In Richtung Industrie 4.0

Digitalisierte Intralogistik

Die Franz Morat Group, ein Hersteller von Zahnrädern, Schneckenradsätzen und Antriebslösungen, hat ein neues Warehouse-Management-System (WMS) aufgesetzt, mit dem sie den Grundstein für die weitere Digitalisierung ihrer Intralogistikprozesse legen will.

Digitalisierte Intralogistik

Mit einer neuen WMS-Lösung möchte der Hersteller von Spritzgussteilen Franz Morat Group einen Schritt in Richtung Industrie 4.0 gehen.

Das WMS von SAP in Kombination mit der Orbis Multi-Process-Suite (MPS) als nahtlos integrierter mobiler Lösung soll dem Unternehmen bei der Orientierung in Richtung Industrie 4.0 helfen.

Mit der Einführung des neuen WMS und der MPS beauftragte die Gruppe das Business-Consulting- und Softwareunternehmen Orbis AG. Dabei konnte die Implementierung im Wareneingang und im Montagelager des Stammwerks in Eisenbach innerhalb von drei Monaten abgeschlossen werden.

Die Vorteile digitaler Intralogistikprozesse mit einer dialoggestützten mobilen Datenerfassung samt beleglosem Informationsfluss und automatisierten Buchungen machten sich gleich nach der Inbetriebnahme bemerkbar. Sämtliche Warenbewegungen, vom Wareneingang über den Transport bis hin zur Vereinnahmung im Montagelager, ließen sich demnach nun transparent und sicher steuern. Dank einer klaren Sicht auf Fehlteile entfalle die aufwendige Suche nach benötigten, aber nicht vorhandenen Komponenten, und die Fehlerquote bei der Kommissionierung der Teile für die Montage habe auf Null reduziert werden können.

Anhand der durchgängigen IT-Unterstützung lassen sich die Intralogistikprozesse heute zudem deutlich schneller erledigen als in Zeiten papiergebundener Abläufe mit Einlagerungsscheinen und Laufzetteln. Im Montagebereich benötigte Artikel werden jetzt zeitnah und gemäß dem Fifo-Verfahren („first in, first out“) vom Lagerplatz geholt und übergeben. Das verkürze die Wartezeit in der Montage, aber auch in den nachgelagerten Prozessen wie dem Versand, was sich wiederum positiv auf die Liefertreue auswirkt.

Im nächsten Schritt will die Franz Morat Group das WMS und das MPS im Rohmateriallager und im Versand, aber auch im neuen E-Motive-Werk in Polen einführen, das gegenwärtig aufgebaut wird. Neben einer smarten Logistik soll in Zukunft mithilfe eines Manufacturing Execution System (MES) desselben Softwareunternehmens zudem eine Smart Factory entstehen. Die Lösung sei nahtlos in das SAP ERP integriert und vernetze bzw. synchronisiere Daten und Kennzahlen aus dem Shopfloor mit den Prozessen.

Bild: Franz Morat Group

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