Aktualisierung der Windows-Version

Die Uhr tickt

Auf über 50 Prozent der Desktop-Arbeitsplätze muss 2019 die Windows-Version aktualisiert werden. Grund: Microsoft stellt am 14. Januar 2020 den erweiterten Support für Windows 7 ein.

  • Wecker auf Nachttisch

    Die Zeit drängt: Kleine und mittlere Firmen, die noch mit Windows 7 arbeiten, sollten die Aktualisierung des Betriebssystems nicht länger aufschieben.

  • Grafik: Marktanteile von Microsoft Windows

    Windows 7 ist im Umfeld von kleineren und mittleren Unternehmen nach wie vor das meistgenutzte Betriebssystem.

  • Grafik: Marktanteile von Microsoft Office

    Die Marktanteile von Microsoft Office

Gemäß einer Studie des Groupware- und Sicherheitsanbieters Intra2net stehen deutsche Unternehmen 2019 vor erheblichen Herausforderungen hinsichtlich ihrer IT-Infrastruktur. Denn auf 56 Prozent der Desktop-Arbeitsplätze in kleinen Firmen muss in diesem Jahr die Windows-Version aktualisiert werden. Für 47 Prozent der PCs gelte dies zudem für das Office-Paket.

Dabei hat sich gezeigt, dass Windows 7 im Umfeld von kleineren und mittleren Unternehmen nach wie vor das meistgenutzte Betriebssystem ist: 52 Prozent der untersuchten Firmen setzen aktuell noch diese Windows-Version ein, für die Microsoft am 14. Januar 2020 den erweiterten Support einstellt. Damit hinken deutsche Betriebe dem weltweiten Trend bei der Umstellung auf Windows 10 deutlich hinterher: Denn laut der Analyse von Net Market Share erreicht Windows 7 international nur noch einen Marktanteil von 43 Prozent. Selbst Windows XP findet sich in deutschen Unternehmen nach wie vor auf vier Prozent der Produktivsysteme im Einsatz.

Zurückhaltung auch im Office-Umfeld

Auch im Office-Bereich sind viele Firmen mit Software-Aktualisierungen offensichtlich zurückhaltend. Von den untersuchten Betrieben nutzen 47 Prozent derzeit noch Microsoft Office 2007 oder 2010 – und somit Software-Pakete, für die der Herstellersupport entweder bereits ausgelaufen ist oder im kommenden Jahr endet. „Die Ergebnisse sind alarmierend und zeigen dringenden Handlungsbedarf“, sagt Steffen Jarosch, Vorstand der Intra2net AG. „Angesichts von rund 390.000 kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern in Deutschland dürfte bei der Mehrzahl dieser Firmen in den kommenden Monaten eine grundlegende Aktualisierung der IT-Infrastruktur anstehen.“

Die Herausforderung laut Jarosch: Während Microsoft für Windows 7 und Office 2010 Nachfolgeprodukte bietet, ist dies beim Small Business Server 2011 nicht direkt der Fall. Der Umstieg auf Exchange Server 2019 sei für zahlreiche kleine Unternehmen jedoch aus wirtschaftlicher Sicht keine Option. „Hier können Exchange-Alternativen wie der Intra2net Business Server ins Spiel kommen. Diese eignen sich für Firmen, die ihr Groupware-System weiterhin inhouse mit Microsoft Outlook betreiben möchten“, so Jarosch weiter.

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