Digitalisierung bei der IP Zollspedition

Cloud-Migration: Das Kerngeschäft im Fokus

Die IP Zollspedition bietet seit 1990 Dienstleistungen rund um Import, Export und Transit. Während das Familienunternehmen bislang eine eigene IT-Infrastruktur nutzte, trennt es sich nun vom eigenen Rechenzentrum und verlagert die gesamte IT in die Cloud.

Eine Wolke in einem Serverraum

Auch über die IT-Abteilung hinaus seien die Auswirkungen der neuen technologischen Basis für modernes Arbeiten im Alltag spürbar.

Seit mehr als 25 Jahren ist die familiengeführte IP Zollspedition bereits am Markt – nicht zuletzt, weil das Unternehmen immer wieder seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt und die Digitalisierung bereits sehr früh für sich nutzte. Fokus der Zollagentur waren ursprünglich die Grenzübergänge von Deutschland nach Polen und der Tschechischen Republik. Mit der EU-Osterweiterung 2004 musste die IP Zollspedition ihr Geschäft komplett verlagern – und konzentrierte sich fortan auf Seehäfen.

Nach der Umstellung der Zollabwicklung auf das elektronische ATLAS-System entwickelte die IP Zollspedition als eines der ersten Unternehmen in der Branche 2011 eine eigene Online-Plattform, die über das ATLAS-System hinaus den kompletten Zollprozess digitalisierte. Mit Erfolg: Das Tool wurde zu einem Wettbewerbsvorteil für das Familienunternehmen und die Entwicklung eigener Services zum hauseigenen Innovationsmotor. Nun zieht das Unternehmen seine komplette IT mit Hilfe des Microsoft Gold Partners InSys AG vom eigenen Rechenzentrum mit Microsoft 365 in die Cloud.

Lizenzen erweitert

Zunächst stattete das Unternehmen seine 58 Mitarbeiter mit Microsoft 365 Business aus, das sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Inzwischen hat die Zollagentur ihre Lizenzen erweitert, um noch mehr Features zu nutzen. „Der Weg zu der neuen Lösung war für uns die logische Konsequenz, der nächste Evolutionsschritt für unsere IT. „Wir legen unsere IT-Infrastruktur damit in die Hände von Experten und können uns wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren: Die Beratung unserer Kunden und die Entwicklung von innovativer Software für die Zollabfertigung“, so Florian Ledeboer, Geschäftsführer der IP Zollspedition. Das neue Paket kombiniert Office 365, Windows 10 sowie Enterprise Mobility + Security (EMS). Momentan migriert das Unternehmen außerdem zur Cloudplattform Azure.

Auch über die IT-Abteilung hinaus seien die Auswirkungen der neuen technologischen Basis für modernes Arbeiten im Alltag spürbar: Statt Dokumente zur Abstimmung ausgedruckt von Tisch zu Tisch zu reichen, lägen alle Dokumente nun zentral in digitaler Form bei „One Drive for Business” ab. Die Organisation von Tasks und Projekten erfolge jetzt über Microsoft Planner und die chat-basierte Kollaborationslösung Microsoft Teams.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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