Zügige Integration

Coffeeperfect optimiert Bestände mit Remira-Software

Coffeeperfect, ein Anbieter von Kaffeevollautomaten und Frischwasserspendern, hat die Bestandsmanagement-Software Logomate von Remira eingeführt. Damit wolle das Unternehmen langfristig die steigende Kundennachfrage bedienen.

Coffeeperfect optimiert Bestände mit Remira-Lösung

Der Kaffeeanbieter Coffeeperfect setzt eine Lösung von Remira ein.

Seit 2015 vertreibt der Kaffeeanbieter Lösungen für die betriebliche Getränkeversorgung. Im letzten Jahr habe das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 42 Prozent verzeichnet. Die Nachfragesteigerungen konnten über das ERP-System nicht mehr präzise kalkuliert werden. „In der Anfangszeit hat sich zum Beispiel unser Absatz an Kaffeebohnen, Topping und Trinkschokolade monatlich verdoppelt“, berichtet Patrick Rethmann, Leiter Einkauf bei Coffeeperfect. „Das bedeutet, dass auch die Sicherheits- und Meldebestände permanent angepasst werden müssen. Ohne ein professionelles System für Disposition und Bestandsmanagement ist dies nicht zu bewältigen.“ Innerhalb von acht Wochen habe nun der Softwarehersteller Remira seine Lösung integrieren können. Bereits nach sechs Wochen seien die ersten produktiven Bestellungen ausgelöst. Heute disponiere das Unternehmen seine drei Lager mit der Software: das Hauptlager, in dem alle Waren kommissioniert und versandt werden, ein externes Außenlager, das von einem Dienstleister betrieben wird, und das kleine Lager im Bistro.

Insgesamt seien 2.500 Artikel dazu in die Software eingepflegt worden. Im kleineren Hauptlager befindet sich Ware für zwei bis vier Wochen. Fallen die Bestände unter eine Mindestreichweite, erhalte der Lagerleiter automatisch einen Bestellvorschlag. Der Nachschub komme aus dem Außenlager, das als Dispositionslager dient und in dem alle Bestellungen für die drei Lagerstandorte zusammenlaufen. Durch die automatisierten Bestellvorschläge habe man den Wert des Lagerbestands in den ersten Monaten nach der Einführung der Software um 20 Prozent reduzieren können. Die Lieferfähigkeit bei hoch- und mittel-priorisierten Artikeln liege bei nahezu 100 Prozent. In einem nächsten Schritt plane das Kaffeeunternehmen, auch die Fahrzeuge der rund 70 Servicetechniker an Logomate anzubinden. „Wir möchten Nachbesuche beim Kunden vermeiden. Deshalb haben unsere Techniker rund 500 verschiedene Ersatzteile an Bord. Die Prognose der Ersatzteile und die Nachbestückung unserer Servicefahrzeuge sollen künftig automatisiert ablaufen“, sagt Rethmann.

Erhöhte Planungssicherheit auch für Zulieferer

Nicht nur der Kaffeelieferant profitiere von der Software, sondern auch die Lieferanten. So könne etwa ein Forecast für bis zu zwölf Monate erstellt wreden, anhand dessen die Zulieferer von Rohkaffee und Verpackungsmaterial ihre Produktions- und Versandmengen präzise kalkulieren können. „Die Abweichung des Forecasts von der tatsächlich benötigten Menge ist kleiner als fünf Prozent. Unsere Lieferanten erhalten dadurch eine hohe Planungssicherheit“, präzisiert Rethmann.

Bildquelle: Coffeeperfect

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