Heil & Sohn setzt auf Inform

Im Automotive Aftermarket zäht Verfügbarkeit

Der KFZ-Teilehändler A.-W. Heil & Sohn reagiert mit dem Einsatz der intelligenten Software zur Bestandsoptimierung von Inform auf den starken Wettbewerbsdruck im Automotive Aftermarket.

Im Automotive Aftermarket zäht Verfügbarkeit

Der KFZ-Teilehändler Heil & Sohn setzt auf Software aus dem Hause Inform.

Mit einer Sortimentsbreite von 130.000 Artikeln zählt die A.-W. Heil & Sohn GmbH & Co. KG zu den größten Händlern für KFZ-Ersatzteile und Zubehör in Deutschland. Etwa 10.000 Artikel verlassen täglich das Zentrallager in Hannover und versorgen 22 Standortläger insbesondere in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt. Von dort aus werden freie Werkstätten mehrmals am Tag „Just-in-Time“ beliefert. Mit dem Einsatz der Software „Add*One“ von Inform will sich das Unternehmen nun für die steigende Komplexität in dem Ersatzteilgeschäft rüsten, die Teileverfügbarkeit maximieren und Bestände optimieren. Die intensive Zusammenarbeit für das Projekt startete im April 2020.

Bessere Workflows durch neue Software

„Wir sind Teil des Strukturwandels in der Automobilwirtschaft. Damit die Branche auch zukünftig wirtschaftlich agieren kann, müssen sich Supply Chains unabhängig von der aktuellen Krise langfristig stärker vernetzen“, weiß Heil & Sohn-Geschäftsführer Jörg Kasten. Dieses Ziel will er mit dem Einsatz des intelligenten Planungssystems erreichen, das nicht nur den eigenen Service verbessern und Prozesskosten senken, sondern auch Lieferanten mit zuverlässigeren Forecasts über zukünftige Bestellungen versorgen soll. Bis zu 16 Mitarbeiter aus Disposition und Einkauf sollen mit der neuen Software zukünftig mehr Weitsicht und Transparenz über die Bestandssituation und die Entwicklung jedes einzelnen Artikels erhalten. Eine Automatisierung von Bestellungen und der Ansatz des Management-by-Exception sollen ihnen gleichzeitig mehr Freiraum für strategische Fragestellungen verschaffen.

Verfügbarkeit hat höchste Priorität

Vor allem für Ersatz- und Verschleißteile ist maximale Verfügbarkeit für Heil & Sohn oberstes Ziel. Ein Optimierungsprojekt im Bereich Materialwirtschaft auf Basis des vorhandenen Dispositionssystems konnte die Lieferfähigkeit in der Vergangenheit bereits deutlich steigern. Für Kasten nicht genug: „In unseren Prozessen steckt noch mehr Verbesserungs-, und Einsparpotenzial, das wir aber aufgrund der eindimensionalen Planung in der alten Software nicht ausschöpfen konnten.“ Das System von Inform bietet Heil & Sohn in Zukunft eine Vielzahl ausgereifter Berechnungsverfahren auf Basis von Künstlicher Intelligenz und Operations Research. Es berechnet täglich kostenoptimale Bestellvorschläge für jeden einzelnen Artikel und erkennt dabei sämtliche Verbrauchsmuster automatisch. Artikel, deren erwarteter Bedarf gut prognostizierbar ist, können anschließend vollautomatisiert beschafft werden.

((Bildquelle: A.-W. Heil & Sohn GmbH & Co. KG))

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