Interview mit Barbara Wittmann, Dell

"Wir helfen Unternehmen, effizienter zu werden!"

Interview mit Barbara Wittmann, General Manager von Dell Deutschland, über Effizienzsteigerung im Rechenzentrum und die Bedeutung von Cloud Computing und Mobilität in der Zukunft.

Barbara Wittmann, Dell

Im April 2011 kündigte Dell das Vorhaben an, im laufenden Geschäftsjahr rund eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung neuer IT-Lösungen und Services zu investieren. Neben dem weltweiten Auf- und Ausbau von Rechenzentren, plant der Konzern vor allem, die Entwicklungen in den Bereichen virtualisierte Infrastrukturen intensiv voranzutreiben. Im Gespräch mit IT-DIRECTOR geht Deutschland-Chefin Barbara Wittmann genauer auf die ehrgeizigen Pläne ein. Darüber hinaus beleuchtet sie aktuelle Trends wie Cloud Computing, Green IT und die zunehmende Verbreitung mobiler Unternehmenslösungen.

IT-DIRECTOR: Frau Wittmann, Dell investiert eine Milliarde US-Dollar in IT-Lösungen. Worauf legen Sie besonderes Augenmerk?
B. Wittmann:
Noch im laufenden Geschäftsjahr wird Dell substanziell in neue Lösungen, Dienstleistungen und eine Reihe von Cloud- Computing-Modellen investieren. Dabei konzentrieren wir uns auf den Aufbau weltweiter Rechenzentren und neuer Solution Centers sowie die Bereitstellung von Lösungen in den Bereichen virtuelle Infrastrukturen, intelligentes Datenmanagement und Services zur Client-Virtualisierung.

Darüber hinaus investieren wir in den Ausbau und die Qualifizierung unserer Belegschaft, denn nur mit geschulten, kompetenten Mitarbeitern kann ein IT-Unternehmen wie Dell als Anbieter von End-to-End-Lösungen einschließlich umfassender Beratungsdienstleistungen erfolgreich agieren. Die Mitarbeiter müssen einerseits unsere Lösungen weiterentwickeln, andererseits müssen sie die Kunden beraten bzw. bei IT-Einführungen als Projektmanager fungieren und technisches Know-how vermitteln, wenn Lösungen erweitert werden oder seitens der Kunden Fragen auftauchen.

IT-DIRECTOR: Wie können davon insbesondere Großunternehmen und Konzerne profitieren?
B. Wittmann:
Neben Privatkunden richtet sich Dell mit einem umfassenden Lösungsangebot sowohl an kleinere und mittlere Unternehmen als auch an öffentliche Auftraggeber und Großkunden. Gerade in Großunternehmen sind bestehende IT-Infrastrukturen oft ausgesprochen komplex und wartungsintensiv. Hier läuft häufig noch eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen auf proprietären Legacy-Systemen. IT-Verantwortliche verbringen nach wie vor zu viel Ihrer Zeit mit Administrationsaufgaben, statt sich auf die Umsetzung von Innovationen konzentrieren zu können. Dies sieht man beispielsweise auch im Bereich der Client-Infrastrukturen, die sehr viele Ressourcen binden und sich nicht zuletzt aufgrund wachsender Sicherheitsanforderungen zunehmend komplexer gestalten.

Die große Herausforderung für Unternehmen liegt daher darin, die vorhandene IT effizient zu gestalten und zu betreiben. Mit unseren Lösungen helfen wir Unternehmen, die Komplexität der IT zu verringern, den Administrationsaufwand massiv zu reduzieren und damit effizienter zu werden und somit Kosten zu senken. Dabei setzen wir ausschließlich auf offene Standards, um unseren Kunden maximale Flexibilität zu gewährleisten.

