Reibungslose und ausfallsichere Migration

Hard- und Software-Upgrade für GLS-Dental

Kommen Server und Massenspeichersysteme ins Alter, steigen speziell die Wartungskosten, wie auch das Ausfallrisiko stark an. GLS-Dental aus Kassel ließ daher ihr in die Jahre gekommenes Hochverfügbarkeits-Cluster von der Software-Manufaktur Dr. Thomas + Partner (TUP) prüfen und an einem Wochenende komplett austauschen.

Großteilebereich des GLS-Dental-Lagers

Großteilebereich des GLS-Dental-Lagers

Die Anforderungen an das neue System waren hoch. Zum einen sollte genügend Speicherplatz zur Archivierung der Datensätze aus dem Lagerverwaltungssystem zur Verfügung stehen, zum anderen mussten genügend Reserven für die Migration der 32-Bit-Laufzeitumgebung auf eine 64-Bit-Java-Umgebung bereitgestellt werden. Hinzu kamen der Wechsel des alten Solaris-10-Cluster auf die neue Betriebssystemversion Solaris 11.3 sowie das Upgrade der Oracle-Datenbank auf das Release 12c. Dabei handelt es sich um ein System, welches umfangreiche und komplexe Datenmengen organisieren kann.

Die Herausforderung soll die reibungslose und ausfallsichere Migration auf die neue Hardware gewesen sein. Das schließe den kundenspezifischen DNS- und DHCP-Server, die Datenbank, die TUP-Anwendung und die Anbindung der heterogenen Thin-Client-Infrastruktur mit ein. Die Migration der Daten und der TUP-Anwendungen vom alten auf das neue System konnten die Hard- und Software-Spezialisten des Dienstleisters aber ausreichend testen, sodass die Montage und Migration beim Kunden störungsfrei ablief – für die Migration der WMS- und MFR- sowie der zugehörigen Archivdaten benötige man beispielsweise zwei Stunden.

1,7 Millionen Teile auf 3.800 Quadratmeter Fläche


Maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat dabei auch die gute Zusammenarbeit mit den GLS-Dental-Verantwortlichen. Man vertraue dem Dienstleister seit Jahren und nutze bereits das Warehouse-Management-System und die Materialflusssteuerung aus dem Hause TUP, so Klaus Holtmann, Leitung IT- und Logistikplanung. „Warum dann nicht auch die Hard- und Software-Migration? Jongliert man alleine nur mit den Pick-ins und Pick-outs, müssen wir täglich bis zu 32.000 Artikel verwalten, alles insgesamt auf 33 verschiedene Lagertypen und zudem auf unterschiedliche Kommissionierverfahren verteilt – da müssen Hard- und Software nicht nur auf dem neusten Stand sein; auch das Zusammenspiel zwischen Fördertechnik und Logistik-Software muss hundertprozentig aufeinander abgestimmt sein. Schließlich haben unsere Kunden den Anspruch, störungsfrei beliefert zu werden.“ Nach eigenen Angaben ist das GLS-Projekt an sich schon ein logistisches Wunder: So werden über 1,7 Millionen Teile im Logistikzentrum eingelagert – auf gerade einmal 3.800 Quadratmeter Fläche.

Bildquelle: TUP

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