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Cybersicherheit im Zoo Zürich

Durch die Verbesserung der Endpunkt-Sicherheit sollen Cyberangriffe im Zoo Zürich verhindert werden.

Copyright: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Der Zoo Zürich wurde 1929 gegründet und bietet heute einen Lebensraum für über 370 Tierarten in naturnah gestalteten Gehegen. - Copyright: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Der Zoo Zürich ist auch ein modernes Unternehmen mit einem millionenschweren Betriebsbudget und mehr als 200 Mitarbeitern. Die Angestellten werden immer mobiler und daher kommen Laptops und Smartphones vermehrt zum Einsatz.

Oliver Merz, Leiter der IT-Abteilung des Zoos, ist für die gesamte IT-Infrastruktur verantwortlich. „Unsere Netzwerkinfrastruktur besteht aus drei physischen Netzwerken“, erklärt er, „einmal das Zoo-LAN, auf dem die Zoomitarbeiter arbeiten, dann das Tech-LAN, auf dem sämtliche Gebäudesteuerungen betrieben werden, und zuletzt noch das Cam-LAN mit den Webcams und den Überwachungskameras, welche die Tierpfleger benutzen. Wir gestatten BYOD (Bring Your Own Device) für Smartphones, haben keine App-Einschränkung und verfügen ebenfalls über kein MDM-System (Mobile-Device-Management).“

Eine der grössten Herausforderungen für die Sicherheit, ist das unterschiedliche Wissen über das Thema Cybersicherheit unter den Benutzern. Das macht es schwierig, ihnen die Bedeutung von Cyberbedrohungen bewusst zu machen. Merz fährt fort: „Wir sind den üblichen Cyberbedrohungen ausgesetzt – Spam, Mails mit Viren, Internetdownloads usw. Dies bedeutete bis dahin, dass virenverseuchte PCs neu aufgesetzt werden mussten.“

Der Zoo Zürich ist einer der modernsten Zoos Europas. Er wurde 1929 gegründet und bietet heute einen Lebensraum für über 370 Tierarten in naturnah gestalteten Gehegen. Der Zoo bemüht sich, natürliche Lebensräume nachzubauen – vom Himalaja und den südamerikanischen Graslandschaften bis hin zum Masoala Regenwald und dem Kaeng Krachan Elefantenpark. Der Zoo Zürich setzt sich aktiv für den Umweltschutz ein und nimmt an internationalen Zuchtprogrammen teil.

Zuvor nutzte der Zoo Zürich ein anderes Produkt als Antivirenschutzlösung. Laut Merz führten Virenbefall und fehlerhafte Updates trotz aktivem Antivirus dazu, dass er sich nach einer Alternative umsah: „Trotz einer aktiven  Virenschutzlösung litten wir nach wie vor unter den Angriffen und hatten nach grösseren Updates des Antivirusagenten verschiedene  Zwischenfälle.“

Merz erzählt weiter, dass er sich nach der Präsentation des IT-Spezialisten Omicron AG aus Wallisellen über die Advanced Endpoint Security Lösung Traps für Palo Alto Networks entschieden hat: „Die Palo Alto Networks Roadmap und der lokale Support der Omicron hat mich beeindruckt. Aktuelle Attacken werden sofort erkannt und wir können somit gleich reagieren. Zudem können Richtlinien mit der  Administrationskonsole sehr einfach erstellt werden.“

Nach der Entscheidung wurde die Lösung innerhalb eines halben Tages auf 200 Clients ausgerollt. Merz fragt: „Sind wir besser dran als vorher? Die Infektionsrate ist auf ein Minimum gesunken oder wurde sogar ganz eliminiert. Seitdem mussten wir keinen unserer PCs mehr aufgrund eines Virenbefalls neu aufsetzen. Auch bei grösseren Updates funktionierte alles reibungslos.“

Merz zögert bei der Einschätzung der Kostenersparnis („es ist schwer, klare Angaben zu machen“, sagt er), aber er bestätigt, dass sich die Produktivität verbessert hat und die Endpunktsicherheit jetzt zuverlässiger ist: „Unsere Benutzer können nun viel produktiver sein. Die Systeme laufen unter weniger Last und damit schneller."

Bildquelle: Copyright: Zoo Zürich, Enzo Franchini

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