Sauberer Empfang für Spülmaschinenspezialist

WLAN-Geräte ergänzen Telefoniekonzept

Zur Ergänzung seines Telefonie-Hochverfügbarkeitskonzeptes begab sich der ­Spülmaschinenspezialist Winterhalter auf die Suche nach WLAN-Geräten, die sich ­problemlos in die bestehende Infrastruktur einfügen lassen sollten.

Besteck in Spülmaschine

Mit seinen WLAN-Geräten genießt der Spülmaschinenspezialist Winterhalter einen sauberen Empfang.

Seit 65 Jahren steht die Winterhalter GmbH für gewerbliche Spülmaschinen „made in Germany“. Vom Hauptsitz in Meckenbeuren aus fertigt und verkauft das Familienunternehmen seine Produkte an Gastronomie- und Hotelleriebetriebe in aller Welt. Die Spülmaschinen sind vom Europapark Rust über das Opernhaus von Sydney bis hin zum Luxushotel Taj Mahal im Einsatz. Das Unternehmen beschäftigt heute über 1.000 Mitarbeiter in 70 Ländern. Drei neue, insgesamt 7.300 m2 große Firmenhauptgebäude beherbergen die Geschäftsbereiche Technik und Einkauf, die komplette Produktion sowie Laborräumlichkeiten. Auch an Reserveflächen für zukünftige Arbeitsplätze wurde gedacht, denn das Unternehmen wächst weiter.

Bereits vor dem Umzug im Frühjahr 2013 suchte das Team um Markus Ritter, Teamleiter Infrastruktur ­Datenverarbeitung und Organisation bei Winterhalter, nach einer modernen Kommunikationslösung für das international agierende Unternehmen. In den alten Räumlichkeiten kam eine klassische DECT-Anlage – bestehend aus 17 Stationen – mit entsprechenden Endgeräten zum Einsatz. Diese sollte im Rahmen des Umzugs jedoch durch eine WLAN-Infrastruktur ersetzt werden, da es nun galt, mehrere Gebäude anzubinden. Ein weiterer Grund für den Wechsel war der Wunsch, alle Telefonanlagen des Unternehmens – auch die an anderen Standorten – zukünftig zentral konfigurieren und verwalten zu können. Das Team um Ritter hatte zudem den Auftrag, eine moderne stabile Telefonie-Infrastruktur für alle Gebäude und Geschäftsbereiche aufzubauen, die eine hohe Verfügbarkeit aller Mitarbeiter im Unternehmen sicherstellt. Auch die meist mobil agierenden Mitarbeiter in sämtlichen Fachbereichen sollten entsprechend über WLAN angebunden sein. Denn Mitarbeitermobilität sowie eine gute Erreichbarkeit für die Kunden gehört zu den obersten Maximen des Spülmaschinenherstellers.

Bei der Wahl der Infrastruktur war sich das Projekt-Team in Sachen Anbieter bereits sicher: Die neue Voice-over-IP-Anlage sollte zukünftig aus etwa 90 WLAN-Access-Points von Lancom sowie der Unified-Communications-Lösung (UC) von Swyx bestehen. Gesucht wurde also nach mobilen WLAN-Telefonen, die sich gut in diese Infrastruktur integrieren lassen und zudem den Anspruch auf Hochverfügbarkeit erfüllen. Die Marktrecherche ergab einen recht überschaubaren Kreis an passenden Anbietern. Vor allem der Wunsch nach einer zentralen Verwaltung der Endgeräte wurde nur von zwei Herstellern erfüllt, darunter Spectralink.

Infrage kamen für Winterhalter die Telefone der 84er-Serie, die im nächsten Schritt des Auswahlprozesses einer Reihe von Funktionalitätstests unterzogen wurden. Auf dem Prüfstand standen u.a. die Größe des Telefonbuchs, die Möglichkeit zum LDAP-Zugriff (Lightweight Directory Access Protocol), die Sprachqualität sowie die Integration in die WLAN-Anlage. „Das Modell 8400 meisterte die Tests bis auf einen Punkt mit Bravour“, berichtet Michael Möbius, externer IT-Berater. „Die LDAP-Abfrage funktionierte nicht auf Anhieb. Hier besserte der Anbieter jedoch nach, sodass im Nachhinein keine Probleme bei der Abfrage mehr bestanden.“ Das Produkt entsprach somit den technischen Anforderungen des Spülmaschinenspezialisten und überzeugte auch in Sachen Support.

Ein Plus an Arbeitssicherheit

Am Anfang schaffte das Unternehmen 180 WLAN-Telefone zur Ausrüstung der Mitarbeiter an, die mobil auf dem Firmengelände unterwegs sind. Diese sollten überall auf dem Betriebsgelände gut erreichbar sein. „Nach der Eingewöhnungsphase, in der sich die Nutzer an die im Vergleich zu den vorherigen DECT-Telefonen größeren WLAN-Geräte gewöhnen mussten, waren sie zufrieden mit unserer Auswahl. Wir schätzen die Sprachqualität, den Funktionsumfang und die Handhabung der Geräte“, so Möbius.

Die Mitarbeiter in der Produktion und in den Chemielaboren profitieren von einer weiteren Funktion der Telefone: Ein Safe-Schalter überwacht per Bewegungssensor Mitarbeiter an potentiell als gefährlich eingestuften Arbeitsplätzen. Sollte sich die zu überwachende Person in einer Notsituation befinden und sich nicht mehr bewegen, wird sofort ein Alarm ausgelöst.

Ein Wermutstropfen ergab sich jedoch im Laufe des Projekts: Das neue Hochverfügbarkeitskonzept beruht auf der Fail-over-Funktionalität aller Geräte – egal ob stationär oder mobil. Sollte der erste Telefonie-Server einmal ausfallen, übernimmt ein Backup-Server automatisch. Da bei Winterhalter die Software von Swyx zum Einsatz kommt, ist bei den WLAN-Geräten in solchen Notfällen ein kleiner manueller Eingriff notwendig. „Dieser stellt dann eine reibungslose Backup-Situation her, mit der wir gut leben können“, so Möbius.

Auch von der Kooperation im Vertrieb und im Support ist der Anwender überzeugt. Und was sich am Hauptsitz bewährt hat, wurde zwischenzeitlich auch an anderen Standorten in der Schweiz und in vier weiteren deutschen Niederlassungen realisiert. So hat der Spülmaschinenspezialist mittlerweile insgesamt 250 WLAN-Telefone im Betrieb. „Wir haben einiges an Wissen zu den Geräten, der Einbindung und Verwaltung erworben, und diese Synergien wollen wir natürlich an so vielen Standorten wie möglich nutzen“, erklärt Möbius.


Die Winterhalter Deutschland GmbH …
… ist Spezialist für gewerbliche Spülsysteme. Das Unternehmen wurde 1947 von Karl Winterhalter in Friedrichshafen am Bodensee gegründet. Heute zählt die inhabergeführte Firmengruppe mit über 1.000 Mitarbeitern weltweit zu den globalen Playern der Großküchenbranche. Kunden aus Gastronomie, Systemgastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung sowie Bäckereien und Metzgereien vertrauen auf die Qualität der Spülprodukte. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Meckenbeuren am Bodensee. Weitere Produktionsstandorte wurden etwa in Endingen (Deutschland) und in Rüthi (Schweiz) eröffnet. Weltweit ist Winterhalter in mehr als 70 Ländern mit Niederlassungen oder Partnern vertreten.


Bildquelle: Thinkstock/iStock

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