Fujitsu Forum in München

Zentrale Plattform für die Cloud

Mehr als 11.000 Besucher kamen zum diesjährigen „Fujitsu Forum“ nach München. Das europäische IT-Event bot Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle und künftige Entwicklungen bei Informations- und Kommunikationstechnologien zu informieren.

Fujitsu Forum in München, Bildquelle: Fujitsu

Auf dem Forum trafen sich Anfang ­November in München Kunden, Inter­essenten, Partner und Analysten aus rund 80 Ländern zum Austausch und Wissenstransfer.

„Das diesjährige Veranstaltungsmotto ,Reshaping ICT, Reshaping Business and Society‘ steht für unsere Überzeugung, dass mithilfe innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien neue Geschäftswerte geschaffen und Antworten zu vielen gesellschaftlichen Herausforderungen gefunden werden“, erklärte Rod Vawdrey, Fujitsu Corporate Executive Vice President und President International Business. Doch wie entwickelt sich die IT weiter? Welche Technologien bestimmen die CIO-Agenda? Worauf sollten Entscheidungsträger ihr strategisches Augenmerk richten? Zahlreiche Fachvorträge, Expertenrunden und Diskussionsforen versuchten Antworten auf diese Fragen zu finden und ermöglichten es den Teilnehmern zudem, einen Blick über den Tellerrand der Informationstechnik hinaus zu werfen. Von der Nutzung der Cloud bis zur Beherrschung von Big Data, von neuen Entwicklungen im Bereich der IT-Mobility bis zu Innovationen für Rechenzentren, von weniger Fixkosten bis zu mehr Flexibilität der IT reichte das Themenangebot. Auf rund 3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentierte der Hersteller gemeinsam mit Vertriebs- und Technologiepartnern wie Intel, Netapp, Microsoft, Oracle, SAP und Cisco darüber hinaus ein breites Portfolio an Systemen, Lösungen und Services.

Im Rahmen der Veranstaltung zeigte Fujitsu eine Vielzahl von Neuentwicklungen. Zu den wichtigsten Ankündigungen zählte eine neue Plattform zur einheitlichen Verwaltung verschiedener Cloud-Services. Über eine einzige Konsole bietet die „Cloud Integration Platform“ alles, was für die Integration, Bereitstellung und das Management sämtlicher Cloud-Dienste und herkömmlicher ITK-Systeme erforderlich ist. Ausgewählte Kunden können die Plattform ab sofort in einer Pre-Release-Version testen. Ebenfalls neu vorgestellt wurden zwei Angebote rund um das In-Memory Computing mit SAP Hana. Erstens wird Hana künftig über die Global Cloud Platform von ­Fujitsu bereitgestellt werden und zweitens ist die vollständig virtualisierte Flexframe-Lösung des Herstellers jetzt erhältlich. Letztere erlaubt es, ERP-Anwendungen der Walldorfer auf Hana zu betreiben.

Gleichzeitig präsentierte man ein Technologie-Evaluierungs-Programm für Primequest-Highend-Server, mit dem sich die Kapazitäten von In-Memory Computing auf bis zu 12 TB ausdehnen. Nach ­eigenen Angaben sei man damit der erste Anbieter, der Echtzeitentscheidungen für so große SAP-ERP-Anwendungsdatenbanken ermöglicht, die „In-Memory“ auf der Hana-Plattform ­betrieben werden.

Auch im Bereich traditioneller Speicherlösungen wurden auf der Hausmesse neue Produkte vorgestellt. Mit den Eternus DX S3 Disk-Storage-Arrays der neuen Generation und in Kombination mit einer neuen Ver­sion der Speichermanagementsoftware SF V16 lassen sich flexible Systeme konfigurieren, die sich an den Geschäftsanforderungen eines Unternehmens ausrichten lassen. Die Systeme ermöglichen nach Angaben ihrer Entwickler erstmalig eine Systemauslastung von bis zu 90 Prozent. An Unternehmen, die sich mit stetig zunehmenden Datenmengen konfrontiert sehen, wendet sich die neue Generation der Data-Protection-Appliance CS8000. Sie soll eine umfassende Konsolidierung in den Bereichen Unified Data Backup und Daten­archivierung ermöglichen. Bei der neuen Version der CS8000 wurden die Online-Backup-Kapazitäten auf Basis von Festplatten auf 15 Petabyte erweitert. Hinzu kommt ein nahezu unbegrenztes Near-Line-Datensicherungsvolumen basierend auf Tapes als Speichermedium.

Bildquelle: Fujitsu

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