RDX-Wechseldatenträger von Imation

Es muss nicht immer Cloud sein

Hinsichtlich der Datensicherheit stehen mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, Verfahren zur Sicherung unternehmenskritischer Daten anzuwenden. Und das, bei gleichzeitig steigenden Datenmengen – eine Möglichkeit bieten Wechseldatenträger mit RDX-Technologie.

In Zeiten des zunehmenden Datenwachstums ist vor allem Online-Backup, auch bekannt als Cloud, die am meist diskutierte technische Möglichkeit, um Daten bedarfsgerecht zu sichern. Dennoch müssen einige entscheidende Punkte in Betracht gezogen werden, damit die Cloud-Speicherung zweckmäßig wird. Dazu gehört das erstmalige Transferieren von Daten in die Cloud (auch Seeding genannt, also das erste vollständige Backup aller Unternehmensdaten). Gerade für KMUs ist das noch immer umständlich und oftmals zeit- und kostenintensiv. Die Übertragung eines Terabyte (TB) an Daten mithilfe einer DSL/T1-Internetverbindung dauert schätzungsweise mehrere Wochen.

Die gleichen Datenübertragungsraten gelten auch für die Wiederherstellung der Daten. Tritt etwa ein unvorhersehbares Ereignis am Unternehmensstandort auf, das zum Datenverlust führt, ist eine wochenlange Wiederherstellung der Daten, beispielsweise aus der Buchhaltung oder zu Lieferkonditionen oder der Warenbewirtschaftung für jedes kleine und mittlere Unternehmen untragbar und könnte das Ende des Unternehmens bedeuten.

Wechseldatenträger als Alternative

Dieser Herausforderung, also dem Zwang zur Sicherung einerseits bei gleichzeitiger Begegnung der technischen Problematik von Onlinesicherungen andererseits, kann mit der Verfügbarkeit von Wechseldatenträgern, wie sie etwa Imation anbietet, entgegentreten werden. Diese eignen sie sich auch für das anfängliche Backup in der Cloud. Das Kopieren von mehreren Terabytes an Daten auf Wechseldatenträger vor Ort sowie der Transport zum Anbieter des Online-Backups können Zeit- und Bandbreitenumfang reduzieren, die für den Einsatz einer cloud-basierten Datenschutzlösung erforderlich sind. Die vollständige Ausnutzung der verfügbaren Datenübertragungsgeschwindigkeiten für die lokalen Kopien kann die anfängliche Backup-Dauer inklusive Transport auf einen oder zwei Tage verringern. Dies gilt dann auch umgekehrt: bei einem größeren Wiederherstellungsfall kann die Wechseldatenträgertechnologie in dieser entscheidenden und angreifbaren Phase erneut den Unterschied zwischen Erfolg und Versagen eines Unternehmens ausmachen, da sich die betreffenden Daten über Wechseldatenträger schneller wiederherstellen lassen.

Magnetbänder haben ausgedient


Beim Einsatz von Wechseldatenträgern wird heute eher nicht mehr auf traditionelle Lösungen wie zum Beispiel Magnetbänder zurückgegriffen. Vielmehr werden Wechseldatenträgern eingesetzt, basierend auf der Removable Disk Storage-Technologie (RDX). RDX ist besonders für mittelständische Betriebe interessant, da die Technologie weniger Anforderungen an ihre Lagerumgebung stellt, einen schnellen Datenzugriff erlaubt und nahezu unbegrenzt überschreibbar ist. Derzeit stehen Speichermedien mit 1,5 TB Speichervolumen pro Einheit zur Verfügung – handelsübliche Speichergehäuse fassen bis zu acht Einheiten und können rund zwölf Terabyte Daten speichern. Zudem sind Techniken zur Datenkompression wie das Deduplizieren und ein „Copy & Paste“ von gespeicherten Daten möglich.

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Bildquelle: Dirscherl /pixelio.de

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