IT-DIRECTOR: Sie sprachen eingangs Ihre Investitionen in Sachen Cloud Computing an. Inwieweit ist das Bereitstellungsmodell bereits in den Unternehmen angekommen?
B. Wittmann:
Heute geht es nicht mehr um die Frage, ob Unternehmen sich für die Cloud Computing entscheiden, sondern wann und in welcher Form. Die Entwicklung der Cloud ist bereits weit fortgeschritten, und Unternehmen verlagern peu à peu immer mehr Applikationen „in die Wolke“. Ob sie sich dabei für Private oder Public Clouds bzw. für die Einführung hybrider Modelle entscheiden, wird sich zeigen. Generell ist dabei die Virtualisierung von IT-Infrastrukturen der erste Schritt, denn alles, was virtualisiert ist, kann künftig einfacher und schneller in eine Cloud-basierte Struktur übergeben werden.

IT-DIRECTOR: Welche Cloud-Services – Infrastructure as a Service, (IaaS), Platform as a Service (PaaS) oder Software as a Service (SaaS) – offerieren Sie?
B. Wittmann:
Wir können alle Bereiche abdecken. Salesforce.com, ein etablierter und bekannter SaaS-Anbieter, ist hier beispielsweise einer unserer strategischen Partner. Das Unternehmen setzt auf AtomSphere, einer Integrationsplattform für das Cloud Computing der Firma Boomi, die wir Ende letzten Jahres übernommen haben. AtomSphere sorgt für den reibungslosen Informationsaustausch zwischen Anwendungen, die im Rechenzentrum eines Unternehmens und bei einem Software-as-a-Service- oder Cloud-Computing-Provider liegen.

IT-DIRECTOR: Übernimmt Dell auch die klassische Rolle eines Cloud-Service-Providers?
B. Wittmann:
Das ist denkbar, wobei man abwarten muss, welche Cloud-Szenarien künftig nachgefragt werden. Grundsätzlich arbeiten wir stets sehr eng mit den Anwendern zusammen, um passgenaue und umfassende Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel: Einem Kunden allein Speichersysteme anbieten zu wollen ist keine Lösung, denn wenn das Datenwachstum extrem schnell voranschreitet, benötigt er ein intelligentes Speicherkonzept, das berücksichtigt, welche Daten wichtig sind und sofort verfügbar sein müssen oder welche Daten aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen auf jeden Fall vorgehalten werden müssen.

Zukunftssicherheit spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Viele Kunden gehen davon aus, dass ihnen eine Backup- und Recovery-Lösung reicht, um auf der sicheren Seite zu sein. Oftmals greift dieser Ansatz aber viel zu kurz. Der CIO sollte seine IT-Infrastruktur besser dahingehend ausrichten, dass sie flexibel und leicht auf einen künftigen Bedarf anpassbar ist.

IT-DIRECTOR: Sollten Unternehmen ihre IT künftig verstärkt in eine Public Cloud verlagern, müssen sie keine eigenen Hardware-Ressourcen mehr vorhalten. Haben Sie als Hersteller Angst davor, dass bald niemand mehr in Hardware investieren könnte?
B. Wittmann:
Nein, denn nach wie vor wird jedes Großunternehmen eine eigene Client-Infrastruktur betreiben, entweder mit klassischen Desktops oder – im Zuge der zunehmenden Mobilität der Mitarbeiter – mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Laptops oder Tablet-PCs.

Außerdem besitzen gerade größere Unternehmen geschäftskritische Anwendungen, bei denen sie sich sehr genau überlegen, ob sie diese komplett in eine Public Cloud auslagern oder nicht besser die Kontrolle darüber behalten möchten.

IT-DIRECTOR: Wie steht es aktuell um die Nachfrage nach Cloud-Services?
B. Wittmann:
Die Nachfrage ist da. Sprechen wir heute mit Kunden, wird das Thema „Public Cloud“ allerdings bislang nur diskutiert und noch kaum praktiziert. Interessanter sind hier vielmehr Konzepte einer privaten Cloud, die im eigenen Rechenzentrum genutzt werden können.

Konkret fragen sich heutzutage viele Verantwortliche, was sie im Rechenzentrum noch physisch vorhalten sollten bzw. was sie zentralisieren können. Gerade Großkunden wollen ihre Rechenzentren nicht an vier oder fünf Standorten betreiben, sondern an einem einzigen Standort konsolidieren. Die nächste Frage lautet dann: Wie kann man dieses eine Data Center effizient betreiben? Hier spielen Technologien wie Storage- oder Server-Virtualisierung eine wichtige Rolle, mit denen man eine hohe Flexibilität erreicht.

