Internationalisierungsprojekt bei Personio

Auch aufs Payment kommt es an

Das SaaS-Unternehmen Personio, das sich auf Personalverwaltungs- und Bewerbermanagement-Software spezialisiert hat, setzte auf die Technologieplattform Stripe, um die Internationalisierung seiner Prozesse voranzutreiben.

Ein Globus liegt auf einem Bündel Devisen

Bei seinen Internationalisierungsbestrebungen war der HR-Softwareanbieter Personio auf der Suche nach einem passenden Payment-Partner.

Personio, 2015 in München gegründet, entstand, als einer der Gründer bei einem früheren Arbeitgeber unter anderem für Personalverwaltungsaufgaben verantwortlich war und schnell merkte, wie zeitraubend diese Prozesse sein können. So wurde die Idee einer flexiblen und ganzheitlichen HR-Management-Lösung, die auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen abgestimmt und darüber hinaus erschwinglich ist, zum Geschäftsmodell. Vier Jahre später hat das Unternehmen mehr als 260 Mitarbeiter und 1.500 Kunden in über 35 Ländern. Mit der Akquise des Madrider Payroll-Start-ups Rollbox Anfang 2019 läutete Personio darüber hinaus die Internationalisierung in weitere europäische Länder ein.
Eine große Herausforderung, mit der sich Personio seit Gründung konfrontiert sah, war die zuverlässige und gesetzeskonforme Abwicklung unterschiedlicher Zahlungsflüsse. „Bei der Gründung von Personio haben wir einen Payment-Partner gesucht, der den komplexen Anforderungen eines auf Wachstum ausgerichteten Geschäftsmodells mit vielen unterschiedlichen Zahlungsflüssen gerecht werden kann”, berichtet Michael Kuntz, VP Finance & Legal bei Personio. „Neben der einfachen und schnellen Integration von Stripe, die schon damals sehr gut funktionierte, spielte für uns vor allem die Auswahl an möglichen Zahlungsmethoden eine zentrale Rolle. Für uns war hier insbesondere wichtig, dass beispielsweise Kreditkartenzahlungen oder Lastschrift unterstützt werden, da diese von unseren Kunden häufig gefordert wurden – Stripe Payments war hier die richtige Wahl.”

Die Technologieplattform wird von Entwicklern für den Aufbau von Online-Firmen genutzt. Unternehmen nutzen ihre Softwarewerkzeuge, um Zahlungen abzuwickeln, international zu expandieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Insbesondere beim Launch der Plattform in neuen Märkten stellten sich Personio einige weitere Herausforderungen. Lokale Unterschiede, beispielsweise in Bezug auf die unterschiedliche Handhabung der Mehrwertsteuer in europäischen Ländern, erforderten eine kontinuierliche Anpassung der Zahlungsabwicklung.

„Das Thema wiederkehrende Zahlungsabwicklung – insbesondere unter Berücksichtigung der Unterschiede hinsichtlich der lokalen Mehrwertsteuerregelungen – hat uns historisch viele Probleme bereitet. Je nach Herkunft unserer Kunden hatten wir mit anderen Anforderungen zu kämpfen, was dazu führte, dass wir auf einen sehr unübersichtlichen Tool-Stack bestehend aus externer Software und In-house-Entwicklungen zurückgreifen mussten. Mit dem Launch von Stripe Billing in Europa wird sich die Tool-Landschaft von Personio stark konsolidieren lassen“, meint Michael Kuntz. „Billing ist eine für unsere Bedürfnisse sehr gute Lösung, da sie zum einen das Abwickeln regelmäßiger Zahlungsflüsse vereinfacht und zum anderen die Mehrwertsteuerproblematik löst – ein sehr wichtiger Schritt im Kontext unserer weiteren Internationalisierung.”  

Auch einen weiteren Punkt betont Kuntz: „Neben dem kleineren Tool-Stack, der durch Billing ermöglicht wird, werden dank der Entwicklerplattform und offenen Architektur die Kapazitäten unserer Developer weniger für müßige ‘Hygieneaufgaben’ beansprucht. Sie haben so mehr Zeit, sich der Weiterentwicklung unseres Angebots zu widmen.”

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