Qualitätsmanagement

ERP darf nicht hinterherhinken

Der Mittelständler “Wallburg Industrielacke“ stellt in Walldorf seit 40 Jahren spezielle, individuell gemischte Industrielacke her. Die Produktionsstätten sind erst wenige Jahre alt und die IT wird gerade runderneuert.

Lackherstellung: Nicht ohne Qualitätsmanagement

“Unser bisheriges ERP-System ist 15 Jahre alt und nur wenig für die Lackherstellung geeignet”, berichtet Ralf Müller, Geschäftsführer der Wallburg Industrielacke. Müller ist wie die meisten Nutzer von älteren Lösungen grundsätzlich zufrieden: “Wir konnten mit der Software ohne Probleme arbeiten, aber sie ist nicht mehr zeitgemäß. Wallburg ist eine der modernsten Lackfabriken in Europa – da darf die IT nicht hinterher hinken.” So war es höchste Zeit, nach der Modernisierung der Herstellung auch die Planung auf den neuesten Stand zu bringen.

Der Mittelständler führt zur Zeit mit einer Infor-Branchenlösung ein besser geeignetes System ein. Es bietet außerdem branchenspezifisches Qualitätsmanagement und den Umgang mit Gefahrgütern. Der größte Vorteil der Lösung zeigt sich in der Rückschau, meint Ralf Müller. “Wir hatten viele Insellösungen und die Mitarbeiter mussten zudem zeitintensiv Listen führen. Mit Infor10 ERP Process Express (Blending) genügt ein Blick auf den Bildschirm.”

Die Lösung verringert den Verwaltungsaufwand im Unternehmen und erlaubt den Mitarbeitern die Konzentration auf die Kernprozesse. Ein weiterer Vorteil: Die Lösung integriert auch Qualitätsmanagement. Das war ein entscheidender Punkt für die Einführung. “Ohne Qualitätsmanagement geht bei uns gar nichts”, erläutert Müller.

So sei zum Beispiel die Viskosität der Lacke entscheidend. Darüber hinaus sollten alle Chargen rückverfolgbar sein und zudem müssen Unternehmen aus der Chemiebranche zahlreiche Anforderungen an den Umgang mit Giftstoffen erfüllen. Außerdem ist es notwendig, alle Informationen über die verwendeten Rohstoffe jederzeit verfügbar zu haben.

Das Qualitätsmanagement hat sich durch die neue ERP-Anwendung deutlich geändert. Wallburg ging bisher auf hergebrachte Weise vor: “Wir haben zum Beispiel die Viskosität manuell gemessen, in Excel eingetragen und dann die Werte ‘auf Sicht‘ kontrolliert. Das war natürlich äußerst umständlich. Die neue ERP-Lösung vereinfacht alle QM-Aspekte, auch zum Beispiel die Überwachung der Lagertemperatur und die blitzschnelle Rückverfolgung der Rohstoff-Chargen. Das war bisher nur mit einem enormen Aufwand möglich.”

Bildquelle: Lewis PR

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