IT-DIRECTOR: Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang die Senkung der Energiekosten?
B. Wittmann:
Energieeffizienz spielt eine wichtige Rolle, da die Unternehmen ihre IT-Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) verstärkt auf den Prüfstand stellen. Die Kernfrage ist hier: Wie viel kostet die IT in der Anschaffung und im Betrieb? Dabei wird auch der Energieverbrauch der IT genau unter die Lupe genommen und z.B. die Kosten für die Hardware-Kühlung im Rechenzentrum ermittelt.

In der Praxis arbeiten wir hier mit Partnerfirmen zusammen, mit denen wir uns die Rechenzentren der Kunden vor Ort ansehen, klimatechnisch begutachten und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen vorschlagen. Tatsächlich stellen die Energiekosten noch immer einen der größten Kostenblöcke in den Rechenzentren dar.

Prinzipiell gehen jedoch mit der Anschaffung neuer IT-Lösungen auch Einsparungen bei den Betriebskosten einher. Die Kunden gehen zurecht davon aus, dass die Lösungen, die man heute implementiert – sei es im Client-Bereich oder im Rechenzentrum – per se energieeffizienter sind.

IT-DIRECTOR: Was macht Dell-Hardware besonders energieeffizient?
B. Wittmann:
Nicht unsere Hardware allein sorgt für Energieeffizienz, sondern unser Ansatz, die Kunden ganzheitlich zu beraten und ihnen modulare, zukunftsfähige Lösungen zu bieten. Sie müssen nicht gleich ihre gesamte IT-Landschaft ersetzen, sondern beginnen mit einer Implementierung und können diese bei Bedarf ergänzen. Darüber hinaus setzen wir auf offene Standards, was immer die höchste Flexibilität ermöglicht.

IT-DIRECTOR: Welche Herausforderungen gilt es dabei zu meistern?
B. Wittmann:
Ein großes Problem stellt der häufig fehlende Platz in Rechenzentren dar sowie die Tatsache, dass bestehende Ressourcen oft nur unzureichend genutzt werden. Wir beobachten immer wieder, dass ein erheblicher Teil der in einem Rechenzentrum betriebenen Systeme bei Weitem nicht ausgelastet sind, dabei jedoch viel Energie verbrauchen und auch gewartet werden. Es ist also sinnvoll, zunächst im Rechenzentrum klar Schiff zu machen und beispielsweise Applikationen zu konsolidieren oder physische Server- und Storage-Einheiten zusammenzufassen.

Interessant ist diese Vorgehensweise insbesondere für Unternehmen, die schnell wachsen oder verschiedene Akquisitionen getätigt haben, denn sie besitzen mindestens eine zweite Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund sollten sie zunächst festlegen, welche Applikationen wirklich geschäftskritisch sind, um diese dann möglichst schnell zu konsolidieren.

IT-DIRECTOR: Wie könnte ein solches Konsolidierungsprojekt aussehen?
B. Wittmann:
Wir eruieren gemeinsam mit dem Kunden, welche Ziele und Anforderungen er hat und welche Herausforderungen bei deren Umsetzung auf ihn zukommen. Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre IT-Infrastruktur global aufzusetzen. In der Zentrale klappt dies in der Regel meist wunderbar; je weiter entfernt die Standorte jedoch liegen, desto schwieriger wird es. Und natürlich sollten überall dieselben Sicherheitsstandards und Verfügbarkeiten gelten, denn Unternehmensdaten, die außerhalb von Deutschland erfasst werden, sind nicht weniger wichtig. Im Gegenteil geben manche Länder – wie etwa die USA – sehr komplexe Rahmenbedingungen vor, die beachtet werden müssen.

