Kost setzt Auftrag bei Stiftung Münch um

Effizientes System für die Warenwirtschaft

Die Stiftung Münch, die sich der Pflege von Senioren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen widmet, hat sich für die österreichische Kost Business Software entschieden. Das System soll es ermöglichen, die ausgeprägte Individualität und persönlichen Vorlieben der Bewohner in der Verpflegung zu berücksichtigen.

Suppe

Die Bewohner haben die Möglichkeit, wenige Stunden vor der Mahlzeit ihren Essenswunsch zu ändern.

Täglich bereiten die Küchenteams der Stiftung Münch in den sechs Küchen ca. 700 Essen für die Bewohner und Mitarbeiter zu, die in acht verschiedenen Einrichtungen im sächsischen Erzgebirge betreut werden. Hochwertige Mahlzeiten und die Berücksichtigung der persönlichen Präferenzen sind der Geschäftsführung seit der Gründung ein zentrales Anliegen. „Wir wollen bei der Verpflegung nicht nur auf individuelle medizinische Notwendigkeiten eingehen, sondern auch maximale Freiheit bieten. So haben die Bewohner beispielsweise die Möglichkeit, wenige Stunden vor der Mahlzeit ihren Essenswunsch zu ändern. Die Kost Business Software bietet uns diese Flexibilität“, erklärt Ronny Zinke, Leiter Einkauf und Catering der Stiftung Münch.

Bisher wurden in den acht Häusern verschiedene Listen und eigene Systeme von den Mitarbeitern der Stiftung geführt, die Besonderheiten und Extrawünsche verzeichneten. Dieses mit der Zeit gewachsene Konzept funktionierte zwar gut, aber nicht effizient genug für das Unternehmen.

7.000 Artikel in zentraler Datenbank verwaltet

2014 beauftragte Geschäftsführer Thomas Münch sein Team nach einer geeigneten, effizienten IT-Lösung zu suchen. Die Entscheidung für die Kost Business Software fiel nach dem Vergleich mit drei anderen Anbietern. „Kost war nicht der günstigste Anbieter, aber derjenige, der unseren Vorstellungen am nächsten kam: Dazu zählen Unabhängigkeit von Lieferanten, Anwenderfreundlichkeit durch mobile Apps sowie die Anbindung unserer Finanzbuchhaltung“, sagt René Partzsch, IT-Leiter der Stiftung Münch.

Im Dezember 2014 startete der Dienstleister mit der Implementierung des Systems. Die Mitarbeiter erhalten nun Schulungen und die Datenbank wird mit allen relevanten Informationen der zu beziehenden Artikel aufgebaut. Außerdem werden erprobte Rezepturen ins System eingegeben. Letztendlich wird die Datenbank rund 5.000 Lebensmittel und 2.000 Artikel – von Handschuhen bis zu Desinfektionsmitteln – enthalten. Später sollen noch die individuellen Profile der Bewohner für Vorlieben und Abneigungen bei der Menüplanung folgen. „Wir erwarten uns, dass wir mit Hilfe der Software die Umsetzung der hohen Qualitätsstandards in allen Einrichtungen vereinheitlichen. Zusätzlich können wir damit die Effizienz der Lagerhaltung steigern“, so Zinke.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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