Gevis ERP | NAV der GWS eingeführt

Baustofffachhändler mit neuem ERP

Der Hamburger Baustofffachhändler Henri Benthack führt unternehmensweit eine neue ERP-Lösung ein.

Die Münsteraner GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, verzeichnet einen Vertriebserfolg im Bereich Baustofffachhandel. Von der Hamburger Henri Benthack GmbH & Co. KG, mit rund 110 Millionen Euro Umsatz und 300 Mitarbeitern einer der führenden Branchenvertreter in Norddeutschland, kam der Auftrag, an allen sechs Standorten des Unternehmens das vorhandene Warenwirtschafts-System abzulösen und einheitlich das auf Microsoft-Technologie aufsetzende ERP-System Gevis ERP | NAV der GWS einzuführen.

Ausschlaggebend für den Zuschlag waren neben der umfangreichen Branchenexpertise und der Marktdurchdringung im Baustofffachhandel vor allem die Betreuung und die angebotene Gesamtlösung, zu der auch die Lagerverwaltungssoftware, Dokumentenmanagement-System, Dokumentenerkennungs-Software sowie ein Business-Intelligence-Programm gehören. Der Echtstart für die neue Lösung inklusive aller Teilbereiche ist für 2017 vorgesehen.

Eurobaustoff- und BMV-Mitglied Benthack bietet vielfältigste Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Modernisierung, Garten- und Landschaftsbau, Bauelemente sowie Werkzeuge an. Laut eigener Darstellung werden diese Segemte von „Individuellem Service, fachgerechter Beratung und erstklassigen Produkten“, aber auch von ständig hohen Lagerbeständen, schneller Warenverfügbarkeit und hohem Warenumschlag geprägt. Empfänger der Leistungen sind Handwerker und Wiederverkäufer, aber auch Endkunden.   

Intelligente Abläufe

„Während wir bei den Margen zwischen den Ein- und Verkaufspreisen ziemlich gebunden sind und wenig Spielraum haben“, beschreibt Geschäftsführer Sven Ustrabowski die Unternehmensstrategie, „liegt der Erfolg unseres Unternehmens in den Prozessen zwischen Einkauf und Verkauf.“ Hier achte das Unternehmen darum konsequent auf intelligente Abläufe, gute Konzepte, vor allem aber auf eine IT, mit der wichtige Themen wie Lagerorganisation, Archivwesen, Geschäftszahlenanalyse oder Vertrieb exzellent abgedeckt werden könnten. Ustrabowski: „Als wir uns die Lösungen der typischen IT-Dienstleister für den Baustoffhandel anschauten, war somit die Frage entscheidend, mit welcher ERP-Lösung wir die besten Prozessverbesserungen, Kostensenkungen und Vereinfachungen erzielen.“

Konkrete Kriterien bei der Auswahl waren damit die Zukunftsfähigkeit der eingesetzten Technologie, ob die Oberfläche individuell auf die Aufgabenbereiche des Nutzers ausrichtbar ist, ob und wie die EDI-Anbindung zu Lieferanten und Partnern funktioniert, darüber hinaus, ob die Stammdaten von Eurobaustoff elektronisch eingesehen und genutzt werden können. Die Leistungsfähigkeit des Partners im Bereich Support, die Weiterentwicklung und Besuche bei Referenzkunden und die dabei gesammelten Erfahrungen spielten des Weiteren eine Rolle.

Als Pluspunkt für GWS erwies sich in diesem Zusammenhang die gute Erfahrung, die man bei Schierholz Baustoffe in Syke machte. Die Henri Benthack GmbH & Co. KG hatte dieses Unternehmen Anfang des vergangenen Jahres inklusive der dort genutzten GWS-Software übernommen. Aufbauend auf den dort vorhandenen Grundlagen beginnt in Syke auch die IT-Umstellung, ehe bis 2017 sukzessive die weiteren Niederlassungen IT-seitig neu ausgerichtet werden.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

 

 

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