Maschinenfabrik Albert nutzt Abas

Antrieb für Optimierungen

Mit der Einführung der ERP-Komplettlösung von Abas gelang es der Maschinenfabrik Albert, Hersteller von Spindelhubgetrieben, Prozesse transparenter zu gestalten sowie Abteilungsgrenzen zu überwinden.

Albert, Hersteller von Spindelhubgetrieben, produziert am österreichischen Standort Gampern mit einer Fertigungstiefe von 90 Prozent.

Hohe Hubkräfte und Verstellgeschwindigkeiten, gekoppelt mit großer
Zuverlässigkeit, minimalem Wartungsaufwand und Energieeffizienz: Durch diese Eigenschaften sind Spindelhubgetriebe in Produktionsanlagen, z.B. in der Papier- und Stahlindustrie sowie im allgemeinen Maschinenbau, in der Medizintechnik und in der Verpackungsindustrie bereits seit Jahren weit verbreitet. Die Maschinenfabrik Albert mit Sitz im oberösterreichischen Gampern ist einer der führenden Hersteller von Spindelhubgetrieben, die hier in Standard- und kundenspezifischen Ausführungen hergestellt werden. Unterstützt wird das Unternehmen bei seinem Wachstumskurs auch durch die ERP-Komplettlösung des Karlsruher Anbieters, die seit Mai 2009 produktiv ist.

Anpassungs- und upgradefähige Lösung gesucht

Das neue System löste eine erst kurz davor eingeführte ERP-Applikation ab. „Dazu suchten wir intensiv nach einer passenden Lösung, die leistungs- und anpassungsfähiger sein sollte, problemlos updatefähig und sich auch als Konzernlösung eignete“, erinnert sich Anton Gassner, verantwortlich für IT und ERP. Die Anbindung an die Muttergesellschaft  Inkoma sollte auch datentechnisch umgesetzt werden. Zur engeren Auswahl standen anfangs drei Anbieter. „Aus den verschiedenen Abteilungen haben die Key-User die Systeme geprüft, dann wurde abgestimmt. Den Zuschlag erhielt die ERP-Komplettlösung von Abas.“, erläutert der ERP-Experte.

Auch die Upgradefähigkeit wurde getestet, und das Versprechen des Anbieters, dass Updates  problemlos innerhalb eines Wochenendes durchgeführt werden können, erwies sich als zutreffend. Da auch die Muttergesellschaft Inkoma die ERP-Lösung einsetzt, war die Konzernfähigkeit problemlos gegeben.

Produziert wird am Standort mit einer Fertigungstiefe von 90 Prozent. „Darauf sind wir sehr stolz, denn das ist auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb“, erläutert Martin Kirchmaier, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Albert GmbH. Gefertigt werden hauptsächlich Klein- und Mittelserien in typischen Losgrößen von 1 bis 100 Stück. „Mit der Auslastung sind wir in diesem Jahr zufrieden“, zieht er eine erste Bilanz. „Wir konnten trotz starken Wettbewerbs fast alle Projekte, speziell die großen Aufträge, gewinnen. Ich würde das auf unsere Produkte und Qualität zurückführen, aber auch auf die gute Teamarbeit.“

Und an der habe auch die neue Lösung ihren Anteil, erklärt Martin Kirchmaier. Die Applikation habe dafür gesorgt, dass abteilungsübergreifender gearbeitet werde. Die Hauptanforderungen an die ERP-Lösung liegen bei dem Anwender eindeutig in der Fertigung und allen angegliederten Bereichen. Anton Gassner: „Effiziente, transparente Prozesse sind in der Produktion das A und O. Dazu gehören auch das Stücklistenwesen, die Betriebsaufträge, die Dispo von der Einplanung bis zur Lieferung mit Anschlussfertigung. Und die Konzernfähigkeit, wie gesagt, war ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium.“
 
Bilanz zu jeder Tageszeit

„Mit unserem ERP-System können wir heute prinzipiell zu jeder Tageszeit auf Basis von Zahlen eine Bilanz ausfahren. Derzeit wird sie quartalsmäßig erzeugt, und damit bekommen wir einen Überblick über den Stand des Unternehmens. Das ist für mich als Geschäftsführer natürlich wichtig. Ich weiß immer wie wir stehen und wo wir uns hin  entwickeln. Albert ist im Projektgeschäft tätig, Aufträge in Millionenhöhe sind keine Seltenheit“, berichtet Martin Kirchmaier.
 
Übersichtliche Auftragsverfolgung

Bei den täglichen Prozessen ist die Komplettlösung für den Mittelständler  inzwischen unentbehrlich. So war es früher mit der alten Lösung eher  schwierig, über den Produktionsstand verlässliche Aussagen treffen zu  können. Anton Gassner: „Da hätten wir noch in ein Feinplanungstool  investieren müssen. Mit der neuen Lösung brauchen wir das nicht. Damit haben wir einen Überblick über die Maschinenbelegung, über die  Produktionssteuerung und über die Termine. Wir sehen, ob die Materialien und die Fremdbeschaffungsteile im Haus sind. Die
Auftragsverfolgung ist übersichtlich.“

Bessere Kennzahlen aus der Fertigung waren daher auch eine der wichtigsten Anforderungen an die neue Lösung, wie Martin Kirchmaier ergänzt: „Die Kennzahlen sind die Basis für unsere gesamten Unternehmensprozesse: vom Einkauf über das Auftragsangebot über Fertigung, Preiskalkulation und Terminplanung, Liefertermine sowie Vor- und Nachkalkulation erfolgt heute alles auf Basis des neuen Systems.“ Doch die ERP-Lösung unterstützt die Mitarbeiter auch dabei, gesamtunternehmerischer zu agieren, wie der Geschäftsführer sagt: „Wir haben früher sehr abteilungsorientiert gearbeitet. Die ERP-Lösung hat uns da die Türen geöffnet, so dass wir heute abteilungsübergreifender arbeiten.“

Optimiertes Lager spart 40 Prozent Zeit

In konkrete Zahlen fassen lassen sich die erzielten Prozessoptimierungen in der Lagerverwaltung. Bedingt durch die hohe Fertigungstiefe betreibt Albert ein C-Teile-Management. „Das heißt, bei uns läuft auch die kleinste Schraube über das ERP-System“, erläutert Gassner. Über die reine Lagerverwaltung hinaus bietet das ERP-Komplettpaket optional auch Zusatztools zur Optimierung des Lagermanagements an. „Die haben sich gelohnt“, freut er sich, „denn damit konnten wir die Auswertungen im Lager verbessern, vor allem aber beim Ein- und Ausbringen der Teile im Lager fast 40 Prozent Zeit einsparen. Das hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Durchlaufzeit.“

www.albert.at
www.abas.de

Bildquelle: © Albert/Abas

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