Großhändler N.T. Stumbeck

Gut vernetzt mit neuem ERP-System

Das Rosenheimer Großhandelsunternehmen N.T. Stumbeck hat die Software Enventa ERP von Nissen & Velten eingeführt. Die neue ERP-Lösung soll durch umfangreiche Schnittstellen die Vernetzung mit Lieferanten und Kunden unterstützen.

  • Bäderausstellung von Stumbeck

    Blick in die Bäderausstellung des Mittelständlers

  • Hans Willkommer, Robert Lernbecher, N.T. Stumbeck

    Hans Willkommer (re.), Geschäftsführer von N.T. Stumbeck, und IT-Leiter Robert Lernbecher

  • Firmenzentrale von N.T. Stumbeck

    Seit über 180 Jahren in Rosenheim: Der Produktionsverbindungshandel N.T. Stumbeck

Das Traditionsunternehmen N.T. Stumbeck, das 40 Mitarbeiter im oberbayerischen Rosenheim beschäftigt, ist mit den Sparten Sanitär und Heizung sowie Werkzeuge, Beschläge, Eisen und Eisenwaren aktiv. Die Kernzielgruppe des Großhandels ist das weiterverarbeitende Handwerk. Mit den Bereichen Beschlagtechnik und dem E/D/E-Sortiment „Handwerkstadt“ werden darüber hinaus auch Endverbraucher angesprochen. Nachdem das bis dato genutzte ERP-System nicht mehr zeitgemäß war und die Programmierung aktuell benötigter Schnittstellen nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand realisierbar gewesen wäre, stand die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware auf der Tagesordnung.

Gesucht: Verbandsschnittstellen und DMS

Zu den Anforderungen des Großhändlers an die neue Lösung zählten u. a. die Verfügbarkeit von Schnittstellen zum eigenen Einkaufsverband E/D/E und die Möglichkeit den Multishop, die E-Commerce-Lösung des E/D/E, anzubinden. Schließlich sollte die neue Lösung die Branchenfunktionalitäten des Sanitär- und Heizungsgroßhandels abbilden. Die historischen Daten sollten aus dem Altsystem in die neue ERP-Software übernommen werden. Der IT-Dienstleister HMS, der die Rosenheimer seit 20 Jahren betreut, konnte zeigen, dass Enventa in der Branchenausprägung „Sanitär und Heizung“ alle Anforderungen erfüllt, und zudem noch eine Projektlaufzeit von acht Monaten zusichern. Bestandteil des ERP-Projekts war auch die Einführung des Dokumenten-Management-Systems Proxess des Enventa-Partners Akzentum.

Im September 2016 startete das ERP-Projekt mit der Stellung einer ERP-Testumgebung und der Erhebung der Anforderungen mit den Abteilungsleitern und Mitarbeitern. Ziel war es dabei, wo immer möglich, nahe am Standard zu bleiben und für jeden Anwendungsfall nur eine Umsetzung für das gesamte Unternehmen sicherzustellen. Die Abteilungsleiter formierten sich dabei zu einem internen Projektteam. Vor dem Live-Start am 2. Mai 2017 schulte IT-Leiter Robert Lernbacher gemeinsam mit HMS alle Anwender in der Bedienung der neuen Lösung.

Kommunikation mit Verband und Kunden

Die 35 Anwender des ERP-Systems nutzen die Software seitdem für das Angebots- und Auftragswesen, das Bestell- und Mahnwesen, die Lagerplatzverwaltung und das Rechnungswesen. Vorteilhaft habe sich in der Praxis erwiesen, dass im neuen ERP-System alle relevanten Daten und Felder für die Auftragsabwicklung auf einer Bildschirmmaske zusammengefasst sind. Nützlich seien auch die Verbandskommunikation via EDI und die Möglichkeit der Angebots- und Auftragsübermittlung per PDF- und UGL-Datei an die Kunden aus dem Handwerk. Durch die Zugriffsmöglichkeiten auf das E/D/E-Zentrallager mit Verfügbarkeitsabfrage und tagesaktuellem Preis, sowie den elektronischen Rechnungsversand per E-Mail spart das Unternehmen Zeit und Kosten, heißt es in einer Pressemeldung.

Rückblickend berichtet IT-Leiter Robert Lernbecher über das ERP-Projekt: „Das geplante Budget für die Umsetzung bis zum Echtstart wurde in allen Bereichen eingehalten. Dank der detailliert erstellten Bedarfsermittlung sowie der internen und externen Überprüfungen des Fortschrittes durch HMS und das EDV-Team verlief der Produktivstart am 2. Mai 2017 problemlos.“ Man sei vom ersten Tag an liefer-, bestell- und fakturafähig gewesen. Ein weiteres, ergänzendes Projekt ist am Planungshorizont bereits sichtbar: Die Einrichtung und Anbindung des E-Commerce-Angebots E/D/E-Multishop an die ERP-Lösung von N.T. Stumbeck.

Bildquelle: N.T. Stumbeck

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