Flexibel auf Kundenanforderungen reagieren

Agile Ansätze machen auch BI-Projekte schneller

Kanban, Scrum, Meilensteindiagnose: Bei immer mehr IT-Projekten kommen agile Ansätze zum Einsatz. Die BWI, der IT-Dienstleister von Bundeswehr und Bund, setzt agile Ansätze verstärkt auch bei Business-Intelligence-Projekten (BI) im SAP-Umfeld ein, um so flexibel und individuell wie möglich auf die Anforderungen des Kunden reagieren zu können.

Zwei Frauen beim agilen Projektmanagement

Das agile Projektmanagement kam schon bei vielen BI-Projekten zum Einsatz.

Agile Ansätze wie Scrum sind vor allem durch Start-ups bekannt. Doch eignen sie sich auch für große Kunden? Eine Antwort auf diese Frage fand die BWI: „Wir arbeiten mit einem Scrum-ähnlichen Ansatz, den wir auf die speziellen Bedürfnisse der Bundeswehr angepasst haben“, sagt Stefan Siemes, Lead Expert SAP Business Intelligence (BI).

Für eine Organisation wie die Bundeswehr sind agile Methoden besonders im Umfeld von SAP-Business-Intelligence von Vorteil. „Dank agiler Methoden können wir die Grundlagen liefern, um den Informationsbedarf unseres Kunden zu decken und dennoch flexibel auf fachliche Änderungen reagieren“, so Siemes. Ein gutes Beispiel für das agile Vorgehen sei die Frontend-Entwicklung mit SAP UI5 oder Lumira. Wünsche sich der Kunde etwa einen Button an einer bestimmten Stelle einer Nutzeroberfläche, setze das Team das nicht einfach um. Zu klären sei die Frage: Wird dadurch die User Experience bestmöglich unterstützt? Erst dann stelle man dem Kunden einen optimierten Ansatz vor.

Das Team um Stefan Siemes denkt immer einen Schritt weiter. Bei der BI-Betreuung der Bundeswehr reicht es nicht, den Status quo zu kennen. Vielmehr muss das Unternehmen wissen, wann ein Prozess ersetzt wird. „Wir bringen unser IT-Know-how und den technologischen Weitblick mit ein. Daher können wir frühzeitig auf verschiedenste Szenarien reagieren“, so der IT-Experte.

Transparenz über die Hauptprozesse

Das agile Projektmanagement kam schon bei vielen BI-Projekten zum Einsatz. Eines der innovativsten ist derzeit das Projekt „Digitalisierung der Lagebilder“, das die BWI gemeinsam mit der Bundeswehr realisiert. Die Bundeswehr erhält dank des Projekts eine bisher nie da gewesene Transparenz über ihre Hauptprozesse wie Personal, Logistik oder Rechnungswesen. Es kann beispielsweise erfasst werden, welche Materialien für die Ausbildung, Übungen und Einsätze benötigt werden. Alles lässt sich frühzeitig beschaffen.

Vertiefende Einblicke ermöglichen sogenannte Meta-Lagebilder. Diese fassen die Informationen der verschiedenen Fachlagen in einem bestimmten Kontext zusammen und ermöglichen ganzheitliche Bewertungen. Sie zeigen beispielsweise auf, ob für einen anstehenden Einsatz das Personal gut genug ausgebildet ist oder die geplanten logistischen Ressourcen in ausreichendem Maß vorhanden sind. Dank der Meta-Lagebilder können die Akteure der Bundeswehr frühzeitig Handlungsbedarfe antizipieren und proaktiv darauf reagieren.

Agiles Arbeiten bei einer Bundesgesellschaft?

Um die Bundeswehr im SAP-Umfeld umfassender beraten zu können, bietet der Bereich von Stefan Siemes spannende Einstiegsmöglichkeiten für neue Mitarbeiter. Man suche SAP-Berater aller Karrierestufen. Wichtig sei vor allem: Eigeninitiative, ganzheitliches Denken und die Lust am aktiven Mitgestalten von BI-Lösungen. Gefragt seien Kollegen, die Feuer und Flamme sind für die Optimierung von Projekten und Prozessen im SAP-Umfeld. Neben Stellen im Bereich „BI“ erwartet Interessierte aber auch noch weitere IT-Projekte, die die digitale Zukunft Deutschlands beeinflussen sollen.

Bildquelle: BWI

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