IT-DIRECTOR: Bei der Harmonisierung von IT-Infrastrukturen handelt es sich also um Mammutprojekte?
B. Wittmann:
Es handelt sich hierbei durchaus um komplexe Projekte, die sich jedoch lohnen und durchaus in kleinere Elemente aufgeteilt werden können. Eine doppelt vorgehaltene Infrastruktur ist nicht nur teuer – man denke nur an die zweifachen Energiekosten –, sondern auch in der Verwaltung komplex. Daher setzen wir alles daran, dem Kunden ein kosten- und energieeffizientes Rechenzentrum zu implementieren. Zudem ist es wichtig, dass man die Infrastruktur in Zukunft – wo es sinnvoll erscheint – auch in Richtung Cloud Computing ausbauen kann.

IT-DIRECTOR: Können Sie uns einige Praxisbeispiele nennen?
B. Wittmann:
Bei Rothenberger, einem Hersteller von Werkzeugen und Maschinen im Bereich der Sanitär- und Umwelttechnik, hat Dell Services ein neues ERP-System von SAP eingeführt. Bei der EBZ Gruppe, einem Unternehmen aus der Automobilindustrie, haben wir eine NAS-Lösung durch eine hochverfügbare, geclusterte SAN-Lösung ersetzt.

Desweiteren haben wir in einigen deutschen Krankenhäusern, etwa den SRH-Kliniken, ein Pilotprojekt für Mobile Clinical Computing umgesetzt. Hierbei geht es um den Einsatz mobiler Lösungen, mit denen die Ärzte jederzeit auf Patientendaten zugreifen können – egal ob sie sich gerade am Patientenbett oder im Schwesternzimmer befinden.

Zudem laufen aktuell viele Projekte, bei denen es um die Einführung einer virtuellen Client-Infrastruktur oder um Windows-7-Migrationen geht. So haben wir kürzlich bei TUI ein großes Projekt gewonnen, in dessen Rahmen wir die Client-Infrastruktur des Touristikspezialisten managen.

IT-DIRECTOR: Welche Nachfrage besteht aktuell nach mobilen Lösungen?
B. Wittmann:
Unsere Kunden arbeiten nicht mehr nur lokal, sondern international zunehmend mobiler. Dafür benötigen sie überall die gleichen Hardwarestandards sowie geeignete Sicherheitskonzepte. Dabei geht es immer wieder um die gleichen Fragen: Was passiert, wenn ein Notebook verloren geht? Wie kann man sicherstellen, dass kein Unbefugter auf die unternehmenskritischen Daten zugreifen kann?

Je mehr Daten sich auf einem mobilen Endgerät befinden, desto mehr kann verloren gehen – z.B. Kundeninformationen oder Patent- und Neuentwicklungspläne. Wird etwa das Notebook eines Chefentwicklers aus der Automobilindustrie gestohlen, kann dies für das Unternehmen sehr unangenehm werden. Insofern ist es wichtig, virtuelle Client-Infrastruktur- und Sicherheitskonzepte miteinander zu verbinden. Fungiert das Tablet als virtuelles Client-Gerät, wäre zwar die Hardware gestohlen, die Daten jedoch nicht, da sie nicht lokal auf dem Endgerät vorgehalten werden.

IT-DIRECTOR: Bemerken Sie einen Boom im Tablet-Geschäft?
B. Wittmann:
Generell konstatieren wir ein großes Interesse an Tablet-Lösungen. Zwar gibt es bereits jetzt erste Anwendungsszenarien am Markt, jedoch wird die Verbreitung in den nächsten zwölf bis 24 Monaten sicherlich noch an Fahrt gewinnen.

Wichtig ist dabei der Aspekt, inwieweit sich Tablet-PCs in die Unternehmensinfrastruktur integrieren lassen. Einerseits wird es nach wie vor Mitarbeiter geben, die mit „richtigen“ Notebooks  im Firmennetzwerk arbeiten wollen. Andererseits gibt es Kollegen, die auf Reisen nur ihre Mails checken und auf das Internet zugreifen möchten – für letztere reichen Tablet-PCs vollkommen aus. An dieser Stelle klären wir bzw. unsere Partner, wie man die Tablet-PCs und die entsprechenden Apps in die Unternehmensstruktur einbinden kann.

IT-DIRECTOR: Viele Stimmen behaupten, dass Tablets auf lange Sicht Notebooks ablösen werden. Was halten Sie davon?
B. Wittmann:
Für Privatkunden sind Tablets sicherlich sehr attraktiv. Im B2B-Bereich muss man allerdings zunächst klären, was ein Kunde mit dem Endgerät erreichen möchte.

