Angriff auf das Marktsegment

Eine neue Generation von Blade Servern

Künftig will Dell EMC „Bewegung“ in den Markt für Blade Server bringen. Im Zuge dessen sollen Poweredge-MX-Systeme die IT-Transformation aktiv unterstützen.

  • MX7000

    Das Chassis der MX7000 ist sieben Höheneinheiten groß und hat mit seinen acht Schächten Platz für zahlreiche Kombinationen aus Storage- und Server-Komponenten mit einfacher und doppelter Breite.

  • Peter Dümig

    „Die neuen Poweredge-Modelle decken ein breites Spektrum herkömmlicher und neuartiger Workloads ab und sind gezielt auf zukünftige Technologien und Server-Disaggregation ausgelegt“, betont Peter Dümig, Server Product Manager bei Dell EMC Deutschland.

  • Jürgen Renz

    Nach den Worten von Jürgen Renz, Vice President bei Dell EMC Deutschland, plant man, in den kommenden zwei Jahren die im Blade-Segment aktuell führenden Anbieter HP und Cisco zu überflügeln und die Marktführerschaft in Deutschland zu übernehmen.

Als „kinetische“ Infrastrukturlösungen bezeichnet Dell EMC die neue Generation seiner jetzt vorgestellten Serverblades. Das Unternehmen möchte damit nicht nur neue technologische Impulse setzen, sondern auch seine Marktanteile in diesem Segment massiv ausbauen. „Die Workloads neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT), Software-defined Storage und Networking sind für Unternehmen oft schwer vorhersehbar und stellen die IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen“, erklärt Peter Dümig, Server Product Manager bei Dell EMC Deutschland. Mit den neuen Serverblades verfolgt man seinen Worten nach einen modularen Ansatz, um Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen flexibel aufzubauen und zu kombinieren. Die IT-Infrastrukturlösung besteht aus einem neu gestalteten Chassis sowie präzise dimensionierten Server- und Storage-Blöcken. Diese werden über eine intelligente I/O Fabric mit der Infrastruktur verbunden. Als Lösung für das software-definierte Rechenzentrum kann die Poweredge MX eine Kombination aus dichter Virtualisierung, Software-defined Storage, Software-defined Networking, Künstlicher Intelligenz und Big Data abdecken.

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Die „kinetische“ Architektur ist laut Anbieter ohne Midplane konzipiert und könne auch zukünftige Technologien unterstützen. Dazu zählen etwa neue Prozessoren, neue Speichertypen oder Innovationen bei der Konnektivität. Vor allem die Konzeption ohne Midplane ermöglicht es, Rechenressourcen direkt mit I/O-Modulen zu verbinden. Damit sollen sich zudem künftige Technologie-Upgrades durchführen lassen, ohne die Arbeitsabläufe im Unternehmen zu unterbrechen. Ein Upgrade der Midplane ist dabei logischerweise hinfällig. „Mit diesem Ansatz kann die Lösung komplett disaggregierte Ressourcen unterstützen – zukünftig bis hin zu arbeitsspeicherzentrierten Ressourcen wie Storage Class Memory, GPUs und FGPAs“, so Peter Dümig weiter.

Verschiedene Services inklusive

Die neue Infrastrukturlösung verfügt darüber hinaus über ein umfassendes systeminternes Management. Dazu zählt die Modular Edition, die die Kernfunktionen von Open Manage Enterprise für die komplette Umgebung innerhalb des Server-Gehäuses zur Verfügung stellt. Das ermöglicht es Unternehmen, ein ganzheitliches Lifecycle Management für alle Komponenten von Poweredge MX über mehrere Chassis hinweg durchzuführen sowie Änderungen und Templates schneller auszurollen. Die Anwendung Open-manage Mobile und die Quick-Sync-2-Funktion gewähren außerdem Remote-Zugriff auf Server. Schließlich erlaubt Open Manage Enterprise die Verwaltung von Rack- und modularen Lösungen innerhalb einer einzigen Benutzeroberfläche.

Begleitend zur neuen Infrastrukturlösung bietet der Hersteller durchgängige Support- und Implementierungs-Services. Diese reichen von komplett integrierten modularen Lösungen bis hin zu individuellen Implementierungen und Konfigurationen. Die Dienstleistungen umfassen auch den Prosupport Plus. Dieser bietet Unternehmen einen Rund-um-die-Uhr-Support, eröffnet ihnen einen direkten Zugang zu Senior Engineers des Herstellers und stellt ihnen einen dedizierten Technology Service Manager zur Seite. Nach den Worten von Jürgen Renz, Vice President bei Dell EMC Deutschland, verfolgt man ehrgeizige Ziele im gesamten Server-Segment. Nachdem das Unternehmen nach neuesten IDC-Zahlen sowohl im klassischen Server-Bereich als auch bei den Rack-Servern in Deutschland die Marktführerschaft übernommen hat, soll auch die Präsenz im Blade-Segment nachhaltig gesteigert werden. „Unser Ziel ist klar formuliert: Mit der Poweredge MX werden wir im Jahr 2020 die Nummer 1 im Blade-Markt in Deutschland sein“, prognostiziert Jürgen Renz.

Bildquelle: Dell

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