrolle der Warengruppenstrategie und einer konsequenten Umsetzung der Lead-Buyer-Konzepte in allen Abteilungen. Die neue Lösung bildet alle Informationen für Einkaufsentscheidungen in nur einer Ansicht ab. Man findet auf einem Blick Preis, Entwicklungspotential, Prozesskosten sowie Lieferantenleistung. Aufgrund der Verknüpfung und Digitalisierung der Prozesse von der Bestellung bis zur Rechnung kann der Anwender eine neue Prozesseffizienz erreichen.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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