Im privaten Umfeld nutzt man mobile Endgeräte vorrangig zur Abfrage von Informationen. Im B2B-Bereich stehen hingegen eher komplexe Auswertungen, Datenbankabfragen oder die Erstellung von Präsentationen im Vordergrund. Dafür eignen sich die Tablet-PCs nur bedingt.

Meiner Einschätzung nach werden viele Mitarbeiter daher beide Endgeräte mitnehmen, womit der Trend eindeutig zum mobilen Zweitgerät gehen würde. Allerdings könnte es durchaus sein, dass künftig professionelle, umfangreiche Business-Apps für Tablet-PCs auf den Markt kommen und man ein Notebook auf Reisen nicht immer zwingend benötigt.

IT-DIRECTOR: Welche Risiken birgt dieser Trend für die Unternehmens-IT?
B. Wittmann:
Entscheidend wird sein, wie man die mobilen Geräte als virtuelle Devices in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren kann. Dieses Thema wird aktuell in vielen Unternehmen heißt diskutiert – auch in puncto Wirtschaftlichkeit. Viele CIOs und Geschäftsführer sind vom Trend zum mobilen Zweit- bzw. Drittgerät alles andere als begeistert, da der Unterhalt von Smartphone, Tablet-PC und Notebook für jeden einzelnen Mitarbeiter sehr kostenintensiv sein kann. Zudem setzt kaum ein Unternehmen durchgängig auf die mobilen Lösungen eines einzigen Herstellers; vielmehr findet man einen bunten Mix an Hardware, was den Verwaltungsaufwand deutlich erhöht.

IT-DIRECTOR: Lassen Sie uns abschließend nochmals einen Blick auf die Unternehmensstrategie von Dell werfen. Welche Rolle spielen dabei die bisherigen Firmenübernahmen?
B. Wittmann:
Unsere Akquisitionen der letzten drei Jahre können in die drei Bereiche Services, Solutions und Storage unterteilt werden. Im Servicebereich zählt die Übernahme von Perot Systems zu den wichtigsten. Sie führte dazu, dass wir heute bei einer Belegschaft von insgesamt über 100.000 Personen allein 43.000 Service- und IT-Mitarbeiter in 90 Ländern beschäftigen.

Mit weiteren Übernahmen konnten wir unser Portfolio ausbauen – etwa mit der Managed-Security-Lösung „Secure Works“ oder mit InsideOne, einer Cloud-basierenden Software für das Management von Patientenakten. Mit der zuletzt getätigten Akquisition von Compellent haben wir unseren Storage-Bereich gezielt verstärkt, genauso wie zuvor mit dem Kauf von ExaNet.

IT-DIRECTOR: Ein weiterer Baustein Ihres Geschäftsmodells sind Partnerschaften. Mit welchen Software-Partnern arbeiten Sie vorrangig zusammen?
B. Wittmann:
SAP und Oracle sind wichtige Software-Partner. Hinzu kommen Microsoft, Citrix und Red Hat oder auch Google im Bereich Mobility. VMware, Microsoft & Citrix XEN sind weitere bedeutende Partner im Bereich Virtualisierung. Bei all diesen Firmen handelt es sich um strategische Partner, die mit uns bereits im Rahmen der Hardware-Produktentwicklung eng zusammenarbeiten. Generell gilt: Jede Softwarelösung, die Rang und Namen hat, sollte auch auf unserer Hardware funktionieren.

 

Barbara Wittmann
Alter: 43 Jahre
Werdegang: Die studierte Slawistin und Absolventin eines MBA-Studiums an der „University of Texas“ in Austin war vor ihrer Tätigkeit bei Dell als Unternehmensberaterin bei „The LEK Partnership“ in München und London beschäftigt. Seit 1999 ist Barbara Wittmann bei Dell tätig.
Derzeitige Position: General Manager von Dell Deutschland und als Executive Director CSMB verantwortlich für das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Privatkunden in Deutschland und Österreich
Größte Hobbys: Tennis, Skifahren, Reisen

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