Arbeiten im Homeoffice

„Die Wahl der richtigen Hardware ist entscheidend“

Im Interview erklärt Hannes Schipany, Head of Sales DACH und Country Manager Austria bei Dynabook, weshalb es beim erfolgreichen Arbeite im Homeoffice vor allem auch um die Wahl der richtigen Devices geht.

Hannes Schipany, Dynabook

Hannes Schipany, Dynabook

ITM: Corona hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt – die Nachfrage nach Lösungen für remotes und mobiles Arbeiten ist rasant angestiegen. Wie haben Sie als Unternehmen das wahrgenommen? Mobiles Arbeiten an sich ist nicht neu. Wir als Hersteller von mobilen Computing-Lösungen beobachten den Trend hin zu immer flexibleren Arbeitsplatzmodellen schon seit mehreren Jahren. Corona hat diese Entwicklung jedoch deutlich beschleunigt und die Nachfrage nach genau solchen Lösungen ist extrem angestiegen. Besonders für Branchen, die der flexiblen Arbeitswelt noch skeptisch gegenüberstanden, waren gezwungen, innerhalb kürzester Zeit zu handeln und stellen vielfach fest: Die Arbeit im Homeoffice bringt tatsächlich eine Reihe an Vorteilen für Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer – nicht nur in kontaktbeschränkten Zeiten. Daher gehen wir davon aus, dass dieser Trend weiterhin anhält, auch nach Corona.

ITM: Viele der Mitarbeiter hatten im Home Office nicht die adäquate IT-Ausstattung. Welche Anforderungen an die Hardware gibt es, damit diese Art des Arbeitens auch langfristig effizient bleibt?
Schipany: Die Wahl der richtigen Hardware ist für das Homeoffice entscheidend. Besonders im Hinblick auf Sicherheit und Funktionalität sollte das IT-Equipment sorgsam geprüft werden. Wir haben daher spezialisierte Business-Notebooks im Portfolio, die explizit auf die Bedürfnisse der Arbeitswelt zugeschnitten sind. So legen wir nicht nur einen dedizierten Fokus auf eine hohe Leistung und Produktivität bei gleichzeitig langen Akkulaufzeiten und einem kompakten Format. Vielmehr haben wir zudem in unseren Notebooks zahlreiche Sicherheitsfunktionen integriert, um Unternehmen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Beispielsweise entwickeln wir als einer der wenigen Hersteller unser BIOS selbst. Damit unterbinden wir den unerlaubten Zugriff schon während des Boot-Vorgangs. Außerdem verfügen unsere Notebooks über ein Trusted Platform Module (2.0), um die Integrität zu garantieren, sowie, je nach Modell, auch biometrische Authentifizierungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus statten wir unsere Notebooks für eine maximale Effizienz mit businessfreundlichen Anschlüssen, wie einem vollwertigen LAN-Anschluss, einem USB Typ-C™-Port oder einem HDMI-Ausgang, aus. Eine schnelle kabellose Datenübertragung stellen wir durch neueste Technologien wie WiFi 6 oder Bluetooth 5.0 sicher (jeweils modellabhängig).
Für alle, die das Notebook auch stationär nutzen, aber nicht mit externem Monitor arbeiten und dennoch nicht auf den Komfort verzichten möchten, haben wir auch super flexible 15-Zoll-Notebooks, wie den Satellite Pro C50-E oder die Tecra X50-F, im Portfolio.

ITM: Was kann im Gegenzug passieren, wenn Mitarbeiter dauerhaft mit weniger als optimaler Hardware arbeiten müssen?

Schipany: Hier spielt die Zuverlässigkeit der Hardware eine wichtige Rolle: Hohe Ausfallraten oder häufige Defekte führen zu einer niedrigeren Produktivität. Unsere Kunden können sich bei Dynabook Notebooks auf extrem niedrige Ausfallraten und eine hohe Produktqualität verlassen. Und falls doch einmal ein Defekt auftreten sollte, steht ihnen die Reliability Guarantee zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir eine rasche Vor-Ort-Reparaturmöglichkeit auch für das Homeoffice an.

Nicht optimale Hardware führt zudem auch zu einer steigenden Unzufriedenheit und Frustration der Mitarbeiter. Eine optimale Arbeitsumgebung sollte dies auf technischer Ebene zu verhindern wissen. Die Tragweite von suboptimaler Hardware kann in Extremfällen noch viel größer sein, wenn externe Personen, wie Kunden, involviert sind. Die Außenwahrnehmung wird durch häufige technische Probleme schlichtweg schlechter und kann sich dementsprechend negativ auf das Geschäft auswirken. Ganz zu schweigen von schwerwiegenden Sicherheitsproblemen, die bei unzureichend gesicherter Hardware auftreten können.

ITM: Die Grenze zwischen privaten Devices und Arbeitsgeräten ist gerade in den letzten Monaten immer weiter verschwommen. Worauf sollte der Arbeitgeber bei Geräten achten, die sowohl privat als auch beruflich genutzt werden?

Schipany: Für Arbeitergeber ist vor allem wichtig, dass sie die Nutzungsvereinbarungen mit den einzelnen Mitarbeitern besprechen und rechtsgültig festhalten. Gewöhnlich ist im Arbeitsvertrag jedes Mitarbeiters ein Passus zu den unternehmensspezifischen Richtlinien im Umgang mit dem Arbeitsgerät angefügt.

In diesem Rahmen kann der Mitarbeiter beispielsweise verpflichtet werden, private und berufliche Daten strikt voneinander zu trennen. Aber auch Regelungen zur Nutzung von  öffentlichen Hotspots oder des VPNs lassen sich so klar definieren.

 

ITM: Wie wird die Corona-Krise ihrer Einschätzung nach langfristig die Arbeitswelt beeinflussen? (z.B. hinsichtlich physischer Büros, UCC-Technologien, Cloud-Anwendungen) Schipany: Wir gehen stark davon aus, dass auch in Zukunft viel mehr Unternehmen auf Remote-Arbeit bzw. Homeoffice-Modelle setzen werden. Das Corona-Jahr 2020 hat viele positive Erfahrungswerte hinsichtlich dieser Thematik auf den Tisch gebracht und es gibt weit weniger kritische Stimmen als zuvor. Was mit Sicherheit auch weiterhin im Trend bleibt, sind virtuelle Meetings. Dieser Trend war auch schon vor der Corona-Krise zu erkennen, da viele Unternehmen in Hinblick auf Umweltproblematiken, wie dem Klimawandel, schon gehandelt und ihr Reiseverhalten angepasst haben. Es wird sicherlich aber auch wieder vermehrt Face-to-Face Events, wie Messen, geben. Wie diese in Zukunft aussehen werden, bleibt aber weiterhin spannend. Auch die Themen Edge Computing und Cloud Computing boomen dieses Jahr. Zum einen kommen mit 5G und WiFi 6 zwei Game Changer für mögliche Übertragungsgeschwindigkeiten auf den Markt und Edge-Computing kann endlich sein volles Potenzial entfalten.
Zum anderen wächst Cloud Computing bereits seit Jahren kontinuierlich. Durch den Ansatz, von überall aus ohne örtliche Bindung auf Daten zugreifen zu können, ist gerade in Zeiten von Corona die Nachfrage aber nochmal gestiegen. Bei beiden genannten Entwicklungen gehen wir davon aus, dass sie auch zukünftig in der Arbeitswelt einen festen Platz innehaben werden.

((Bildquelle: Dynabook))

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