Abas-Anwenderkonferenz 2014 in Karlsruhe

ERP-Trends im Fokus

Auf der diesjährigen Anwenderkonferenz der Abas Software AG wurden aktuelle Trends aus dem Bereich Enterprise Resource Planning (ERP) für den Mittelstand vorgestellt.

Abas-Anwender trafen sich zum Austausch über die ERP-Nutzung im Karlsruher Kongresszentrum.

Während der zweitägigen Veranstaltung konnten sich die rund 1.000 Teilnehmer im Karlsruher Kongresszentrum in Vorträgen über Best Practices, Branchenlösungen sowie Neuerungen im Abas-Portfolio und Zusatzlösungen von Partnern informieren. Eröffnet wurde die Konferenz von Werner Strub, CEO und Mitgründer, mit Informationen über Unternehmensentwicklungen und Herausforderungen der nächsten Jahre. Im Folgenden konnten sich die Fachverantwortlichen aus den Abteilungen Controlling, Buchhaltung, Fertigung und IT u.a. über den Web Client sowie Business und Mobile Apps erkundigen.

ERP-Projekte gut vorbereiten

„Im Funktionsumfang unterscheiden sich die verschiedenen ERP-Lösungen heute kaum noch voneinander“, so Mario Raatz, Chief Sales Officer bei Abas, während der Präsentation zweier unabhängig voneinander durchgeführter Studien zum „Praxiseinsatz von ERP-Systemen“ und dem „Total Cost of Changes“. Differenzierungsmerkmale sind daher vor allem die Anpassungsmöglichkeiten, die Flexibilität und die Release-Fähigkeit, bestätigt Karsten Sontow vom Beratungshaus Trovarit anhand der Ergebnisse der ERP-Studie 2014/15. Viel zu häufig denken Mitteständler bei der Einführung eines ERP-Projektes nicht weit genug in die Zukunft, der Kosten- und Zeitfaktor überrascht dann schnell negativ. Vor allem die Release-Fähigkeit ist ein wichtiger Faktor, da das ERP-System häufig an individuelle Anforderungen angepasst wird und den Umstieg auf eine neue Version erschwert. Die Abas-Lösung, die nicht auf einer standardisierten Datenbank aufsetzt, soll einen Wechsel in drei bis vier Tagen möglich machen, betont Raatz.

Weiteren Vorteile gegenüber Konkurrenzlösungen hat das Marktforschungshaus Techconsult unter mittelständischen Unternehmen aus der Fertigungsindustrie erfragt. Eines der Ergebnisse: Der Anwender ist bei der Administration nur auf wenig externe Unterstützung angewiesen, der Aufwand beträgt dafür im Schnitt 3,6 Leistungstage, während der Durchschnitt bei 6,4 liegt.

Während die Kosten ein wichtiger Entscheidungsfaktor sind, spielen Trendthemen eher eine Nebenrolle. So ist das Interesse an Cloud Computing rückläufig, was laut Raatz an der Sensibilität der Daten und dem eher konservativen Thema ERP liegt. So lässt sich derzeit auch die Zurückhaltung in Sachen mobiler Anwendungen begründen, die aber bei den meisten Unternehmen in den nächsten Jahren zumindest in Planung sein sollen.

Bildquelle: © Abas

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