Abschied von Excel

Im Sinne der Nachhaltigkeit

Mit dem Einsatz einer neuen integrierten Unternehmens- und Finanzplanung konnte die Berliner Bio Company verschiedene Geschäftsprozesse deutlich beschleunigen.

  • Salatangebot im Supermarkt

    Die Bio Company hat ihre Excel-Lösung gegen Business-Intelligence-Software eingetauscht.

  • Ausschlaggebend bei der Anbieterauswahl wären die intuitive Bedienbarkeit der Software und vielfältige Auswertungsmöglichkeiten gewesen, so Nico Hoenighaus, Controller bei Bio Company.

Im Raum Berlin/Brandenburg zählt man mit derzeit 48 Filialen und den beiden Tochtergesellschaften Biomanufaktur Havelland GmbH und Midgard Naturkost und Reformwaren GmbH zu den Marktführern: Die Rede ist von der Bio Company GmbH, die ihren ersten „natürlichen Supermarkt“ 1999 in Charlottenburg eröffnete und die heute 42 Supermärkte allein in der Hauptstadt betreibt. Hinzu kommen sechs Filialen in Potsdam und Brandenburg, weitere sechs Märkte befinden sich in Dresden und Hamburg; insgesamt sind es bundesweit 54 Filialen.

Bio Company
Branche: Lebensmitteleinzelhandel
Geschäftsfeld: Die ursprüngliche Idee, ökologische Produkte vielen Menschen zu einem fairen Preis anzubieten, hat sich bis heute durchgezogen. Das Vollsortiment umfasst bis zu 8.000 Produkte, darunter viele Verbandswaren von Demeter, Bioland oder Naturland. Davon werden gut 350 Artikel zu einem dauerhaft günstigen Einstiegspreis angeboten. Eine Besonderheit ist, dass man überdurchschnittlich viele regionale Waren anbietet.
Standort: Berlin
Gründungsjahr: 1999
Gesamtmitarbeiterzahl: rund 1.500
www.biocompany.de

Die komplette Umsatzplanung, das Reporting oder auch die Personalkostenplanung des schnell wachsenden Mittelständlers, der rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, geschah bislang ausschließlich auf Grundlage von Excel. Weil die Vorgänge aber zunehmend umfangreicher wurden und immer mehr Zeit erforderten, hat man sich entschieden, nach einem professionellen Tool Ausschau zu halten. Nach gründlicher Marktbetrachtung fiel die Entscheidung für das Business-Intelligence- (BI) und Corporate-Performance-Management-Tool (CPM) des Münchner Anbieters Unit4 Prevero. Mit dessen Software wird künftig als erster Schritt die integrierte Unternehmens- und Finanzplanung inklusive Gewinn-und-Verlust-Rechnungen und Bilanz abgebildet. Auch weitere Einsatzgebiete wie beispielsweise Immobilienmanagement oder die Messung der Store-Performance sind mittelfristig angedacht. Kick-off und Projektbeginn waren im Dezember, die Inbetriebnahme für Schritt eins erfolgte Ende März.

Deutlich schneller unterwegs

Nico Hönighaus, Controller bei der Bio Company: „Ausschlaggebend bei der Anbieterauswahl waren für uns zum einen die intuitive Bedienbarkeit der Software und zum anderen, dass die Plattform über die reine Finanzplanung hinaus noch sehr viel mehr an Auswertungsmöglichkeiten bietet. Und natürlich waren wir bei unserer Unternehmensgröße an die Grenzen dessen gestoßen, was mit Excel machbar ist. Wir stehen mit dem Projekt noch am Anfang, aber schon jetzt ist klar, dass wir eine enorme Zeitersparnis haben werden, ich schätze sie auf rund 70 Prozent.“ Als weiterer Vorteil gilt für ihn die Tatsache, dass alle Daten aus einer einzigen Quelle kommen und dass durch diesen „Single Point of Truth“ die Korrektheit der Daten zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist.

Kurz und knapp: Nico Hönighaus

Persönliches
Alter: 39 Jahre
Hobbys: Familie, Fußball, Laufen
Ausbildung und Werdegang: gelernter Kaufmann für Bürokommunikation,
studierter Diplomkaufmann
Derzeitige Position: Controller

In unserem Betrieb zählt ...
... der Betrieb der Kassen mit Sicherheit zu den IT-Funktionen, die jederzeit aufrechterhalten werden müssen. Gleichzeitig sind Themen wie Data Mining und Predictive Analytics die wichtigsten Maßnahmen, um das Geschäft steuern zu können.

In unserer Branche muss IT-seitig ...
... in intelligente Warenwirtschaftssysteme investiert werden, die dabei helfen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei der systemseitige Abgleich von Waren mit Mindesthaltbarkeitsdaten mit deren Nachbestellungen.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt, würde ich sofort ...
... die automatisierte Erstellung von Dienst- und Einsatzplänen der Mitarbeiter anstoßen. Bislang werden diese noch manuell erstellt. Erfasst werden müssten dabei die Dienstzeiten der Mitarbeiter und darüber hinaus ihre Verfügbarkeiten.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich ...
... neben ausgereiften Branchenkenntnissen neue, kreative Ideen und Lösungsansätze, die über das übliche Maß hinausgehen.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
... die Problemlösung ohne Berater direkt über die Hotline läuft und dass nach
kurzer Zeit fundierte Rückmeldungen
kommen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Bildquelle: Bio Company

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