Maschinenbauer mit Onventis

Beschaffungslösung wird erweitert

Der international agierende Maschinen- und Anlagenbauer GEA Westfalia Separator Group nutzt seit knapp zwei Jahren die Ordering-Funktion und die Lieferantenregistrierung der Beschaffungslösung Tradecore SRM von Onventis. In den nächsten Wochen will das zur GEA Group gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Oelde mit weiteren Modulen der Software live gehen.

Die Anwendungsgebiete der Zentrifugen des Unternehmens reichen von Trennprozessen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Öl- und Fettgewinnung, bis hin zur Herstellung von Molkereiprodukten, Bier, Wein, Frucht- und Gemüsesäften oder der Verarbeitung von Mineralöl und Mineralölprodukten.

„„Die zeitlichen Einsparungen durch den Einsatz der Beschaffungssoftware sind bei uns im Unternehmen erheblich. Wir haben jetzt viel mehr Zeit, die wir in wertschöpfende Tätigkeiten investieren“", freut sich Christian Dämmer, Head of Procurement Indirects, Services & Process Improvement bei der GEA Westfalia Separator Group.

Um weitere Einsparungen zu erzielen, will das Unternehmen voraussichtlich Ende des Jahres damit beginnen, auch sein Katalogmanagement und die Streckenbestellung abzuwickeln. Zukünftig will man auch Lieferavis, Lieferantenbewertung und das Sourcing mithilfe der Lösung weiterentwickeln.

Eingesetzt wird die Anwendung bereits seit Ende 2010 im Ordering und bei der Lieferantenregistrierung. An die Plattform angebunden hat der Hersteller von Separatoren, Dekantern und Prozesslinien mittlerweile über 100 seiner Lieferanten, Tendenz steigend. Ausschlaggebend für die Auswahl dieser war und ist laut Christian Dämmer dabei allein die Anzahl der Bestellpositionen, unabhängig vom jeweiligen Bestellvolumen oder der Klassifizierung als A-, B- oder C-Güterlieferant.

Eine wesentliche Herausforderung bei diesem Projekt war die Einbindung von über 170 am Beschaffungsprozess teilnehmenden Mitarbeitern. „Mit der Lösung wurde diese Hürde genommen und auch die korrekte Zuordnung von Aufgaben verbessert“, so Christian Dämmer.

Für die erfolgreiche Implementierung sprechen auch die Prozessfakten: Derzeit würden monatlich 6.000 bis 7.000 Bestellpositionen im Prozess Bestellung, Bestelländerung und Auftragsbestätigung über die Plattform abgewickelt. Neben den Zeiteinsparungen haben sich laut Dämmer auch die Prozessqualität und die Transparenz für die Prozessbeteiligten verbessert.

Angesichts eines Einkaufsvolumens von 300 Millionen Euro im Jahr ist sich Dämmer sicher, dass „der geplante Einsatz der neuen Softwaremodule weitere Einsparungen bringt,– u.a. bei den Materialkosten.“

www.westfalia-separator.com

www.onventis.de

Bildquelle: Westfalia Separator

 

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