So war der DILK 2019

Zukunftsweisende Impulse für IT-Entscheider

Vom 28. bis zum 30. Oktober 2019 fand in Düsseldorf zum zweiten Mal der Deutsche IT-Leiter-Kongress (DILK) statt. Experten konnten sich hier über den Status quo der Branche intensiv austauschen, neue Kontakte knüpfen und an spannenden Vorträgen teilnehmen.

DILK 2019 Plenum

Der DILK 2019 lockte erneut zahlreiche IT-Experten nach Düsseldorf.

Auch für die zweite Ausgabe des DILK haben sich mehr als 1.400 IT-Profis in Düsseldorf eingefunden, um neue Impulse für die Digitalisierung zu gewinnen. Im bewährten Format boten die Veranstalter Wolters Kluwer Deutschland GmbH und Panda Security Deutschland ein erwartungsgemäß hochkarätiges Programm, das fachliche Aspekte einzigartig mit unterhaltsamen Akzenten zusammenbrachte. Das Themenspektrum reichte dabei von übergeordneten Faktoren wie Führungsstrategien, Cyber Security oder Recruiting bis hin zu praxiserprobten Best Practice Cases für neue Lösungen und Technologien. So erfuhren die IT-Verantwortlichen u.a., wie der Einsatz von Datenbrillen interne Abläufe revolutionieren kann, wie aus Big Data auch Smart Data werden oder was Künstliche Intelligenz (KI) wirklich bewirkt. Zwischen den innovativen Vortragsblöcken konnten sich die Kongressteilnehmer in der umfangreichen Fachausstellung an den Ständen von DILK-Partnern wie der Techniker Krankenkasse, Bechtle oder IBM über neue Produkte, Lösungen und Strategien informieren.

Im Kongressprogramm des DILK 2019 waren auch wieder zahlreiche prominente Redner und Keynote-Speaker vertreten. Der Auftakt des ersten Hauptkongresstages wurde dann auch von niemand Geringerem als Welttorhüter Oliver Kahn bestritten, der den IT-Entscheidern näherbrachte, wie sie ihre Teams zu Spitzenleistung antreiben können. Kahn ist mit der Coaching-Plattform Goalplay selbst als Unternehmer in der Digitalbranche aktiv und plädierte in seinem Vortrag u. a. dafür, die eigene Komfortzone öfter zu verlassen, um neue Perspektiven einzunehmen. Darüber hinaus widmete sich der ehemalige Nationalspieler dem Spannungsfeld aus Erfolg und Niederlage: Im Moment der Niederlage sei man zwar am offensten für Veränderungen, lernen sollte man aber entgegen der gängigen Maxime besser aus den eigenen Erfolgen.

Eine Frage der Kommunikation

Wie wichtig die richtige Kommunikation im Zuge der Digitalisierung ist, führte derweil Ralph Caspers (u.a. „Die Sendung mit der Maus“-Moderator und UN-Botschafter) mit einem sehr unterhaltsamen Vortrag aus. Hier konnte sich das Publikum dafür wappnen, auch komplexe IT-Themen einfach auf den Punkt bringen und so etwa Vorgesetzte für die eigene Sache gewinnen zu können. Dafür müsste man laut Caspers komplexe Sachverhalte haptisch erfahrbar machen und in die materielle Welt holen – eine Aufgabe, die in Anbetracht von Themen wie Software-Entwicklung gar nicht so einfach ist, wie auch der Redner selbst feststellen musste. Dieser riet dementsprechend dazu, abstrakte Dinge wie z.B. User Interfaces für fachfremde Kollegen auszudrucken und so in Papierform haptisch erfahrbar zu machen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Kommunikation spielte nicht zuletzt auch bei Holger Gehlhausen eine große Rolle, der als Berater und Strategiepartner von IT-DIRECTOR das Konzept der Wardley Maps auf dem Kongress vorstellte. Nicht nur, dass die namensgebenden Strategielandkarten als eine eigene Sprache samt ausgewachsenem Wortschatz verstanden werden können – man kann von ihnen zugleich auch ableiten, in welchem Vokabular man spezielle Mitarbeitergruppen adressiert, um Projekte voranzubringen. Der primäre Zweck hinter dem hierzulande noch recht neuen Ansatz ist die fortlaufende Prozessoptimierung zugunsten der Innovationskraft.

DILK 2020 in Vorbereitung

„Der Deutsche IT-Leiter-Kongress hat sich aus dem Stand zu einer der führenden Veranstaltungen für IT-Führungskräfte in Deutschland entwickelt“, resümierte Michael Gloss, Geschäftsführer von der Wolters Kluwer Deutschland GmbH, mit Blick auf die zweite Ausgabe des DILK. Man wird also auch im kommenden Jahr wieder mit einem phenomenalen Interesse an der Veranstaltung rechnen können. Schon jetzt sind viele namhafte Top-Referenten bekannt – darunter etwa der Ex-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Der Kenner des Silicon Valley spricht u.a. darüber, wo Deutschland hinsichtlich der Digitalisierung steht und wo die Reise zukünftig hingehen muss. Außerdem mit dabei: Ruderweltmeister Andreas Kuffner, Mode­rator und Sternekoch Alexander Herrmann, Gründercoach Felix Thönnessen und viele mehr. Der DILK 2020 findet vom 28. bis 30. September wieder in Düsseldorf statt.

Bildquelle: Wolters Kluwer

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