Großhändler schätzt ERP-Upgrades

ERP-System stets aktuell

In Sachen ERP-Software (Enterprise Resource Planning) setzt der Mittelständler R.E.D. auf Kontinuität. So vertraut der Distributor im Bereich Elektromechanik bereits seit 2006 auf eine ERP-Lösung, die durch regelmäßige Upgrades auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Das Lager von R.E.D.

Das Lager von R.E.D.

Die Rodgauer R.E.D. Handelsgesellschaft mbH ist seit 1980 klassischer Distributor für elektromechanische Bauelemente. Das Sortiment umfasst Artikel vieler namhafter Hersteller. 100.000 von ihnen können geliefert werden, 5.000 Artikel haben die Hessen aus dem Rhein-Main-Gebiet permanent auf Lager. Bedient werden überwiegend kleine und mittlere Industriekunden. Beim Vertrieb setzen die Hessen auf das Telefon und den Außendienst, der Kunden im Umkreis von 200 Kilometer betreut. Den Verkauf unterstützen die R.E.D.-Website sowie ein 900 Seiten starker Katalog für Techniker und Kaufleute, in dem rund 8.000 Artikel gelistet sind.

Standard- statt Individualsystem

Im Jahr 2006 gab es in Sachen Unternehmens-IT Handlungsbedarf bei R.E.D. Alex Jonas, IT-Verantwortlicher des mittelständischen Unternehmens, erinnert sich: „Wir hatten uns mit der vorher eingesetzten ERP-Software in eine Abhängigkeit zum Softwarehersteller begeben. Dieser hatte das System mehr oder weniger individuell für uns erstellt. Als er völlig unerwartet den Support und die Weiterentwicklung einstellte, mussten wir uns nach einer neuen Lösung umsehen.“ Aufgrund dieser Erfahrungen wollte das Unternehmen diesmal ein ERP-Standardsystem, das umfassende, mittelstandsgerechte Funktionalität bietet und sich leicht an neue Anforderungen anpassen lässt. Investitionssicherheit, Flexibilität und Zukunftssicherheit waren bei der Auswahl von großer Bedeutung. Den Zuschlag erhielt das ERP-System von Abas.

Mit der Einführung der ERP-Standardsoftware setzten die Rodgauer auf nur noch einen integrierten Datenpool, der alle Abteilungen im Unternehmen mit relevanten Informationen versorgt. Eine schnelle Datenbank, überlegte IT-Leiter Jonas, würde die Geschwindigkeit der Prozesse im Unternehmen erhöhen. Ein Beispiel dafür, findet sich in der Marketingabteilung, wo mit der neuen Unternehmenssoftware vieles automatisiert wurde: Vom Ettikettendruck über den Versand von Mailings und der Kataloge bis zum Verschicken der Weihnachtspräsente. Eine von Alex Jonas selbst erstellte Erweiterung des ERP-Systems erledigt heute alles in kurzer Zeit.


IT-Leiter Alex Jonas kennt seine Unternehmenssoftware mittlerweile ganz genau. Nach einigen Schulungen, die er bei dem betreuenden Systemhaus absolviert hat, passt er das ERP-System größtenteils selbst an die Anforderungen seines Unternehmens an. Die Anfragen zu Anpassungen kommen dabei aus allen Abteilungen. Nach Überprüfung setzt der IT-Leiter diese um: „Wir haben ein Infosystem erstellt, das uns bei Preis- und Lagerverfügbarkeitsanfragen für Artikel hilft. Angezeigt werden Staffelpreise inklusive der Einkaufspreise, die Kundenhistorie zum Artikel, der Lagerbestand und die laufenden Vorgänge – alles auf einen Blick.“ Prokurist Jonas schneidert Masken bedarfsgerecht für jede Abteilung im Haus. „Da wir alle Artikel der verschiedenen Hersteller anbieten, haben wir über im System hinterlegte Herstellerpreislisten immer den Zugriff auf Preise und Konditionen der Produkte.“ Auch der Telefonverkauf hat ein Infosystem erhalten. Technisch von Kundenseite stark gefordert, bekommt der Verkauf alles zu Produkten, Preisen, Vergleichslisten und Verweise zu Nachfolgeprodukten in einer Maske angezeigt. Eine Suche nach bestimmten Eigenschaften über alle Produkte hinweg ist ebenfalls möglich.


Über die in Abas enthaltene E-Business Komponente hat R.E.D. zudem seinen Außendienst angebunden. Dieser kann jetzt jederzeit und überall auf den im ERP-System hinterlegten Datenbestand online zugreifen. Vor Ort beim Kunden können so Aufträge erfasst, Auskünfte gegeben oder Angeboten nachgefasst werden.

Upgrades trotz Individualisierung

Nach der Erfahrung mit der Vorgängerlösung wollte der Mittelständler mit der neuen ERP-Software ein System, das weiterentwickelt wird und das Unternehmen über Upgrades kontinuierlich mit technologischen Neuerungen versorgt. „Nach acht Jahren im Einsatz haben wir bisher sieben Upgrades in unserer ERP-Software durchgeführt.“ Neben den funktionellen Erweiterungen werde das System mit jeder neuen Version auch performanter. So wurde etwa beim letzten Upgrade die Zusammenstellung für den Ausdruck von Dispo-relevanten Vorgängen durch eine Datenbankoptimierung „auf Sekundenbruchteile“ verkürzt.

Business-Intelligence-Tool wird integriert

R.E.D will in nächster Zeit den eigenen Katalog im ERP-System abbilden. Zudem soll das Tool „AnalyzerBI, mit dem die Geschäftsleitung ad hoc-Auswertungen erstellen und Trends in die Planungen mit einfließen lassen kann, in die ERP-Lösung implementiert werden.

 

 

Die R.E.D. Handelsgesellschaft mbH

  • Branche: Großhandel im Bereich Elektromechanik
  • Gründung: 1980
  • Firmensitz: Rodgau-Jügesheim
  • Mitarbeiter: 25

 

 

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