Software Deployment, Patch Management, Collaboration

Zentrales IT-Management mit Office 365

Ein standardisiertes IT-Management mit Office 365 bringt die Paul Hartmann AG, ein weltweit tätiger Medizintechnikhersteller, nicht nur bei Software-Deployment, Patch Management und Collaboration voran, sondern ermöglicht auch den Wandel vom lokalen zum globalen Workplace.

Paul Hartmann AG

Blick in das Medical Innovation Center der Paul Hartmann AG in Heidenheim

Die Paul Hartmann AG mit Sitz im ostwürttembergischen Heidenheim zentralisiert ihre weltweite IT mit Hilfe von Office 365. Ziel ist die Vereinheitlichung der bisher dezentral organisierten und damit ineffizienten Applikationslandschaft. Das künftig durchgehend standardisierte IT-Management soll das zentrale Ausrollen von Applikationen sowie eine Self-Service-IT ermöglichen. Mit Exchange Online, Skype for Business, Sharepoint Online und „One Drive for Business“ will das Unternehmen die interne Zusammenarbeit für seine Teams in den 35 Ländergesellschaften verbessern.

Die Ostwürttemberger bietet Systemlösungen für professionelle Kunden in Medizin und Pflege an und erzielte 2013 einen Jahresumsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. „Im Gegensatz zu einigen Großsystemen, die schon immer gehosted und zentral betrieben wurden, arbeitete in Sachen Workplace- und Client-Management jede unserer Landesgesellschaften eigenständig“, berichtet Stefan Eder, Director of Infrastructure Services der Paul Hartmann AG. Das Ergebnis war eine bunte IT-Landschaft: In manchen Ländern konnten selbst zentrale CRM-Applikationen nicht oder nur unter hohem Aufwand ausgerollt werden.

Der Trend zu gemeinsam und zentral bereitgestellten Anwendungen ließ sich mit dieser Infrastruktur nicht abbilden, und so erwies sich das System schließlich als ineffizient. Die IT-Leitung evaluierte daraufhin Cloud-Lösungen von IBM und Microsoft zur Vereinheitlichung. Der Business Case ergab am Ende Kostenvorteile bei der Nutzung einer cloud-basierten Komplettlösung wie Microsoft Office 365 im Vergleich zu einer auf der vorhandenen Infrastruktur aufgesetzten On-Premise-Lösung anderer Dienstleister.

Office 365 als einheitliche, zentrale Plattform

„Mit Office 365 haben wir nun die Möglichkeit, in einer einzigen Anwendung sämtliche Sicherheits- und Datenschutzanforderungen innerhalb Europas abzudecken“, erläutert Eder die Entscheidung. Darüber hinaus spielten auch die Skalierbarkeit, Plattformunabhängigkeit, Compliance sowie die Integration aller Kommunikations- und Kollaborationskanäle zu einer umfassenden Unified-Communications-Lösung (UC) eine wichtige Rolle, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung.

Der Rollout der neuen Lösung startete im Februar 2014 mit 50 Pilotanwendern in Heidenheim. Inzwischen sind von den insgesamt etwa 6.000 IT-Endnutzern des Unternehmens bereits 4.000 im neuen System angekommen: rund 2.400 User an sechs Standorten in Deutschland, 800 in der Tschechischen Republik, 170 in Spanien und weitere Nutzer in Australien, Dubai, Südafrika, Türkei, Holland, Belgien, Österreich, USA und Polen. Schritt für Schritt sollen jetzt die restlichen Ländergesellschaften folgen.

Bildquelle: Paul Hartmann AG

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