Mobiles Rechenzentrum im Freizeitpark

Freie Fahrt dank Data Center

Rittal hat den Europa-Park in Rust beim Aufbau eines neuen Rechenzentrums unterstützt. Damit stehen zum Saisonstart am ersten Aprilwochenende neue IT-Systeme bereit, um die Verfügbarkeit von Attraktionen, Fahrgeschäften und Kassensystemen zu sichern. Darüber hinaus half der IT-Systemanbieter im Jahr 2018 dabei, ein Container-Rechenzentrum in Betrieb zu nehmen.

Freie Fahrt dank Data Center

Um für den reibungslosen Betrieb der Fahrgeschäfte und Attraktionen zu sorgen, hat Rittal nun im Europapark Rust eine mobile RZ-Lösung umgesetzt.

Schreiend durch die Achterbahn rasen oder verträumt eine romantische Flussfahrt genießen – der Europa-Park liefert Abwechslung. Deutschlands größter Freizeitpark bietet auf einer Fläche von rund 950.000 m², das entspricht etwa 130 Fußballfeldern, mehr als 100 Fahrgeschäfte, 18 Themenbereiche und täglich ein 23-stündiges Show-Programm. Hinter den Kulissen sollen ausfallsichere Rechenzentren dafür sorgen, dass bei den jährlich über 5,6 Millionen Besuchern die Spannung bleibt. Damit die Abläufe im Park auch während der Hochsaison nicht ins Stocken geraten, plante der Betreiber den Aufbau eines neuen Rechenzentrums. Bevor das Projekt starten konnte, musste jedoch erst ein Notfall bewältigt werden.

Erste Hilfe am RZ

Im Jahr 2018 führte ein Schadenfall dazu, dass eines der zentralen Rechenzentren abgeschaltet werden musste. Rittal wurde von den Betreibern damit beauftragt, schnell eine Lösung zu präsentieren, um den Ausfall des Rechenzentrums aufzufangen.

Die Antwort war ein IT-Containers, der auf dem Gelände des Freizeitparks aufgestellt wurde. Der Data Center Container des Anbieters ist ein aus stabilem Sicherheitsstahl aufgebauter Rechenzentrums-Container. Durch die Verwendung von standardisierten und vorkonfigurierten Komponenten für die IT-Kühlung, die Strom- und Notstromversorgung sowie für die Überwachung verringert sich der Zeitaufwand für die Implementierung erheblich. In der Praxis wird ein IT-Container mit einem Tieflader angeliefert und auf dem Außengelände oder innerhalb einer Firmenhalle aufgestellt. Anschließend werden nur noch Anschlüsse für Strom und Netzwerk angebracht sowie die benötigten Server eingebaut. Die mobile Lösung bietet darüber hinaus den Vorteil, dass der Container im Falle von Umbauarbeiten schnell innerhalb des Geländes umgestellt werden kann.

 In ausfallsichere IT investieren

Basierend auf dieser Zusammenarbeit hat sich der Europa-Park schließlich entschieden, mit dem Systemhaus gemeinsam ein neues Rechenzentrum zu realisieren. Dafür wurde zunächst ein Betonfertigbau neu errichtet, in das die benötigten Komponenten wie Sicherheitsraum, IT-Schränke, Kühltechnik, Energieversorgung und eine Notstromversorgung eingebaut wurden. So sei ein modulares und ausfallsicheres Rechenzentrum entstanden, das auch künftige Anforderungen und Erweiterungen des Freizeitparks flexibel unterstützen soll.

Bild: Europapark Rust

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