ERP-Rollout

Einführungsprojekt erfolgreich gedreht

Die Straub-Verpackungen GmbH aus Bräunlingen im Schwarzwald hat im Oktober 2019 ihr neues ERP-System Microsoft Dynamics AX erfolgreich in Betrieb genommen.

Papierflieger, weiß und rot

Bei Straub-Verpackungen haben die Berater von MQ Result Consulting ein holprig gestartetes ERP-Einführungsprojekt erfolgreich drehen können.

Damit erreicht der Hersteller kundenspezifischer Verpackungslösungen aus nun papierlose Prozesse von der Kalkulation bis zu den Terminals an den Maschinen in der Produktion und begibt sich auf den Weg zu Digitalisierung und Prozessautomatisierung. Das Familienunternehmen in siebter Generation hatte nach einem mehrjährigen Versuch, das ERP-System modulweise in einzelnen Abteilungen einzuführen, das system- und anbieterunabhängige Beratungsunternehmen MQ Result Consulting AG damit beauftragt, das Projekt auf Erfolgskurs zu bringen. Damit Straub-Verpackungen mit rund 575 Mitarbeitern täglich 476 Tonnen Wellpappe zu Verpackungslösungen für die unterschiedlichsten Produkte und Einsatzbedingungen verarbeiten kann, müssen die Prozesse stimmen: Jede Verpackung wird kundenspezifisch entwickelt, kalkuliert, produziert und veredelt.

Mit einer phasenweisen Einführung eines neuen ERP-Systems in einzelnen Bereichen wie Logistik und Finanzbuchhaltung lassen sich derartige Herausforderungen nicht mehr bewältigen: „MQ Result Consulting hat das frühere Einführungsprojekt mit uns gemeinsam erfolgreich umgedreht“, berichtet Christian Hauser, ERP-Projektleiter bei Straub-Verpackungen. „Eine klare Struktur mit Lenkungskreis, Projekt- und Teilprojektleitern sowie eine professionelle Vorgehensweise haben das hohe Engagement der beteiligten Mitarbeiter zum Erfolg geführt.“ Zunächst wurde mit der Unterstützung der Berater der aktuelle Status quo des Einführungsprojekt aufgenommen und danach alle Prozesse auf Verbesserungspotenziale untersucht. Nach rund einem Jahr folgten erste Umsetzungen in der Software. Neben dem Einführungspartner BE-terna waren auch zwei eigene Entwickler mit Anpassungen und Ergänzungen des Systems beschäftigt, um eine tiefe Prozessintegration zu erreichen. Die Erfahrung der unabhängigen Experten sei bei Workshops und Integrationsmeetings von großem Vorteil gewesen. Nach der Umsetzung der kundenspezifischen Erweiterungen konnte das Unternehmen schließlich den Go-Live planen. Dazu wurden die Stammdaten bereits frühzeitig eingepflegt und ein Monat lang sämtliche Bewegungsdaten parallel eingegeben. Insgesamt haben zwölf Teilprojektleiter, 40 Key User und weitere Projektmitarbeiter auf den Erfolg hingearbeitet, dass rund 500 Mitarbeiter aus allen Abteilungen zum Stichtag des Echtbetriebs mit dem neuen System arbeiten konnten. „Der enorme Einsatz aller Mitarbeiter hat sich gelohnt“, meint Christian Hauser. „Wir haben die Umstellung ohne Produktionsausfall bewältigt und nur zwei Wochen auf die Nachtschicht verzichtet.“ Nun geht ein kleines Team daran, auftretende Probleme zu lösen, die Benutzerführung weiter zu verbessern und noch fehlende Funktionen zu ergänzen.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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