Siemens setzt auf Sinequa

Wissen unternehmensweit gezielt nutzen

Mit 360.000 Mitarbeitern weltweit und rund 28.000 Experten in Forschung und Entwicklung stellte sich Siemens mit dem Projekt „Technosearch“ der Aufgabe, das im Konzern vorhandene Wissen optimal zu nutzen.

Vernetzte Mitarbeiter, Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de

Das Siemens-„Technoweb“ ist eine unternehmensweite soziale Plattform, auf der Mitarbeiter sich austauschen und ihr Expertenwissen anderen Kollegen zur Verfügung stellen können. Mithilfe des Projekts „Technosearch“ existiert nun eine Lösung, die das Wissen, das in Millionen von Dokumenten, in Datenbanken und Anwendungen gespeichert ist, einfach und effizient zugänglich machen soll.

„Klassische Dokumenten-Management-Systeme (DMS) bieten oftmals keine ausreichenden Suchfunktionen. Manche Informationen sind zudem nur einem ausgewählten Kreis von Mitarbeitern zugänglich, andere Teams arbeiten in geschlossenen Projekten und nutzen Web-2.0-Technolgien als Plattform für die Kommunikation und den Wissensaustausch. Unser Ziel war es, eine durchgängige Lösung für alle zu etablieren, die aus verschiedensten Datenquellen die relevanten Informationen extrahiert und Mitarbeitern auf einer Plattform zur Verfügung stellt“, erklärt Dr. Thomas Lackner, Leiter des Projekts „Open Innovation“ bei der Siemens AG.

Umgesetzt hat Siemens dieses Projekt mit Sinequa ES8, der führenden Lösung für Content Analytics und Unified Information Access. Heute kann der Konzern damit nach eigenen Angaben aus komplexen Datenbeständen, Anwendungen sowie unstrukturierten Datenquellen wertvolle Informationen gewinnen: Die Siemens-Mitarbeiter können sowohl Informationen zu bereits im Konzern entwickelten vorhandenen Technologien und Komponenten als auch die jeweiligen Spezialisten und Sachverständigen mit einer komfortablen und benutzerfreundlichen Lösung suchen und finden.

Dr. Thomas Lackner: „Unsere auf Sinequa ES8 basierende Lösung ist ein Werkzeug, das einen echten Mehrwert für unsere Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung bietet. Technosearch liefert unter Verwendung eines durchdachten Metadatenmodells und ausgefeilten Filtermechanismen ausschließlich relevante Ergebnisse und Zusammenfassungen für die jeweiligen Experten und Expertengruppen. Darüber hinaus haben wir Sicherheitsmechanismen implementiert, so dass unsere Informationen stets ausreichend geschützt sind.“

Das Feedback aus den ersten Pilotprojekten soll sehr positiv gewesen sein. 90 Prozent der involvierten Mitarbeiter nutzten die Anwendung aktiv und äußerten sich begeistert. „Heute können wir bereits entwickelte Technologien schnell und effizient finden und in neuen Projekten nutzen. Damit kommt es zu keinen redundanten Entwicklungen und wir können die Kosten senken“, ergänzt der Siemens-Verantwortliche Dr. Thomas Lackner. „Die in den Pilotprojekten beteiligten Experten konnten 25 bis 30 Prozent ihrer Arbeitszeit, die sie bisher auf Informationsbeschaffung verwendeten, einsparen und für ihre Kernaufgaben in Forschung und Entwicklung verwenden.“

Heute steht Technosearch rund 20.000 Mitarbeitern im Konzern zur Verfügung, eine Erweiterung und Ergänzung um weiterführende Szenarien ist laut Unternehmen bereits geplant.

www.siemens.de
www.sinequa.com

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de

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