Electronic Data Interchange

Backzutaten auf Knopfdruck

Der Lebensmittelhersteller S.Spitz und sein Lieferant Backaldrin versprechen sich durch den elektronischen Austausch von Bestellungen, Bestellbestätigungen und Lieferavis spürbare Vorteile.

Backutensilien, LÖffel, Eier, Mehle

Der Lebensmittelproduzent S.Spitz übermittelt bereits heute ein Drittel seiner Bestellpositionen via EDI.

Die beiden Unternehmen aus Oberösterreich vertrauen dabei auf die Expertise von Österreichs Electronic-Data-Interchange(EDI)-Marktführer Editel. S.Spitz kommuniziere nun bereits mit zahlreichen Lieferanten auf elektronischem Weg. Knapp ein Drittel aller Bestellpositionen werde derzeit digital abgewickelt. Als Zwischenetappe will der Lebensmittelshersteller bis Ende des Jahres die 50 Prozent erreichen.

Jüngster Neuzugang bei der elektronischen Anbindung an S.Spitz sei der oberösterreichische Backgrundstoffhersteller und Kornspitz-Erfinder Backaldrin. Mittlerweile kommuniziere der Herstelleer mit 25 seiner wichtigsten Rohstofflieferanten auf diesem Weg. Im Vordergrund steht dabei die Qualitätssteigerung durch die papierlose Abwicklung von Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Lieferavis. „Der wesentliche Vorteil von EDI liegt in der nahtlosen Rückverfolgbarkeit durch die Nutzung der Lieferantendaten. Zudem wird die Effizienz im Wareneingangsprozess erhöht. Uns ist es nicht so wichtig, einen bestimmten Eurobetrag einzusparen, sondern es geht uns darum, die Prozesse sicherer, effizienter und ohne Medienbruch abzuwickeln“, erklärt Spitz-Geschäftsführer Walter Scherb.

„In der praktischen Umsetzung sieht es so aus, dass S.Spitz bei Backaldrin Qualitätsrohstoffe für Backwaren bestellt. Nach Aufgabe der Bestellung erhält das Unternehmen sofort von Backaldrin eine Rückmeldung in Form einer Bestellbestätigung. Ein elektronisches Lieferavis sorgt zudem dafür, dass der Weg der Ware ohne Systembruch zurückverfolgt werden kann“, wie Editel-Geschäftsführer Gerd Marlovits erklärt.

Derzeit sei es knapp ein Drittel aller Bestellpositionen, die der Lebensmitelspezialist per EDI übermittele. Bis Ende des Jahres sollen es 50 Prozent sein. Was der Herstellerschon seit geraumer Zeit hin zur (Handels-)Kundenseite betreibt, soll nun also sukzessive auf Zulieferer ausgeweitet werden.

Bildquelle: Getty Images/iStock

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok