Storage

Die stille Revolution

Die “Solid State Disk (SSD)” wir immer mehr zur ernstzunehmenden Konkurrenz für die Festplatte. Der Grund: SSDs sind ultraschnell, superleise und nicht mehr so teuer.

Eine Extreme SSD von SanDisk

Abseits jedes Marketing-Getöses bahnt sich eine stille Revolution an: Auf Arbeitsplatz-PC und vor allem im Rechenzentrum löst die "Solid State Disk (SSD)" langsam die mechanische Festplatte ab. Auf dem Server überzeugt die hohe Geschwindigkeit, auf dem Desktop die erholsame Ruhe.

SSDs haben keine beweglichen Teile. Deshalb sind sie gegenüber herkömmlichen Laufwerken extrem robust, haben eine extrem kurze Zugriffszeit und verursachen keine lästigen Geräusche. Leider sind sie im Vergleich deutlich teurer. So kostet ein Gigabyte bei Festplatten zum Teil deutlich weniger als 10 Cent, bei einer leistungsfähigen SSD jedoch knapp unter zwei Euro.

Aktuelle SSDs sorgen für einen Geschwindigkeitsrausch: Sie können eine Datei von einem Gigabyte Größe in kaum mehr als zwei Sekunden speichern. Grund für diese rasante Leistung sind schnelle Flashspeicher sowie ausgeklügelte Festplatten-Controller speziell für SSDs.

Diese Geschwindigkeitsrekorde werden aber nur mit einem modernen SATA-3-Anschluss erreicht. Auf einem Rechner mit dieser Technik verdoppelt sich der Datendurchsatz von 300 auf 600 Megabyte pro Sekunde gegenüber dem bisherigen Standard. Außerdem hängt die Leistung einer Solid State Disk von der verwendeten Kombination aus Controller und Cache ab.

Zu den empfehlenswerten Modellen zählen SandForce-Controller, die in der Praxis eine Schreibleisutng von durchschnittlich 500 Megabyte pro Sekunde erreichen. Allerdings liegen die Preise der Laufwerke mit Highend-Controllern des Herstellers noch relativ hoch. Ein Preisbeispiel: Die sehr schnellen SATA-3-SSDs der 520er-Serie von Intel mit 240 GB Kapazität kosten zwischen 440 und 510 Euro.

Auch die Speicherspezialisten von SanDisk haben seit kurzem einen SSD-Turbo im Angebot: Die Serie "Extreme SSD" arbeitet bis zu zehn Mal schneller als eine Hochleistungsfestplatte (7.200 U/Min). Das bedeutet in der Praxis: Die Startphase eines typischen Windows-Rechners verkürzt sich laut SanDisk auf etwa 16 Sekunden.

"Wartezeiten vorm Computer gehören dank SSDs der Vergangenheit an", so Kent Perry, Director Product Marketing bei SanDisk. "Unser SanDisk Extreme SSD unterstützt ein verzögerungsfreies, beschleunigtes Starten und Herunterfahren des Systems, und auch Anwendungen laufen wesentlich schneller an."

Bildquelle: SanDisk

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